*TRIGGERWARNUNG*

Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.

Freitag, 29. Januar 2016

"fühlen"

Kann man sich irgendwie fühlen, wenn man sich emotional so betäubt fühlt? Das schreibt man ja immer. "Ich fühle mich xyz" Ich fühl mich gleichgültig. Irgendwie ist mir alles egal.
Essen? Scheißegal.
Uni? Scheißegal.
Soziale Kontakte? Scheißegal.

Irgendwie verliert alles um mich herum seine Bedeutung und die Diagnose von gestern liegt mir immer noch schwer im Magen. Ich mein, eigentlich ist es ja bloß eine Bezeichnung für die verschiedenen Symptome die ich zurzeit durchlebe - aber diesen Stempel abzukriegen macht das alles so furchtbar real das alles in mir abhauen! schreit. Aber wo soll man hin, wenn man sich selbst nicht mehr erträgt? Depressionen und Essstörungen sind so alltäglich geworden, dass jeder Idiot meint es zu verstehen deswegen hab ich mich schon lange damit abgefunden dass es kaum einer versteht oder gar ernst nimmt wenn man wagt es auszusprechen. Aber traumatisiert? In der Kindheit? Durch das wohl schrecklichste Verbrechen was Menschen verüben können? So schlimm, dass man es jahrelang verdrängt? Ich? Nein. Niemals. Doch die schwarze Tinte auf dem pinken Überweisungszettel spuckt es mir lachend ins Gesicht und alle meine Schatten stimmen ein.

In letzter Zeit lege ich einen Selbst-Sarkasmus an den Tag der mich oft wirklich zum lachen bringt was höchstwahrscheinlich ziemlich wahnsinnig aussehn muss, aber wenn Leute das von mir denken würden hätten sie wenigstens recht. Ich kann mein Leben gar nicht ernst nehmen, es kommt mir wirklich alles vor wie ein riesiger Witz - der so schlecht ist, dass man gerade deswegen drüber lachen muss.

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