Der Selbsthass umhüllt mich. Er nimmt mir die Luft zum atmen und treibt mir Tränen in die Augen. Lange habe ich mich nicht mehr so gefühlt. Ich war leer, bin es immer noch. Aber ich war taub, gegenüber allem und jedem. Jetzt schließt mich der Selbsthass ein, dringt in jede meiner Poren. Liebkost mich mit eiskalten Fingern und küsst mich bis zum Tod.
*TRIGGERWARNUNG*
Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.
Donnerstag, 28. März 2013
1, 2, 3. Kühles Metall auf der Haut. Blut. Hallo Körper, auch mal wieder da?
Der Selbsthass umhüllt mich. Er nimmt mir die Luft zum atmen und treibt mir Tränen in die Augen. Lange habe ich mich nicht mehr so gefühlt. Ich war leer, bin es immer noch. Aber ich war taub, gegenüber allem und jedem. Jetzt schließt mich der Selbsthass ein, dringt in jede meiner Poren. Liebkost mich mit eiskalten Fingern und küsst mich bis zum Tod.
Dienstag, 26. März 2013
It's like you feel homesick for a place that doesn't even exist.
Während ich den steinigen Weg entlanglaufe fühle ich mich immer kleiner. Ich bin ein Zwerg und diese Welt ist viel zu groß, viel zu viel für mich. Ich empfinde diese Welt nicht wirklich als real. Ich bin falsch hier. Aber wäre ich dort, irgendwo anders, fühlte ich mich genau so verloren wie hier. Der Körper friert, ich spüre ihn mal wieder und der Wind weht so stark, dass ich mir wünsche er würde mich Stück für Stück mit sich nehmen. Doch dafür bin ich zu schwer. Zu sichtbar. Ich möchte verschwinden, von Tag zu Tag etwas mehr verblassen. Sodass es keinem anderen Menschen weh tut wenn ich ganz verschwunden bin. Aber das ist verboten, so will darf ich nicht denken. Sonst werde ich eingesperrt. Ich bin krank/geistesgestört/irre. Eine verlorene Seele im falschen Körper. Nichts als Nebel im Kopf, nichts als Leere in mir. Ich zünde die nächste Zigarette an und verliere erneut ein Stück von mir. Verschwinde erneut unter den Schatten die mich jede Nacht gefangen nehmen. Sende stumme Schreie die niemand wahrnimmt. Lasse die gehassten Tränen fallen. Versuche herauszufinden ob ich wirklich noch lebe, verliere mich erneut in dem Chaos in mir. Und Zigarette für Zigarette für Zigarette für Zigarette für Zigarette sterbe ich langsam vor mich hin.
Leise und allein.
Leise und allein.
Sonntag, 24. März 2013
Ruf mich nicht an, ich bin tot.
Ich bin eine lebende Tote.. Die Worte wollen mir partout nicht mehr gehorchen, das ist sehr traurig und schwer für mich. Das war der einzige Punkt an dem ich irgendwie etwas handfestes hatte. Durch das Schreiben konnte ich etwas von mir erfahren was ich selbst noch nicht wusste. Doch nun ist mir auch das verwehrt. Nichts verbindet mich mit dem kleinen Mädchen von früher. Es ist so, als wäre sie gestorben und ich wäre entstanden. Es ist ein taubes, wahnsinniges Gedanken und Gefühls wirr warr. Ich kann nicht beschreiben, oder, ich kann es mir und euch nicht erklären wie diese Person (Ich?) zu diesem Körper steht. Wie sie in dieses Leben gerutscht ist. Als wäre kein Band zwischen Körper und Seele. Mein Kopf ist so leer und vernebelt, ich will meinen Schädel zertrümmern und in diesen Körper hinein sehen. Ich bin mir sicher ich bin leer. Nur eine Hülle. Manchmal wünsche ich mir, das Herz dieses Körpers würde aufgeben. Einfach aufhören zu schlagen. Ich wäre erlöst und könnte diesem Gefängnis entkommen. Ich hätte sterben sollen, doch etwas hat mich am Leben gehalten. Nun bin ich hier gefangen und kann nicht entkommen.
Ich weiß nicht wovor ich weglaufe.
Ich weiß nicht was mich immer wieder überfällt.
Ich weiß nicht was früher war.
Ich weiß nicht was oder wer Ich bin.
Ich weiß nicht ob ich den Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen trauen kann.
Ich weiß es nicht.
Ich weiß gar nichts.
Ich weiß gar nichts.
Ich weiß nicht wovor ich weglaufe.
Ich weiß nicht was mich immer wieder überfällt.
Ich weiß nicht was früher war.
Ich weiß nicht was oder wer Ich bin.
Ich weiß nicht ob ich den Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen trauen kann.
Ich weiß es nicht.
Ich weiß gar nichts.
Ich weiß gar nichts.
Mittwoch, 20. März 2013
KOPFCHAOS
Ich hab das Gefühl, jemand anders hätte mein bisheriges Leben gelebt. Es fühlt sich so an als würden in mir drin zwei Personen miteinander kämpfen. Ich glaube ich hasse mich so sehr, dass ich krampfhaft versuche anders zu sein. Manchmal drifte ich weg, dann muss ich mich mit Kälte oder Schmerz zurückholen. Ich kann mich nicht erinnern. Das war doch gar nicht so schlimm. Ich weiß nicht. Nein, ich habe keinen Hunger. Ich glaub ich hab vor allem Angst.
Ich habe das Gefühl irgendwas ist in meinem Kopf, aber ich kann es nicht genau beschreiben. Ich weiß nicht ob es eine Erinnerung oder ein Traum ist, aber es macht mich verrückt zu wissen in meinem Kopf ist etwas auf das ich nicht zugreifen kann. Ich frage mich wie ich jeden Tag überlebe und bewältige, habe jetzt schon Angst vor morgen. Nur Nebel füllt meinen Kopf. Nebel. Grau. Hilflos. Hoffnungslos. Angst. Kaputt.
Ich habe das Gefühl irgendwas ist in meinem Kopf, aber ich kann es nicht genau beschreiben. Ich weiß nicht ob es eine Erinnerung oder ein Traum ist, aber es macht mich verrückt zu wissen in meinem Kopf ist etwas auf das ich nicht zugreifen kann. Ich frage mich wie ich jeden Tag überlebe und bewältige, habe jetzt schon Angst vor morgen. Nur Nebel füllt meinen Kopf. Nebel. Grau. Hilflos. Hoffnungslos. Angst. Kaputt.
Sonntag, 17. März 2013
Bei der Panik helfen nicht mal mehr die Zigaretten.
Auf einmal ist die Flasche leer. Der Alkohol tanzt in meinem Kopf und meine Beine bewegen sich mit dem Takt. Die Musik nimmt mich mit auf eine Reise, die Lichter machen mich froh. Doch plötzlich ist mir alles zu eng. Überall sind Menschen, alle sind mir zu nah, ich werde erdrückt. Dann bin ich wieder weg. Verschwunden. Sitze draußen in der Kälte, kneif mich so fest wie es nur geht und hoffe dass ich wieder komme.. Ich bin unendlich müde. Ich bin so geschafft. Musste zu viel lachen und reden, hatte doch eigentlich gar keine Lust. Wo ist der Boden? Ich will mich hinlegen und die Sterne ansehen. Aber ich falle immer weiter. Immer tiefer. Alles ist nur verschwommen, alles wird unwichtig. Ich will verschwinden, keiner soll mich ansehen. In meinem Kopf herrscht Chaos aber ich bleibe still. Eine einsame Träne rollt meine linke Wange hinunter. Einsames Blut frisst sich durch das Taschentuch. Einsame Gedanken strömen auf Papier. Einsames Mädchen liegt am Boden und ist tot.
tut mir ehrlich so leid, ich würde euch gerne mehr bieten können.. Ich kann kaum einen klaren Gedanken fassen. Es ist so unglaublich Kräfte zehrend für mich diesen Text zu schreiben.. Ihr seid mir alle unglaublich wichtig und ich wünsche euch das aller beste, denn das hat jeder einzelne von euch verdient. Haltet durch, euch wird es besser gehen. Ich denke an euch.
tut mir ehrlich so leid, ich würde euch gerne mehr bieten können.. Ich kann kaum einen klaren Gedanken fassen. Es ist so unglaublich Kräfte zehrend für mich diesen Text zu schreiben.. Ihr seid mir alle unglaublich wichtig und ich wünsche euch das aller beste, denn das hat jeder einzelne von euch verdient. Haltet durch, euch wird es besser gehen. Ich denke an euch.
Mittwoch, 13. März 2013
sorry, I'm a shit daughter.
Sie kann mich nicht mehr ansehen. So weit habe ich es schon geschafft.
Ich bin ihr zu wider. Ich gehöre hier nicht hin. Nicht in diese Familie. Nicht zu den Menschen um mich herum. Nicht auf diese Welt. Sterben ist im Angebot, kostet so um die 10€.
Ich bin Nichts.
Ich bin ihr zu wider. Ich gehöre hier nicht hin. Nicht in diese Familie. Nicht zu den Menschen um mich herum. Nicht auf diese Welt. Sterben ist im Angebot, kostet so um die 10€.
Ich bin Nichts.
Montag, 11. März 2013
Ich falle. Gaube dass ich bald vollkommen durchdrehe. Alles ist so..verschwommen.
Atem steht still
Schnee liegt in der Luft
Er steht nur da
und ich bin vier Wochen zurück
meine stimme klingt gepresst
als ich sage alles sei ok.
rauchen. In der schule total abgedriftet. Ich war nicht anwesend. Gezittert. Den Körper mit Energie in Form von Koffein gefüllt, den Hunger und alle Gedanken mit dem Rauchen vertrieben.
Sie sagt ich sei mager geworden. Du hast abgenommen, oder? Zu viel ist noch an den Knochen dran. Zu viel was da nicht hin gehört. Ich will verschwinden. Fliehen vor den Blicken und den Schatten.
Wer ist das Mädchen in dem Spiegel? Ich kenne sie nicht. Wessen Hände sind das? Das sind nicht meine Hände. Mein Gehirn fühlt sich immer noch benebelt an.
Tut mir Leid für diesen Schrott, aber das ist das einzige was ich über heute schreiben kann.. tut mir leid.
Schnee liegt in der Luft
Er steht nur da
und ich bin vier Wochen zurück
meine stimme klingt gepresst
als ich sage alles sei ok.
rauchen. In der schule total abgedriftet. Ich war nicht anwesend. Gezittert. Den Körper mit Energie in Form von Koffein gefüllt, den Hunger und alle Gedanken mit dem Rauchen vertrieben.
Sie sagt ich sei mager geworden. Du hast abgenommen, oder? Zu viel ist noch an den Knochen dran. Zu viel was da nicht hin gehört. Ich will verschwinden. Fliehen vor den Blicken und den Schatten.
Wer ist das Mädchen in dem Spiegel? Ich kenne sie nicht. Wessen Hände sind das? Das sind nicht meine Hände. Mein Gehirn fühlt sich immer noch benebelt an.
Tut mir Leid für diesen Schrott, aber das ist das einzige was ich über heute schreiben kann.. tut mir leid.
Sonntag, 10. März 2013
verwirrt und durcheinander.. egal egal egal kann es nicht stoppen gerade überkommt es mich. alleine.
Und sie sitzen in der Küche. Essen zu Abend, zusammen. Wie eine perfekte Familie. Ohne mich. Denn ich gehöre nicht dazu. Niemals.
Gerade könnte ich schon wieder weinen, keine Ahnung wieso. Aber ich darf nicht. Weinen ist falsch. Weinen heißt Schwäche zeigen, und ich darf nicht schwach sein. Ichdarf will keine Gefühle zeigen. Ich will nie wieder irgendwas an mich ran lassen. Niemanden einweihen in all die Gedanken und Gefühle die ich selbst noch nicht kenne. Frage mich, wo bei all der Leere die in mir herrscht noch Platz für Gedanken ist. Ich weiß nicht was gerade los ist. Mir ist so kalt. Gänsehaut. Meine Hände zittern. Ich will nur noch irgendwie das rauslassen was in mir ist. Weiß nicht was es ist.. überhaupt weiß ich garnichts. Oft ist da Hass, auf alles. Manchmal Liebe, so überschwänglich dass ich mich selbst nicht mehr Ernst nehmen kann. Der Hass auf mich selbst ist konstant. Tut mir leid für den Müll den ich hier hin schreibe. Ich will rauchen. Bis ich sterbe. Ich will ohne zu gucken über die Straße gehen, bis ich überfahren werde. Wieso lässt man mich nicht gehen? Und wieso mach ich eigentlich weiter? Ich hasse mich dafür, dass ich so denke. Andere Menschen haben viel schlimmeres durchgemacht. Ich habe nicht einmal ein Recht darauf. Der Hunger brennt in mir, doch das ist gerade das beste Gefühl dass ich haben könnte. Ich fühle mich so benebelt. wahnsinning leer. und noch schwerer. ich fühle mich so kalt, obwohl ich nichts fühle. Casper malt in meinem Kopf Alaska. Springe dich frei..
ich merke wieder wie alleine ich bin. einsam. ohne mich. ohne alles. ohne jeden. Überall sind Menschen. Menschen die ich glaube zu kennen, und doch sind sie mir so fremd. Ich bin scheiße zu allen. so verwirrt und verloren wie gerade habe ich mich noch nie gefühlt. ich weiß gerade garnichts. ich bin einfach nur verwirrt. ich will raus, laufen und rauchen und musik in den ohren haben. aber auf anderen straßen. Nicht auf denen hier. ich sitze im schneidersitz auf dem Bett, mir ist kalt, ich zittere und wippe von vorne nach hinten. in meinem kopf sehe ich ihn. Angst. Am nächsten tag, alles wieder normal. Liebe, normal, liebe, normal. Angst, Angst, Angst, Angst. Dann nichts mehr. Er ist weg. Aber jetzt ist er gerade in meinem Kopf. Nebel und er. Und ich hier. Alleine in meinem Zimmer. Alleine.
Alleine.
Nebel
Gerade könnte ich schon wieder weinen, keine Ahnung wieso. Aber ich darf nicht. Weinen ist falsch. Weinen heißt Schwäche zeigen, und ich darf nicht schwach sein. Ich
ich merke wieder wie alleine ich bin. einsam. ohne mich. ohne alles. ohne jeden. Überall sind Menschen. Menschen die ich glaube zu kennen, und doch sind sie mir so fremd. Ich bin scheiße zu allen. so verwirrt und verloren wie gerade habe ich mich noch nie gefühlt. ich weiß gerade garnichts. ich bin einfach nur verwirrt. ich will raus, laufen und rauchen und musik in den ohren haben. aber auf anderen straßen. Nicht auf denen hier. ich sitze im schneidersitz auf dem Bett, mir ist kalt, ich zittere und wippe von vorne nach hinten. in meinem kopf sehe ich ihn. Angst. Am nächsten tag, alles wieder normal. Liebe, normal, liebe, normal. Angst, Angst, Angst, Angst. Dann nichts mehr. Er ist weg. Aber jetzt ist er gerade in meinem Kopf. Nebel und er. Und ich hier. Alleine in meinem Zimmer. Alleine.
Alleine.
Nebel
Sonntag, 3. März 2013
Für euch.
Ich denke zu oft an den Tod, würden normale Menschen sagen. Aber ich habe letzte Woche eine Therapie angefangen, wer weiß ob ich noch gestörter bin als bisher geglaubt. haha. Manchmal habe ich diese Attacken, bei denen ich totale Panik bekomme. Meistens wenn mein Bauch so voll ist. Und ich mich nicht übergeben kann. Dann dreh ich vollkommen durch. Und wenn mir fremde Menschen zu nah kommen. Damit kann ich garnicht umgehen. Meine Gedanken sind verwirrend und verknotet. Aber ich bleibe hier, ich gebe noch nicht auf. Gerade nicht. Ihr seid alle so stark, was ihr durchgemacht habt oder immer noch durchmacht. Das tut mir weh, ihr seid alle so wunderbar und so stark. Ich wünsche euch allen nur das beste. Ich wünsche euch Wärme, ein ehrliches Lachen und Liebe. Alles was ihr verdient. Haltet durch, ihr werdet das schaffen. Ihr könnt mich immer anschreiben, ich werde versuchen immer da zu sein und zu helfen wo ich kann. GEBT NIEMALS AUF. Ich weiß, der Tod ist verlockend. Da ist die Ruhe und.. ja, was sonst? Da ist nichts mehr. Auch wenn euch böse Menschen alles geraubt haben, eure Kindheit und Jugend, eure Freude und Selbstachtung und eure Perspektive und Zukunft. Ihr könnt das schaffen. Versucht an schöne Dinge zu denken, etwas das ihr mögt auf dieser Welt. Es hört sich unmöglich an, aber irgendwas gefällt euch. Irgendwas hält euch hier. Ich zum Beispiel mag Pusteblumen, Seifenblasen, Wolken, Luftballons. Ehrliches lachen und wenn Menschen lächeln. Kaffee und Kaugummis. Vielleicht lösche ich diesen Post später, aber irgendwie wollte ich euch mal etwas geben, beziehungsweise versuchen euch etwas zu geben.
Ihr seid wunderbar. Ihr verdient so viel mehr als ihr denkt. Ihr seid Unschuldskinder die alles mit sich selbst ausmachen. Ihr habt es verdient auch schöne Dinge zu erleben. Bleibt hier. Ihr bedeutet was.
PANIK
immer wieder
versucht
versucht
gebetet
wurde angeschrien
immer wieder
finger
in den hals
es kam nichts
nichts
nichts
nichts
jetzt kommt die panik
die mich überflutet
muss raus
raus
raus
raus
hier
aus allem
ich will den
mist hier nicht mehr
ich kann nicht mehr
nein nein nein nein
ich bin so am ende ich hasse alles
alles
alles
alles
auf dieser beschissenen erde
doch am meisten
hasse ich mich
ich würde mich am liebsten grün und blau prügeln
erwürgen
aufschlitzen
ich hasse
hasse
hasse
mich
die schwäche
die tränen
ich kann diesen kampf nicht mehr lange aushalten
jeden tag
jede stunde
jede minute
gegen sich anzukämpfen
vielleicht wäre es doch besser
einfach aufzugeben
einfach zu sterben
vielleicht ist es heute nacht soweit.
versucht
versucht
gebetet
wurde angeschrien
immer wieder
finger
in den hals
es kam nichts
nichts
nichts
nichts
jetzt kommt die panik
die mich überflutet
muss raus
raus
raus
raus
hier
aus allem
ich will den
mist hier nicht mehr
ich kann nicht mehr
nein nein nein nein
ich bin so am ende ich hasse alles
alles
alles
alles
auf dieser beschissenen erde
doch am meisten
hasse ich mich
ich würde mich am liebsten grün und blau prügeln
erwürgen
aufschlitzen
ich hasse
hasse
hasse
mich
die schwäche
die tränen
ich kann diesen kampf nicht mehr lange aushalten
jeden tag
jede stunde
jede minute
gegen sich anzukämpfen
vielleicht wäre es doch besser
einfach aufzugeben
einfach zu sterben
vielleicht ist es heute nacht soweit.
Ich sage zu oft einfach, vielleicht um zu verstecken wie schwer mir alles fällt.
Ich kann keinerlei Bezug zu diesem Körper und diesem Menschen herstellen. Andere nennen mich Inka, doch was heißt das schon. Ich bin was ich denke, oder bin ich das was ihr seht? Ich kenne diese Person nicht, das bin nicht ich. Und was oder wer ist ich überhaupt? Es fällt mir so schwer das zu sagen. Ich. Ich. Ich. Das ist nur die Hülle. Das Fett, das Fleisch, die Muskeln, die Haut und hier und da vielleicht ein Knochen. Der verzweifelte Versuch diesem Gefängnis, andere nennen es Körper, zu entfliehen indem ich es einfach töte. Alle gucken mich an, egal wo ich bin. Ich spüre jeden Blick auf mir. Ich will doch einfach nur verschwinden. Unsichtbar sein, niemandem mehr auffallen und niemandem mehr Sorgen bereiten. Ich fühle mich als wäre ich zu Besuch in diesem Körper. Falsch. Ich bin falsch hier. In diesem Moment erscheint mir das Leben wieder einmal so sinnlos. Ich will bitte nicht mehr gestört werden, vergesst mich, ich bin tot. Wie ich nächste Woche überstehen soll ist mir unklar. Muss den Alltag überstehen, muss mit dem Strom schwimmen. Mich von der Zeit verhöhnen lassen und auf stundenlange Folter vorbereiten. So tun, als wären deren Sorgen die meinen. Als wären ihre Werte mit meinen zu vergleichen. Nein nein nein. Dieser Text ist wirr, doch das ist irgendwie gut so. Ich bin auch wirr, also die Gedanken sind es. Ich spüre diesen Körper nicht. Weiß nicht wie er sich bewegt, auf wessen Befehl hin er das tut. Mir ist kalt, mir ist heiß. Ich denke oft drüber nach, dass ich vieles gar nicht mehr empfinde, sondern mich an die Zeit erinnere in der ich so fühlte. Also empfinde ich nicht mehr, ich erinnere mich. Doch ich kann mich nicht für immer erinnern. Ich vergesse, vergesse alles. An die Vergangenheit kann ich mich kaum erinnern oder ich bin mir nicht sicher ob es ein Traum oder die Realität war. Allgemein erscheint mir zurzeit alles unreal. Woher weiß ich, dass alles echt ist? Woher weiß ich, dass das alles keine Halluzination oder ein Alptraum ist? Ich bin leer. Ich bin ausgelaugt. Ich habe Narben und Schnitte bluten, also kann ich nicht tot sein. irgendwie. Essen geht rein und sofort wieder raus, versuche vergeblich mit dem Essen auch ein paar Kilo Gefühle loszuwerden. Mit dem was ich gerade aufgeschrieben habe, habe ich nur ganz sachte an der Oberfläche gekratzt. Ich bin verwirrt. Ich bin müde. Der Körper ist betäubt und es rauscht in meinen Ohren. Ich bin ein Nichts, ich bin eine Halluzination. Ihr bildet euch nur ein, ich sei da. Ihr habt mich an diesen Ort verbannt, an dem ich selbst keinerlei Bedeutung habe, sondern nur in euren Leben.
Die Gedanken sind ein riesiger Knoten, nachdenken ist so anstrengend. Ich bin tot.
Die Gedanken sind ein riesiger Knoten, nachdenken ist so anstrengend. Ich bin tot.
Samstag, 2. März 2013
Blogaward
Ich habe 2 Blogawards bekommen, danke an the-dream-is-still-alive und Feenscheiße !
Ich freue mich und bin dankbar, da irgendwem meine Wortkotze gefällt. Ich selber weiß manchmal nicht mehr wie ein Text zu stande gekommen ist. Und ich nutze die Chance, mich bei euch allen zu bedanken. Das ihr kommentiert und meinen Blog lest. Und es tut mir ehrlich Leid, dass ich so selten kommentiere. Ich lese und denke mir meinen Teil, hab manchmal keine Wörter mehr.
Regeln:
1. Verlinke den Blogger, der dir den Award verliehen hat.2. Beantworte die 11 Fragen des Awards.3. Verleihe den Award an 20 weitere Blogger mit weniger als 200 Lesern.
11 Fragen:
Was magst du beim kochen lieber: Nachtisch oder deftige Gerichte?
Ich habe eine komische Beziehung zum Essen. Ich wünsche mir, ich müsste nie wieder irgendwas essen.
Was ist dir wichtiger bei einer Person: Die Erscheinung oder die Persönlichkeit?
Ich kann diese Frage einfach nicht beantworten. Wenn mir jemand sympathisch ist, dann finde ich die Personen wunderschön.
Wann hast du den Blog eröffnet?
Am 19.03.2012 habe ich das erste Mal etwas gepostet, aber intensiv führe ich den Blog seit Oktober 2012.
Welche Person hat Dich bisher inspiriert, in dieser Welt, mit etwas Neuem anzufangen?
Irgendjemand in mir. Ich kenne diese Person nicht gut, aber manchmal kommt sie zum Vorschein und macht irgendwas, ganz spontan.
Verfolgst Du viele Blogs?
Nicht so viele, regelmäßig lese ich so 5 Blogs.
Kochst Du lieber selbst, oder lässt Du Dich lieber bekochen?
Ich will nicht bekocht werden und selber kann ich garnicht kochen.
Welches Buch liest Du momentan?
Ich wünsche mir so sehr, dass ich mich bald genug konzentrieren kann um wieder zu lesen! Ich vermisse es so sehr. Ich werde dann als erstes "Touching from a distance - Ian Curtis and Joy Division" von Deborah Curtis lesen.
Welches Kleidungsstück aus Deinem Schrank hat bisher am längsten überlebt?
Eine Mütze.
Was ist Dein Lieblingsrezept?
Das Kaffee Rezept meiner Mutter.
Welche Eigenschaften einer Person sind Dir in einer Freundschaft wichtig?
Ich wünsche mir nichts mehr als bedingungsloses Vertrauen. Das scheitert an mir, da ich niemandem wirklich vertraue, aber der Wunsch nach so einem Vertrauen wird bleiben.
Was ist Dein Lieblingsfilm?
Zurzeit würde ich aufjedenfall "Vanilla Sky" sagen.
und ich vergebe den Award an:
Madame Traumtänzerin weil ich die Art und Weise mag wie sie schreibt, die Verbindung zwischen Nacherzählung und ihren eigenen Empfindungen und weil sie mir so sympathisch ist.
Nana ja ich weiß, sie hat mehr als 200 Leser und es ist gegen die Regeln. Aber das ist mir egal. Ich will ihr den Blogaward geben weil ihr mein Blog aufgefallen ist und sie einen extra Post für mich gemacht hat, und weil ihre Texte so unbeschreiblich gut geschrieben sind. In jedem Satz stecken so viele Gedanken und Gefühle, irgendwie versteckt.
N.† weil ihre Texte so unglaublich traurig sind, somit auch ihre Erfahrungen, und sie selber doch so stark ist. Weil sie meine Texte immer kommentiert, und ich jedes mal lächeln muss wenn ich sehe dass sie ein Kommentar dagelassen hat. Sie hat selber so viele negative Gedanken und Gefühle und nimmt sich trotzdem die Zeit und Kraft sich mit denen von anderen zu beschäftigen.
Miri weil sie zu jung ist, um sich so zu fühlen. Weil sie zu jung ist, um solche Texte zu schreiben. Weil ihre Texte ihre Gedanken und Gefühle so gut darstellen..Und weil es mich unfassbar traurig macht, dass sie sich trotz allem so schlecht fühlt.
Cloé ich lese den Blog schon etwas länger, ihre Geschichte hat mich sehr berührt und ich mag die Vielfältigkeit in ihren Posts.
Tut mir Leid, aber mehr Blogs bekomm ich nicht zusammen.
Danke nochmal, dass ihr meinen Blog so geehrt habt!
Ich freue mich und bin dankbar, da irgendwem meine Wortkotze gefällt. Ich selber weiß manchmal nicht mehr wie ein Text zu stande gekommen ist. Und ich nutze die Chance, mich bei euch allen zu bedanken. Das ihr kommentiert und meinen Blog lest. Und es tut mir ehrlich Leid, dass ich so selten kommentiere. Ich lese und denke mir meinen Teil, hab manchmal keine Wörter mehr.
Regeln:
1. Verlinke den Blogger, der dir den Award verliehen hat.2. Beantworte die 11 Fragen des Awards.3. Verleihe den Award an 20 weitere Blogger mit weniger als 200 Lesern.
11 Fragen:
Was magst du beim kochen lieber: Nachtisch oder deftige Gerichte?
Ich habe eine komische Beziehung zum Essen. Ich wünsche mir, ich müsste nie wieder irgendwas essen.
Was ist dir wichtiger bei einer Person: Die Erscheinung oder die Persönlichkeit?
Ich kann diese Frage einfach nicht beantworten. Wenn mir jemand sympathisch ist, dann finde ich die Personen wunderschön.
Wann hast du den Blog eröffnet?
Am 19.03.2012 habe ich das erste Mal etwas gepostet, aber intensiv führe ich den Blog seit Oktober 2012.
Welche Person hat Dich bisher inspiriert, in dieser Welt, mit etwas Neuem anzufangen?
Irgendjemand in mir. Ich kenne diese Person nicht gut, aber manchmal kommt sie zum Vorschein und macht irgendwas, ganz spontan.
Verfolgst Du viele Blogs?
Nicht so viele, regelmäßig lese ich so 5 Blogs.
Kochst Du lieber selbst, oder lässt Du Dich lieber bekochen?
Ich will nicht bekocht werden und selber kann ich garnicht kochen.
Welches Buch liest Du momentan?
Ich wünsche mir so sehr, dass ich mich bald genug konzentrieren kann um wieder zu lesen! Ich vermisse es so sehr. Ich werde dann als erstes "Touching from a distance - Ian Curtis and Joy Division" von Deborah Curtis lesen.
Welches Kleidungsstück aus Deinem Schrank hat bisher am längsten überlebt?
Eine Mütze.
Was ist Dein Lieblingsrezept?
Das Kaffee Rezept meiner Mutter.
Welche Eigenschaften einer Person sind Dir in einer Freundschaft wichtig?
Ich wünsche mir nichts mehr als bedingungsloses Vertrauen. Das scheitert an mir, da ich niemandem wirklich vertraue, aber der Wunsch nach so einem Vertrauen wird bleiben.
Was ist Dein Lieblingsfilm?
Zurzeit würde ich aufjedenfall "Vanilla Sky" sagen.
und ich vergebe den Award an:
Madame Traumtänzerin weil ich die Art und Weise mag wie sie schreibt, die Verbindung zwischen Nacherzählung und ihren eigenen Empfindungen und weil sie mir so sympathisch ist.
Nana ja ich weiß, sie hat mehr als 200 Leser und es ist gegen die Regeln. Aber das ist mir egal. Ich will ihr den Blogaward geben weil ihr mein Blog aufgefallen ist und sie einen extra Post für mich gemacht hat, und weil ihre Texte so unbeschreiblich gut geschrieben sind. In jedem Satz stecken so viele Gedanken und Gefühle, irgendwie versteckt.
N.† weil ihre Texte so unglaublich traurig sind, somit auch ihre Erfahrungen, und sie selber doch so stark ist. Weil sie meine Texte immer kommentiert, und ich jedes mal lächeln muss wenn ich sehe dass sie ein Kommentar dagelassen hat. Sie hat selber so viele negative Gedanken und Gefühle und nimmt sich trotzdem die Zeit und Kraft sich mit denen von anderen zu beschäftigen.
Miri weil sie zu jung ist, um sich so zu fühlen. Weil sie zu jung ist, um solche Texte zu schreiben. Weil ihre Texte ihre Gedanken und Gefühle so gut darstellen..Und weil es mich unfassbar traurig macht, dass sie sich trotz allem so schlecht fühlt.
Cloé ich lese den Blog schon etwas länger, ihre Geschichte hat mich sehr berührt und ich mag die Vielfältigkeit in ihren Posts.
Tut mir Leid, aber mehr Blogs bekomm ich nicht zusammen.
Danke nochmal, dass ihr meinen Blog so geehrt habt!
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