*TRIGGERWARNUNG*

Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.

Montag, 25. Januar 2016

schwach(sinn?)

Ich weiß garnicht genau was ich überhaupt schreiben soll. Die Tage ziehen wie ein grauer Nebelschleier an mir vorbei und ich bin paralysiert und kann nur dabei zusehen wie alles um mich zerfällt, und irgendwo in mir wünschte ich, einer der Trümmer würde das ganze Leid endlich beenden.
Ich muss zu meiner Versicherung und eine Liste von den Therapeuten die mir abgesagt haben vorlegen, sodass ich eventuell in 2-3 Wochen bei einer Therapeutin ohne Kassensitz eine Traumatherapie beginnen kann. Hab bloß keine Ahnung wie ich das anstellen soll, traue mich die meiste Zeit nicht einmal alleine rauszugehen, geschweige denn in die Innenstadt. Für die Uni muss ich noch 2 Hausarbeiten schreiben, doch ich schaffe es wirklich nicht mich auf irgendwas zu konzentrieren denn das einzige an das ich zurzeit aktiv denken kann ist wie ich mich am besten zerstören und benebeln kann um all den passiven Gedanken in mir zu entfliegen. Ich habe heute so viele Klingen gefunden, dass ich irgendwie das Gefühl hatte mein Leben will mir irgendetwas sagen. Da ich mich schon morgens so schrecklich gefühlt habe, hatte ich allerdings eh keine hohen Erwartungen an den heutigen Tag.
Außerdem steigt mein Wahnsinn immer weiter an, in den letzten Tagen hab ich manchmal das Gefühl etwas an meinem Nacken zu spüren was mich zusammenzucken und mein Herz für einen Moment aussetzen lässt. Dann beginnt der ganze Kreislauf von vorn und am Ende bin ich einfach nur noch irritiert und versuche wieder im hier und jetzt anzukommen. Manchmal hab ich total aus dem Kontext gerissene Gedanken die einfach so in meinem Kopf auftauchen und sich irgendwie so fremd anfühlen.

Tut mir Leid, dass das so ein bescheuerter Post ohne Sinn oder wenigstens etwas Poesie ist aber ich bin gerade so unfähig zu leben und allem was damit zu tun hat.

1 Kommentar:

  1. Meine liebste Inka, deine Worte haben mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert obwohl ich im Moment nur selten ein Grund habe zu Lachen oder auch zu Lächeln. Ich habe dich nicht vergessen, ich hoffe das glaubst du mir. Ich bin im Moment zu nichts zu gebrauchen. Ich bin nicht mehr stark. Tut mir leid, ich will dir dein Bild von mir in der Stille nicht zerstören, aber ich möchte dich nicht anlügen. Ich merke auch di geht es nicht gut und das zerbricht mir das Herz. Ich würde so gerne jetzt neben dir sitzen mit einer Tasse Tee oder auch Kaffee und mit dir reden, oder deine Lieblingsserie angucken, dich umarmen wenn das für dich Ordnung ist oder dir etwas vorlesen oder auch alles zusammen. Ich will dir etwas gutes tun, wenn du es nicht schaffst es selber zu tun. Ich weiß wie schwer sowas ist. Man glaubt, man hätte all das gute nicht verdient und stößt es von sich, immer und immer wieder.
    Ich möchte wieder für dich da sein. Schreib mich einfach an. Auf Facebook oder so. Du kannst auch meine Handynummer haben. Denn da bin ich mehr aktiv als auf Facebook. Es tut mir leid, dass ich dich alleine gelassen habe. Ich hoffe du verzeihst mir das.

    Du stehst nicht alleine am Abgrund. Ich sitze neben dir dort und reiche dir meine Hand.
    Jedes deiner Worte sind wichtig. Vergiss das bitte nicht.

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