*TRIGGERWARNUNG*

Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.

Donnerstag, 14. Januar 2016

Guten Morgen,

Ich will einfach nur aus meinem Körper steigen, da er sowieso nicht mehr mir gehört.
Trinke so viel Kaffee und esse einfach nichts mehr bis mein Herz nicht mehr weiß was los ist und sich aus dem Brustkorb reißt und verschwindet. Und ich dieses Monster, dessen Präsenz das einzige ist was ich in den letzten Tagen noch spüren kann, vielleicht nie wieder fühle.
Aufwachen tut weh. Es tut so sehr weh und mich beschleicht die Ahnung, dass es nie aufhören wird zu bluten. Egal wie viel ich versuche, die Narbe in mir wird immer wieder aufreißen bis sie mich letztendlich ganz verschluckt. Vielleicht schneide ich mir auch einfach meine Augenlider ab, sodass ich meine Augen nie wieder schließen muss. Doch ich denke, selbst das wird mir nicht helfen können. Wieso schaffe ich es nicht mehr das alles wegzuschieben, es hat doch vorher immer funktioniert. Ich weiß nicht ob ich vorher schonmal so einen permanenten tauben Schmerz verspürt habe, der mir das Gefühl gibt innerlich in dunklen Szenen zu ertrinken. Es ist nur noch da. Es gibt nichts anderes mehr, das ist alles was noch in mir ist. In meinem Kopf und jeden Tag wenn ich am Bahnhof stehe auf dem Weg zur Uni muss ich mich davon abhalten vor den nächsten ICE zu springen da ich ja eigentlich ein ganz normales Mädchen bin. Mir ist nie was passiert. Nie nie nie nie nie nie nie nie nie nie! Meine innerliche Stimme beginnt zu schreien, doch die Schatten bleiben da und strecken ihre knochigen Finger nach mir aus um neue Bilder in meinen Kopf zu legen. Und es schmerzt so sehr, dass ich es nicht einmal mehr spüre. Ich habe das Gefühl zu ersticken an all dem was hoch kommt und was ich nicht zuordnen kann und das einzige was mein Gehirn zurzeit tun kann ist abdriften und mich an einen anderen Ort zu bringen, an dem einfach nichts ist. Ich weiß nicht weiter gerade, ich weiß nicht wie ich das in mir in Worte fassen sollte. Es ist zu groß und zu schwer und so dunkel und ich seh nichts mehr und will einfach nur verschwinden

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