*TRIGGERWARNUNG*

Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.

Sonntag, 10. Januar 2016

I don't know what to do

Es ist seltsam.
Zu wissen, dass etwas in dir ist, von dem du nicht weißt ob es real ist -
Und wenn es so wäre, würdest du es nicht aushalten. Eine Wunde die immer noch blutet, doch du hast dich an den Schmerz gewöhnt und denkst nicht weiter drüber nach. Denn wenn du es tun würdest, würde der Schmerz dich auffressen.
Ich bin emotional nicht mehr so gut geschützt wie früher, ich bin mehr in der realen Welt und all die Gefühle die ich die Jahre zuvor nicht fühlen konnte treiben mich in den Wahnsinn.
Und erneut erheben sich schemenhaft Szenen aus dem Nebel in meinem Kopf und ich bin angreifbar. Sie wanken auf mich zu.
Egal wie fest ich meinen Kopf schüttle, egal wie fest ich mir mit der Faust an den Kopf schlage - sie lassen sich nicht erschüttern. Ich erfriere in dem Moment, ich bin Ihnen ausgeliefert und kann nichts tun. Meine Stimmbänder wurden durchgeschnitten und meine Gliedmaßen sind gefesselt. So liege ich am Boden und muss es wohl über mich ergehen lassen. Seit Tagen kaum was gegessen um den Körper in kürzester Zeit wieder so emotionslos zu machen, dass ich es vielleicht aushalte wenn die Schemen des Nebels plötzlich klare Konturen bekommen.
Ich befinde mich im Ausnahmezustand, ich will nichts von dem Wissen. Es soll sich verpissen und mich in Ruhe lassen. Gerade spielt mein Körper schon wieder verrückt, meine Muskeln verkrampfen und ich spüre das tiefe Bedürfnis meinen Kopf durch eine Glasscheibe zu schlagen um die inneren Leinwände zu zerstören.

Ich habe Angst.

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