Könnte ich nur Worte finden
für das, was ich für dich empfinde
ich würde niemals wieder
aufhören zu schreiben
doch anstattdessen
ist da nichts
kein
einziges
Wort
welches das beschreibt
was du in mir auslöst
glaub mir, ich würde niemals wieder
aufhören zu schreiben
Könnte ich mich nur malen was Du für mich bist
ich würde neue Farben erfinden
und meine ehemals graue Welt
neu bepinseln
doch anstattdessen
finde ich keine Farbe
die dich beschreibt
glaub mir, ich würde neue Farben
für dich erfinden
Könnte ich dir nur irgendwie mitteilen
wie viel du mir bedeutest
ich liebe dich
wäre da nicht genug
ich könnte niemals wieder aufhören zu reden
So sitze ich hier
ohne Worte
in einer grauen Welt
ganz stumm.
*TRIGGERWARNUNG*
Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.
Montag, 25. November 2013
Mittwoch, 6. November 2013
gefühlschaos
Ich wünsche mir einfach nur dass du hier bist, all die
Dämonen in meinem Kopf verdrängst. Ich vermisse dich so schrecklich. Du
bist der einzige Mensch der die Leere in mir füllen kann, doch ich
befürchte ich bin nicht dein Mensch. Du bist mein Mensch, meine
verwandte Seele. Heute konnte ich nicht einmal in deine Augen sehen, du
konntest mein Licht nicht entzünden; deshalb bin ich heute dunkel, kalt,
nicht anwesend. Du fehlst mir so sehr und ich kann nicht aufhören an
dich zu denken, und mich zu fragen ob ich dir wohl auch fehle und ob du
wohl an mich denkst zwischendurch. Deine Finger fehlen mir zwischen den
meinen, unsere verschränkten Hände und die vorsichtigen Küsse. Ich bin
von Sinnen, du fehlst mir in jeglicher Hinsicht - dein Anblick, dich zu
berühren und deine Berührungen, dein Geruch, deine Stimme. Alles. Ich
bin machtlos dir gegenüber, ich habe dir schon jetzt alles was ich habe
gegeben. Ich kann kaum atmen ohne dich. Mach mir das existieren
einfacher, bitte.
Bitte vermiss mich, bitte denk an mich, bitte sei auf mich angewiesen.
Ich brauche dich.
Bitte vermiss mich, bitte denk an mich, bitte sei auf mich angewiesen.
Ich brauche dich.
Freitag, 25. Oktober 2013
wo bin ich?
Jeder Schritt
schmerzt in meinen Knochen
tief in meinem Herz
was für andere
ganz selbstverständlich scheint
ist und bleibt für mich ein Kampf
meine Lungen mit Sauerstoff zu füllen
einatmen
ausatmen
fühlt sich nicht mehr richtig an
es ist nicht mehr leicht
schwarze Schatten
fallen Nachts über mich her
kriechen in meinen Kopf
in meinen Körper
machen mich schwer
reißen alte Wunden auf
schneiden tief in meine Haut
nur um zu sehen wie ich blute
manchmal
krallen sie sich so fest
um meine Lungen
dass ich nicht mehr atmen kann
und lassen schwarze Tropfen
aus meinen Augen quellen
lassen alles Licht erlischen
und erfreuen sich an der Dunkelheit
mit der ich dann eins bin
lassen alle Grenzen verschwimmen
sodass ich nicht mehr erkennen kann
wo ich bin
wo ich bin
wo bin ich?
schmerzt in meinen Knochen
tief in meinem Herz
was für andere
ganz selbstverständlich scheint
ist und bleibt für mich ein Kampf
meine Lungen mit Sauerstoff zu füllen
einatmen
ausatmen
fühlt sich nicht mehr richtig an
es ist nicht mehr leicht
schwarze Schatten
fallen Nachts über mich her
kriechen in meinen Kopf
in meinen Körper
machen mich schwer
reißen alte Wunden auf
schneiden tief in meine Haut
nur um zu sehen wie ich blute
manchmal
krallen sie sich so fest
um meine Lungen
dass ich nicht mehr atmen kann
und lassen schwarze Tropfen
aus meinen Augen quellen
lassen alles Licht erlischen
und erfreuen sich an der Dunkelheit
mit der ich dann eins bin
lassen alle Grenzen verschwimmen
sodass ich nicht mehr erkennen kann
wo ich bin
wo ich bin
wo bin ich?
Mittwoch, 23. Oktober 2013
du fehlst mir
Bin heute fast weinend auf dem Boden zusammengebrochen weil ich schon wieder so fertig bin.
Ich weiß nicht weshalb es mir so eine heiden Angst bereitet dass du mir so nah bist, dass du mich liebst. Ich kann es nicht verstehen, nicht navollziehen. Und ich habe Angst es zuzulassen, ich weiß nicht wieso. Es ist erst 3 Stunden her dass wir uns gesehen haben und schon wieder fehlst du mir, schon wieder wünsche ich mir du wärst hier. Neben mir. Wie gestern Nacht als wir gemeinsam in meinem Bett lagen, unsere Köpfe aneinander gelegt und unsere Hände verschränkt. Ich vermisse deine Finger zwischen den meinen. Ich vermisse dein schönes Lachen. Deine Stimme. Deinen Geruch. Alles alles alles alles alles alles. Wenn du weg bist wird mir das erst richtig bewusst. Ich will deine Stimme hören. Ich will deine Hand in meiner spüren. Ich will dich wieder küssen. Ich will dass wir uns trauen, ich will dass wir beide ins kalte Wasser springen. Ich will alles mit dir, die ganze Welt und vielleicht sogar auch leben. Du bist so gut. Viel zu gut zu mir. Du liebst mich. Wieso? Wieso liebst du mich? Du bist verrückt. Komm zu mir. Komm zu mir. Ich will in deinen Armen einschlafen oder die ganze Nacht in deinen Armen wach liegen. Sei hier bei mir. Du bist das beste in meinem Leben zurzeit. Das schönste. Das hellste Licht. Wenn du weg bist, ist hier nichts mehr. Ohne dich kann ich gerade nicht sein. Bist du nicht hier, bin ich gar nicht. Du machst mich komplett.
Du fehlst mir
D u f e h l s t m i r
D u f e h l s t m i r
Ich weiß nicht weshalb es mir so eine heiden Angst bereitet dass du mir so nah bist, dass du mich liebst. Ich kann es nicht verstehen, nicht navollziehen. Und ich habe Angst es zuzulassen, ich weiß nicht wieso. Es ist erst 3 Stunden her dass wir uns gesehen haben und schon wieder fehlst du mir, schon wieder wünsche ich mir du wärst hier. Neben mir. Wie gestern Nacht als wir gemeinsam in meinem Bett lagen, unsere Köpfe aneinander gelegt und unsere Hände verschränkt. Ich vermisse deine Finger zwischen den meinen. Ich vermisse dein schönes Lachen. Deine Stimme. Deinen Geruch. Alles alles alles alles alles alles. Wenn du weg bist wird mir das erst richtig bewusst. Ich will deine Stimme hören. Ich will deine Hand in meiner spüren. Ich will dich wieder küssen. Ich will dass wir uns trauen, ich will dass wir beide ins kalte Wasser springen. Ich will alles mit dir, die ganze Welt und vielleicht sogar auch leben. Du bist so gut. Viel zu gut zu mir. Du liebst mich. Wieso? Wieso liebst du mich? Du bist verrückt. Komm zu mir. Komm zu mir. Ich will in deinen Armen einschlafen oder die ganze Nacht in deinen Armen wach liegen. Sei hier bei mir. Du bist das beste in meinem Leben zurzeit. Das schönste. Das hellste Licht. Wenn du weg bist, ist hier nichts mehr. Ohne dich kann ich gerade nicht sein. Bist du nicht hier, bin ich gar nicht. Du machst mich komplett.
Du fehlst mir
D u f e h l s t m i r
D u f e h l s t m i r
Montag, 21. Oktober 2013
und trotzdem habe ich mir wieder gewünscht tot zu sein.
zitternder atem
unsere hände verschränkt
wir verschmelzen
zu ein und derselben person
als unsere lippen
sich treffen
geht ein kribbeln aus
von der berührung
durch meinen gesamten körper
ich will die zeit anhalten
die welt stoppen
für immer so
mit dir
hier liegen
man sagt, wenn man langsamer atmet geht auch die zeit langsamer vorbei.
unsere hände verschränkt
wir verschmelzen
zu ein und derselben person
als unsere lippen
sich treffen
geht ein kribbeln aus
von der berührung
durch meinen gesamten körper
ich will die zeit anhalten
die welt stoppen
für immer so
mit dir
hier liegen
man sagt, wenn man langsamer atmet geht auch die zeit langsamer vorbei.
Samstag, 19. Oktober 2013
your hands on my soul
sprühe nachts betrunken
deinen namen auf die straßen
mit herz dahinter
dem kopf in den wolken
und du immer bei mir
nimm meine hand
geh mit mir ein stück
gemeinsam durchs leben
ich will
mit dir
die schönste zeit
erleben.
deinen namen auf die straßen
mit herz dahinter
dem kopf in den wolken
und du immer bei mir
nimm meine hand
geh mit mir ein stück
gemeinsam durchs leben
ich will
mit dir
die schönste zeit
erleben.
Samstag, 12. Oktober 2013
R, du bist so warm.
Ich stehe
auf eine Eisscholle
im ewigen Meer
weit und breit
ist nichts als Wasser
es ist so kalt
dass alles
wieder einfriert
mein körper
meine seele
mein hirn
das Leben rennt
an mir vorbei
ich will mitkommen
ich will hier nicht bleiben
überhaupt
will ich nur zu dir
mit dir
eins werden
du bist alles
du lässt mein eis schmilzen
du bist wie die Sonne
du strahlst
und erwärmst mich
mit jedem deiner Blicke
heilst du eine Wunde
mit jeder Nacht
in der wir nebeneinander schlafen
schenkst du mir Sicherheit
mit jedem Wort
dass du an mich richtest
werde ich zu mir
vor dir
du und ich
so wie wir sind
nur du
du bist alles
hilf mir
mach mich wieder warm.
auf eine Eisscholle
im ewigen Meer
weit und breit
ist nichts als Wasser
es ist so kalt
dass alles
wieder einfriert
mein körper
meine seele
mein hirn
das Leben rennt
an mir vorbei
ich will mitkommen
ich will hier nicht bleiben
überhaupt
will ich nur zu dir
mit dir
eins werden
du bist alles
du lässt mein eis schmilzen
du bist wie die Sonne
du strahlst
und erwärmst mich
mit jedem deiner Blicke
heilst du eine Wunde
mit jeder Nacht
in der wir nebeneinander schlafen
schenkst du mir Sicherheit
mit jedem Wort
dass du an mich richtest
werde ich zu mir
vor dir
du und ich
so wie wir sind
nur du
du bist alles
hilf mir
mach mich wieder warm.
Mittwoch, 9. Oktober 2013
DANKE FÜR NICHTS ihr wichser
Ich merke wie das behinderte verfickte scheiß arschloch wetter und der ganze Schulstress meine Stimmung runterziehen, also frage ich meinen Lehrer was ich machen soll. Was sagt er mir? Das da von Seiten der Schule nichts gemacht werden kann und dass es sich bei mir ja wahrscheinlich auch nur um Unlust handelt. Und in Fotodesign haben wir gerade das Thema Mobbing was natürlich, zum perfekten Zeitpunkt, ein paar alte Erinnerungen weckt. Ist das nicht super!
wow ich könnt kotzen
du fehlst so, du fehlst du fehlst. Leg deinen Kopf an meinen. du fehlst
wow ich könnt kotzen
du fehlst so, du fehlst du fehlst. Leg deinen Kopf an meinen. du fehlst
Montag, 7. Oktober 2013
f u c k i t
"Ich brauche Energie. Wieso hast du Energie und ich nicht, gib mir was von deiner ab."
Du drehst dich zu mir hin und legst deine Hand und deinen Kopf an meinen lass es für immer so sein Mein Herz dreht durch, dann setzt du dich wieder auf und es hat tatsächlich geklappt. Du hast mir etwas von deiner Energie gegeben.
Ich liege mit dem Rücken zu dir, bin schon im Halbschlaf, du legst eine Wärmflasche an meinen Rücken und fragst mich ob es okay so ist, oder zu heiß. Es ist perfekt sage ich, spüre deinen warmen Körper neben mir und höre dich an deiner Zigarette ziehen.
Wir sitzen auf deinem Sofa zusammen unter der Decke, dicht nebeneinander, Bein an Bein, Arm an Arm. Draußen rast ein Güterzug durch den Bahnhof und man spürt den Boden vibrieren, das spreche ich aus und du verlangst von mir es nochmal zu sagen. "Wieso?" frage ich dich, "Das hat mir schon gereicht. Deine Nase wackelt beim sprechen" sagst du mit einem lachen in der Stimme; Ich muss grinsen und ziehe die Decke über meine Nase. Du hast mich angeschaut, du schaust mich an wenn ich rede.
Neben dir liegen im warmen Bett, einzuschlafen wenn du noch eine rauchst, aufzuwachen und deinen Atem zu hören. Das wünsche ich mir. Ich will zu dir.
zu dir
Du drehst dich zu mir hin und legst deine Hand und deinen Kopf an meinen lass es für immer so sein Mein Herz dreht durch, dann setzt du dich wieder auf und es hat tatsächlich geklappt. Du hast mir etwas von deiner Energie gegeben.
Ich liege mit dem Rücken zu dir, bin schon im Halbschlaf, du legst eine Wärmflasche an meinen Rücken und fragst mich ob es okay so ist, oder zu heiß. Es ist perfekt sage ich, spüre deinen warmen Körper neben mir und höre dich an deiner Zigarette ziehen.
Wir sitzen auf deinem Sofa zusammen unter der Decke, dicht nebeneinander, Bein an Bein, Arm an Arm. Draußen rast ein Güterzug durch den Bahnhof und man spürt den Boden vibrieren, das spreche ich aus und du verlangst von mir es nochmal zu sagen. "Wieso?" frage ich dich, "Das hat mir schon gereicht. Deine Nase wackelt beim sprechen" sagst du mit einem lachen in der Stimme; Ich muss grinsen und ziehe die Decke über meine Nase. Du hast mich angeschaut, du schaust mich an wenn ich rede.
Neben dir liegen im warmen Bett, einzuschlafen wenn du noch eine rauchst, aufzuwachen und deinen Atem zu hören. Das wünsche ich mir. Ich will zu dir.
zu dir
Sonntag, 6. Oktober 2013
where is my mind?
"darf ich sie sehen? deine narben?"
"ja"
wie Elektroschocks jagen deine Berührungen durch meinen Körper und mein Herz springt fast aus der Brust. Ich frage mich ob du es gespürt hast, ob du meinen Herzschlag gefühlt hast? Du bist warm. Du bist so warm. Mit dir im Bett unter den Decken ist die Welt so sicher, alles draußen ist so fern. Neben dir ist schlafen so leicht und leben so schön.
"ja"
wie Elektroschocks jagen deine Berührungen durch meinen Körper und mein Herz springt fast aus der Brust. Ich frage mich ob du es gespürt hast, ob du meinen Herzschlag gefühlt hast? Du bist warm. Du bist so warm. Mit dir im Bett unter den Decken ist die Welt so sicher, alles draußen ist so fern. Neben dir ist schlafen so leicht und leben so schön.
Mittwoch, 2. Oktober 2013
zwei wochen lang keine therapie und ich habe immer wieder öfter gedanken darüber mein essverhalten kontrollieren zu müssen
ICH
WILL
DAS
NICHT
ICH WILL DAS NICHT ICH WILL DAS NICHT ICH WILL DAS NICHT NEIN NEIN NEIN
hungern ist scheiße
kotzen ist scheiße
essen ist gut
essen ist gut
essen ist gut
der hunger fühlt sich zu gut an
kann mich jemand schlagen?
danke
ICH
WILL
DAS
NICHT
ICH WILL DAS NICHT ICH WILL DAS NICHT ICH WILL DAS NICHT NEIN NEIN NEIN
hungern ist scheiße
kotzen ist scheiße
essen ist gut
essen ist gut
essen ist gut
der hunger fühlt sich zu gut an
kann mich jemand schlagen?
danke
Sonntag, 29. September 2013
Neuland
Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll, mir fallen keine Worte dafür ein. Die letzten 2 Jahre habe ich mich nur mit meinen psychischen Problemen beschäftigt, ich konnte nichts anderes sehen weil mein Hirn so zerfressen war. Jetzt, wo es langsam wieder beginnt zu heilen, kann ich wieder schöne Dinge sehen, fühlen und spüren. Ich war letzte Woche auf Klassenfahrt in Polen, vorher ist er mir auch schon aufgefallen. Ich habe eine Art Verbindung zwischen uns gespürt, eine starke Anziehung zu ihm. Zusammen unter der Decke, Bein an Bein und seine Wärme und Nähe war einfach so gut und angenehm. Es war nicht einengend sondern eher vervollständigend, es war ist so richtig.
Und jetzt sitze ich hier und frage mich ob es mehr werden könnte, wie ich damit umgehen würde und wie wunderschön das wäre. Ich bin die ganze Zeit am träumen und Vorstellungen zusammenknüpfen. Ich frage mich, ob wir uns einmal treffen - außerhalb der Schule, nur wir beide. Einfach reden. Wärme spüren. Nähe. Ich glaube ich habe einen Teil meines Herzens vergeben, ich hoffe ich bekomme einen Teil seines Herzens zurück.
Und jetzt sitze ich hier und frage mich ob es mehr werden könnte, wie ich damit umgehen würde und wie wunderschön das wäre. Ich bin die ganze Zeit am träumen und Vorstellungen zusammenknüpfen. Ich frage mich, ob wir uns einmal treffen - außerhalb der Schule, nur wir beide. Einfach reden. Wärme spüren. Nähe. Ich glaube ich habe einen Teil meines Herzens vergeben, ich hoffe ich bekomme einen Teil seines Herzens zurück.
Freitag, 6. September 2013
gut
Ich war ganz unten. Ich glaubte für immer und ewig in der Dunkelheit verloren zu sein, einsam, frierend und emotionslos. Ich sah kein Licht mehr, habe so oft drüber nachgedacht allem ein Ende zu setzen. Versuchte es sogar, ich wollte mein so junges und frisches Leben beenden. Niemand konnte mir helfen, ich fühlte mich so verloren und einsam. Habe meine Haut aufgeschnitten um zu merken, dass ich noch lebe. Um mir bewusst zu machen, dass es kein Albtraum ist aus dem ich in jeder Sekunde wieder aufwachen kann. Ich war so tief in meinen Gedankenkreisen verrannt, dass niemand mehr an mich ran kam. Habe Literweise Tränen geweint, bis ich irgendwann ganz und gar leer war und nichts mehr gefühlt habe. Ich wollte verschwinden, konnte das alles nicht mehr ertragen. Wenn die Panik mir mal wieder den Atem genommen hat und ich die Kontrolle über meinen Körper verlor, wenn ich beinahe überfahren wurde und nicht einmal mit der Wimper zuckte, wenn ich die Klinge über meinen Arm zog und den Schmerz nicht mehr gespürt habe. Dann glaubte ich mich so verloren, vollkommen hoffnungslos. Doch ich habe niemals aufgegeben, ich habe immer weiter gemacht. Und nun bin ich hier, habe heute einen guten Tag und kann ehrlich lachen und wieder so albern sein wie früher. Ich bekomme Hilfe, von den Menschen um mich herum und einem Medikament. Klar, ich habe auch noch Tage an denen es mir schrecklich geht, aber mittlerweile weiß ich dass es mir auch gut gehen kann. Und es ist das beste Gefühl auf der Welt, sich gut zu fühlen. Das ist es wert, Leben ist es wert! Gebt niemals auf, egal wie schlecht es euch geht. Ihr könnt das schaffen wenn ihr euch Hilfe sucht. Ich kann wieder lachen.
Ich kann endlich wieder lachen.
Donnerstag, 22. August 2013
Asche.
Überall liegt Asche, als sei mein ganzes Zimmer abgebrannt. Das ist es aber nicht. Es ist die Asche von ehemaligen Hoffnungen die ich verbrannt habe, die Asche von Erinnerungen die ich mehrmals versucht habe mit Feuer zu vernichten. Nur weil etwas verbrannt ist, ist es doch nicht weg. Was zurückbleibt ist Asche, Hoffnungen und Erinnerungen in einem anderen Zustand. Man kann nichts vernichten denn alles währt ewig, ob es nun auf der Welt existiert oder bloß in meinem Kopf. Es ist vergeblich zu versuchen etwas zu vernichten, etwas wird immer zurückbleiben.
Immer.
Ihr lieben Menschen hinter euren Synonymen, meine lieben Leser. Bitte verzeiht mir, dass ich nicht mehr so viel poste. Ich schreibe nicht mehr so viel, meistens wenn es mir nicht gut geht. Also ist das doch ein gutes Zeichen oder nicht? Ich weiß nicht, ich würde nicht behaupten dass es mir gut geht, aber besser als vor einigen Monaten. Ihr habt alle lesen können wie es mir ging und was ich durchgemacht habe, und ich danke euch allen so sehr für eure Kommentare und Unterstützung! Ich weiß manchmal wirklich nicht ob ich sonst noch hier wäre, hätte ich nicht euch gehabt die mich verstanden haben. Ich werde versuchen wieder öfter zu posten und eure Texte wieder zu lesen. Ihr seid so wunderbare Menschen ich wünsche euch allen dass irgendwann die Sonne für euch scheint. Wirklich, das wünsche ich euch von ganzem Herzen.
Donnerstag, 8. August 2013
Manchmal zerreißt mich die Stille
Eingesperrt
in Ketten
und Regeln
mein Kopf
ist ein einziger
Teufelskreis
ich kann
nicht ausbrechen
ich kann
das nicht
schaffen
meinen Krankheiten
nicht nachzugeben
sie nehmen
mich immer noch
ein
sie bestimmen
immer noch
mein Denken
und Handeln
die Einsamkeit
frisst mich
auf
ich fühle
mich so
abgeschottet
von der
Welt und
anderen Menschen
ich weiß
dass ich nichts
weiß
ich kenne
nur das Gefühl
gähnender Leere
und
stechender Einsamkeit
losgelöst von
der Realität.
in Ketten
und Regeln
mein Kopf
ist ein einziger
Teufelskreis
ich kann
nicht ausbrechen
ich kann
das nicht
schaffen
meinen Krankheiten
nicht nachzugeben
sie nehmen
mich immer noch
ein
sie bestimmen
immer noch
mein Denken
und Handeln
die Einsamkeit
frisst mich
auf
ich fühle
mich so
abgeschottet
von der
Welt und
anderen Menschen
ich weiß
dass ich nichts
weiß
ich kenne
nur das Gefühl
gähnender Leere
und
stechender Einsamkeit
losgelöst von
der Realität.
Donnerstag, 11. Juli 2013
was für ein grauer, leerer, einsamer Tag.
Das Gefühl
zu ertrinken
ersticken
nach Luft ringen
und doch
nicht atmen können
hände die
ich greifen
könnte
doch ich
bin zu schwach
zu schwer
ich versinke
in der
Dunkelheit
in der
Kälte
hier gibt es
kein Licht
keine Wärme
keine
Hoffnung
mehr.
zu ertrinken
ersticken
nach Luft ringen
und doch
nicht atmen können
hände die
ich greifen
könnte
doch ich
bin zu schwach
zu schwer
ich versinke
in der
Dunkelheit
in der
Kälte
hier gibt es
kein Licht
keine Wärme
keine
Hoffnung
mehr.
Montag, 10. Juni 2013
Ich liebe euch alle
Ich muss in die klinik für eine zeit. Ich weiss noch nicht wie lang.
Haltet die ohren steif. Ihr seid wunderbar.
Sonntag, 9. Juni 2013
ich will nichts mehr denken, lasst mich für immer schlafen.
It’s not your fault
It’s my own fault
I’m not human at all
I have no heart
It’s my own fault
I’m not human at all
I have no heart
Diese Traurigkeit, die Schwere, die Gedanken. Der Nebel in meinem Kopf, in dem ich mich verrannt hab. Ich finde keinen Weg hinaus, ich sehe nichts mehr klar und jeden Tag entferne ich mich weiter von euch. Bis ich vom Auto überfahren werde weil ich nicht mehr auf die Straße achte, welches Lied würde ich hören wenn ich sterbe? Vielleicht etwas von The Cure, ich denke das wäre schön. Hier ist es einsam und kalt, ich bin die Isolation in Person. Keiner kommt an mich ran, ich weiß ja selber nicht mehr wo ich bin. Was ist nur los mit mir? Diagnosen und Tabletten brauch ich nicht, ich will keinen Krieg mehr in meinem Kopf haben. Doch das funktioniert nicht, kann den Scheiß nicht abstellen. Geht euch doch alle vergraben, lasst mich in Ruhe, oder vergrabt einfach mich. Mir egal. Eigentlich nicht, keine Ahnung.
Hass
Samstag, 8. Juni 2013
BIN TAUB FÜR EUCH WEGEN DEM KRIEG IN MIR SELBST
Chaos
überall um
mich herum
vorhin war
es irgendwie
hell
doch jetzt
ist wieder alles
schwarz
ich versuche
vor mir
wegzulaufen
vor den Gedanken
die mich töten
wollen
ich bin
alleine hier
einsam
verlassen
ist mein Fehler
ich weiß
dann frag ich
mich
was ich
hier mache
was tu
ich nur
was
soll
ich
machen
was
soll
ich
tun
mein Kopf
ist zu voll
ich bin
zu leer
leer
l
e
e
r
.
.
.
.
.
.
überall um
mich herum
vorhin war
es irgendwie
hell
doch jetzt
ist wieder alles
schwarz
ich versuche
vor mir
wegzulaufen
vor den Gedanken
die mich töten
wollen
ich bin
alleine hier
einsam
verlassen
ist mein Fehler
ich weiß
dann frag ich
mich
was ich
hier mache
was tu
ich nur
was
soll
ich
machen
was
soll
ich
tun
mein Kopf
ist zu voll
ich bin
zu leer
leer
l
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e
r
.
.
.
.
.
.
Dienstag, 4. Juni 2013
An dem Moment wo dich Willen und Mut verlassen hat.
kämpfe mich
durch jeden Tag
kämpfe mich
durch die
stimmen in
meinem Kopf
jeder Tag wird
dunkler
auch wenn draußen
die sonne scheint
ich versinke
ertrinke
in mir selbst
hass auf mich
umhüllt jeden
einzelnen Gedanken
langsam schleicht
sich eine
säuselnde
liebliche
Stimme in
meinen Kopf
sie spricht von
Frieden
Ruhe
und erlöst
sein
jeden Tag
treten wir uns
näher
bald nehm
ich ihre
Hand
denn hier
ist es zu dunkel
zu laut
zu viel
für mich
hier kann
ich
unmöglich
leben.
durch jeden Tag
kämpfe mich
durch die
stimmen in
meinem Kopf
jeder Tag wird
dunkler
auch wenn draußen
die sonne scheint
ich versinke
ertrinke
in mir selbst
hass auf mich
umhüllt jeden
einzelnen Gedanken
langsam schleicht
sich eine
säuselnde
liebliche
Stimme in
meinen Kopf
sie spricht von
Frieden
Ruhe
und erlöst
sein
jeden Tag
treten wir uns
näher
bald nehm
ich ihre
Hand
denn hier
ist es zu dunkel
zu laut
zu viel
für mich
hier kann
ich
unmöglich
leben.
Sonntag, 26. Mai 2013
Ich hatte mich doch entschieden nicht mehr dran zu denken, es nie wieder passieren zu lassen
zitternd
und
verängstigt
kauere ich
mich in
die hinterste
Ecke meines
Bettes
ich will
das nicht
was mit
mir geschieht
drehe meinen
Kopf
zur Seite
und fange an
zu weinen
ziehe meine
decke
die gleichzeitig
mein Schutzschild
ist
hoch bis
zum Hals
balle die
kleinen
Hände
zu Fäusten
schlage auf
mein Bein
ein
wo ist die
Berührung?
Eben war
sie doch
noch da
etwas
reißt alles
aus mir raus
lässt mich
zurück
mit schrecklichen
Kopfschmerzen
und wahnsinniger
Übelkeit
und unüberwindbarer
Leere
Ich werde
ausgelacht
drücke die
Zigarette auf
mein Handgelenk
und wiege
mich zitternd
vor und zurück
vor und zurück
vor und zurück
was passiert
nur mit
mir?
und
verängstigt
kauere ich
mich in
die hinterste
Ecke meines
Bettes
ich will
das nicht
was mit
mir geschieht
drehe meinen
Kopf
zur Seite
und fange an
zu weinen
ziehe meine
decke
die gleichzeitig
mein Schutzschild
ist
hoch bis
zum Hals
balle die
kleinen
Hände
zu Fäusten
schlage auf
mein Bein
ein
wo ist die
Berührung?
Eben war
sie doch
noch da
etwas
reißt alles
aus mir raus
lässt mich
zurück
mit schrecklichen
Kopfschmerzen
und wahnsinniger
Übelkeit
und unüberwindbarer
Leere
Ich werde
ausgelacht
drücke die
Zigarette auf
mein Handgelenk
und wiege
mich zitternd
vor und zurück
vor und zurück
vor und zurück
was passiert
nur mit
mir?
Samstag, 25. Mai 2013
dein eigenes kleines Alaska
Untertauchen
den druck
auf den Lungen
spüren
und alles
rausschreien
so laut
und
so lange
es geht
niemand
hört dich
hier
niemand
sieht dein
blut
oder deinen
hass
niemand
schmeckt
das salz
deiner tränen
niemand
sieht dich
laufen,
fliehen vor
dir selbst
vor deinem
kopf
schrei
so laut
du kannst
schrei
einfach
alles
raus.
den druck
auf den Lungen
spüren
und alles
rausschreien
so laut
und
so lange
es geht
niemand
hört dich
hier
niemand
sieht dein
blut
oder deinen
hass
niemand
schmeckt
das salz
deiner tränen
niemand
sieht dich
laufen,
fliehen vor
dir selbst
vor deinem
kopf
schrei
so laut
du kannst
schrei
einfach
alles
raus.
Freitag, 24. Mai 2013
Zugegeben, kann Ian Curtis mittlerweile gut verstehn.
Nach langer Zeit habe ich einmal versucht im Dunkeln einzuschlafen. Doch kaum war mein Licht aus, war auch ich aus. Die wände haben sich bewegt, Gesichter an den wänden haben mich ausgelacht, Hände kamen auf mich zu, griffen nach mir. Neben mir tauchte ein neues Bild aus dem sumpf auf, alles war schwarzweißgrau und aufeinmal hatte ich schreckliche Angst am nächsten Morgen nicht mehr aufzuwachen. Ich weiß nicht ob es wirklich an der Dunkelheit lag oder an den 4 verschieden Schmerztabletten die ich genommen hatte, keine Ahnung. Heute ist kein guter Tag, doch wenn ich genau drüber nachdenke, frage ich mich wann ich das letzte Mal einen guten Tag hatte. Leider kann ich mich nicht erinnern. Um ehrlich zu sein weiß ich wirklich nicht mehr was ich noch machen soll. Es scheint hier keinen Ausweg zu geben, und anstatt das etwas besser wird, wird alles nur noch schlimmer. Ich gehöre nicht auf diese komische Welt, ich passe hier nicht rein. Ich bin ungewollt weil ich einfach anders bin, wie ein Alien. Ich verstehe langsam wirklich gar nichts mehr und von Tag zu Tag erscheint mir alles nur noch sinnloser und sinnloser und sinnloser, ich glaube ich werde bald total verrückt. Ich kann das nicht beschreiben, aber das ständige Leere Gefühl in einem und die Gewissheit so unwichtig zu sein lassen mich immer öfter glauben, dass ich gar nicht existiere. Vielleicht bilde ich mir die ganze Welt auch nur ein. Ich weiß es nicht.
Ich weiß gar nichts.
Ich bin gar nichts.
Ich weiß gar nichts.
Ich bin gar nichts.
Donnerstag, 23. Mai 2013
Der Schatten öffnet sein gieriges Maul, frisst mich auf, ich bin unbeweglich. Manchmal zerreißt mich die Stille.
In meinem Traum heute Nacht bin ich einen senkrechten Berg hinuntergefallen. Bei dem Versuch mich an herausragenden Ästen festzuhalten habe ich mich nur verletzt und bin weiter gefallen. Immer weiter.
Ein Irrgarten
ohne Ausweg
in ewiger
Dunkelheit
gefangen
Schatten
und Leute
mit weißen
Kitteln
verfolgen dich
wollen dich
entweder töten
oder verändern
nur was
ist besser?
Ein Irrgarten
ohne Ausweg
in ewiger
Dunkelheit
gefangen
Schatten
und Leute
mit weißen
Kitteln
verfolgen dich
wollen dich
entweder töten
oder verändern
nur was
ist besser?
Mittwoch, 22. Mai 2013
Wortlos, Kopflos, Lebensmüde wandere ich durch ewige Dunkelheit auf der Suche nach nicht vorhandenem Licht.
ertappe mich
beim grübeln
ertappe mich
beim denken an den tod
ertappe mich in
der angst
vor mir selbst
laufe ziellos
an den straßen
entlang
mein kopf
steht wieder
an der schwelle
von überleben
und sterben
warte
auf ein Ereignis
das mir irgendwas
beweist
doch ich schrumpfe
werde immer
kleiner
die stimmen
werden lauter
bewegung
ist kaum
möglich
da die welt
auf mir liegt
kann kaum
mehr einen klaren
gedanken fassen
alles ist so zäh
jeder tag ist
ewig
verliere alles
an mir selbst
verliere
verliere
habe endgültig
verloren.
Ich bin kraftlos. Ich bräuchte eine Auszeit. Eine Pause von allem, doch das ist im Leben nicht möglich. Und das was ich tue, würde man schon lange nicht mehr leben nennen; es ist ein Kampf ums überleben. Aber ich weiß gar nicht mehr warum ich kämpfe. Wo ist da der Sinn? Von Tag zu Tag werde ich kleiner, nichtiger. Ich verabscheue mich selbst. Ich weiß nicht was ich schreiben soll, mein Kopf ist zu voll oder zu leer. Ich weiß es nicht.
Ich darf nicht vor den Zug springen, nein. Das darfst du nicht..
Springe dich frei!
beim grübeln
ertappe mich
beim denken an den tod
ertappe mich in
der angst
vor mir selbst
laufe ziellos
an den straßen
entlang
mein kopf
steht wieder
an der schwelle
von überleben
und sterben
warte
auf ein Ereignis
das mir irgendwas
beweist
doch ich schrumpfe
werde immer
kleiner
die stimmen
werden lauter
bewegung
ist kaum
möglich
da die welt
auf mir liegt
kann kaum
mehr einen klaren
gedanken fassen
alles ist so zäh
jeder tag ist
ewig
verliere alles
an mir selbst
verliere
verliere
habe endgültig
verloren.
Ich bin kraftlos. Ich bräuchte eine Auszeit. Eine Pause von allem, doch das ist im Leben nicht möglich. Und das was ich tue, würde man schon lange nicht mehr leben nennen; es ist ein Kampf ums überleben. Aber ich weiß gar nicht mehr warum ich kämpfe. Wo ist da der Sinn? Von Tag zu Tag werde ich kleiner, nichtiger. Ich verabscheue mich selbst. Ich weiß nicht was ich schreiben soll, mein Kopf ist zu voll oder zu leer. Ich weiß es nicht.
Ich darf nicht vor den Zug springen, nein. Das darfst du nicht..
Springe dich frei!
Montag, 20. Mai 2013
Ich bin nicht da.
Es ist komisch zu wissen, dass ich am 25. Mai letzten Jahres bereit war alles zu beenden. Es ist komisch, dass bald wieder dieses Datum sein wird, nur ein Jahr später.
Ich schaue Serien und Filme oder ich lese, flüchte mich in andere Welten und Geschichten um bloß nicht über mein Leben und mich nachdenken zu müssen. Ich will vor mir weglaufen, vor den ganzen Schatten die mich verfolgen. Doch es geht nicht. Egal was ich tue, sie sind immer da. Und jetzt gerade greifen sie mich wieder an. Schwarze kalte Schattenkrallen greifen nach mir, lassen mich frieren und erzittern. Machen mir das atmen schwer und malen Bilder in meinen Kopf. Ich falle in mich rein und werde immer kleiner, kann den Körper nicht mehr bewegen. Hilflos. Ausgeliefert. Gefangen. Ich will das nicht.. Ich bin alleine in der Dunkelheit. Alleine in der Kälte. Ich will zusammenbrechen und aufhören, doch erlaube es mir nicht. Ich bin so müde. Tut mir ehrlich leid. Mir fehlen gerade einfach die Worte, es gibt keine Worte um das zu beschreiben was in mir vorgeht. Ich wünschte ich hätte jemanden der mich versteht. Ich will schreien, schreien so laut und lang es geht. Vielleicht würden die Leute das besser verstehen als das Schweigen und rum stottern. Ich frage mich, wieso ich immer weiter mache. Ich bin so unwichtig, das sage ich nicht aus Selbstmitleid oder ähnlichem, es ist eine Tatsache. Ich bin schlicht und ergreifend ein nichts, ein niemand. Die ganzen Worte die hier stehen, können leider trotzdem nicht beschreiben oder erklären wie ich mich gerade fühle. Zwischen Verdrängung und Panik, ich weiß selber nicht was ich glauben soll. Und ich weiß nicht wovor ich mehr Angst habe, davor dass es Wahr ist, oder davor dass ich mir all das nur zusammen spinne.
Taubheit
umhüllt den Körper
lässt mich
innerlich
schreien
weinen
und wüten
äußerlich
erstarre ich
ich bin gar nicht da
ich bin gerade woanders
fliege
irgendwohin
wo es schön ist
solang es nicht
hier ist
doch da bin ich
und hier bin
ich auch
weit weg
weit weit weg
hauptsache woanders
nur nicht hier.
Sonntag, 19. Mai 2013
I'm not alive but breathing
Mir fehlen zurzeit einfach die Worte. Ich weiß nicht was ich sagen oder schreiben soll, ich fühle mich täglich irgendwie benebelt. Als wäre die Zeit die Sekunde für Sekunde verstreicht einfach nur ein Film. Etwas irreales. Ich tue alles um nicht zu viel nachzudenken, weil ich Angst vor meinem Kopf habe. Ich verabscheue meinen Körper und mich selbst jeden Tag mehr. Der Blick in den Spiegel wird so unerträglich dass ich mein bestes tue mich niemals ansehen zu müssen. Ich habe immer diese Vorstellung mir mein ganzes Gesicht aufzuschlitzen, ich werde es zwar niemals tun aber irgendwie ist die Vorstellung alleine schon befriedigend. Gerade zittere ich und mir ist kotzübel. Hass auf mich umhüllt mich, sodass ich an nichts denken kann, als mir den ganzen Körper aufzuschneiden, doch selbst das wäre nicht genug. Ich würde mich gerne selbst aus mir rauskotzen. Ich bin müde
Freitag, 10. Mai 2013
Kann man Leere eigentlich fühlen? Im Grunde ist Leere nichts, und nichts kann man nicht fühlen. Weil wenn man sagt, man fühle sich leer dann fühlt man ja etwas aber man kann nichts fühlen was nicht da ist, oder?
hilflos
gänsehaut
zittern
verkrampfen
kann kaum
atmen
ich will das nicht
was ist nur los
mit mir
tränen
wollen raus
aber ich lasse
sie nicht
sacke zusammen
ich bin ausgeliefert
weiß nicht
was ich tun soll
schüttel meinen Kopf
schlage mich
ich will keines
der bilder sehen
die nun vor meinen
augen liegen
weiß nicht
wie ich damit
umgehen soll
mir ist übel
fühl mich klein
als wär ich
in mich reingefallen
jetzt sind alle
emotionen
aus meinem Gesicht
verschwunden
ich bin kalt
ich bin hart
ich halte das aus
mach dir keine
sorgen mehr,
inka
Ich passe auf dich auf.
Mittwoch, 8. Mai 2013
Übelkeit
Eigentlich
wollte ich sie so
begrüßen
"tut mir leid,
ich bin gerade nicht da."
denn so war es auch
seine Nähe hat mich
erdrückt
erstickt
und dann gelöscht
weggeschlossen
fuß vor fuß
immer dasselbe
einatmen
ausatmen
buchstabe für buchstabe
wie ein roboter
aufsagen
antworten
wer ist inka?
Niemand
gerade tot,
aufjedenfall.
Ich war jemand anders. Stark, vielleicht. Bis eine Träne die die linke Wange hinunterlief, wieder die sonst, mehr oder weniger, anwesende Person hervorgelockt hat. Zum Ende hin, fragte ich sie woher ich wissen sollte, ob eine Erinnerung real sei oder Einbildung. Sie fragte Hast du zurzeit Erinnerungen, bei denen du dir nicht sicher bist ob sie real sind oder nicht? Ich antwortete Ich weiß nicht, vielleicht. Daraufhin sagte sie, dass sie das nicht zwischen Tür und Angel klären könne und das wir darüber nächste Woche sprechen würden.
Wenigstens war ich danach etwas mehr in meinem Körper als vor den 50 Minuten Therapie.
Ob das gut oder schlecht ist, weiß ich nicht.
Donnerstag, 2. Mai 2013
I just feel so alone right now
Meine augen schwarz verkleistert
damit ich älter ausseh
als ich bin
und tabak holen kann
zu müde
um den kleister wieder zu entfernen
deshalb laufen jetzt
schwarze tränen
mein gesicht hinab
bilden graue flecken
auf dem Taschentuch
tränen kommen
und kommen
gehen nicht mehr
hass
weil weinen
schwäche bedeutet
und ich nicht
schwach sein darf.
wieder hat jemand
blei in meine
Knochen gegossen
die welt grau
gemalt
und mich leer
gemacht
will bluten
bis kein blut
mehr fließen kann
will doch nur
das endlich alles
aufhört
der dumpfe schmerz
nachlässt
ich mich hinlegen kann
und dann verschwinde
ich will weg
ich will weg
ich will weg
ich will weg
ich will weg
ich will weg.
Ich wollte reden. Ich wollte unbedingt mit jemandem sprechen, das war das erste und letzte mal zugleich. Denn sofort hab ich meine Lektion gelernt; niemand interessiert sich für mich. Ich bin unwichtig, und ja, ich weiß das. Ich weiß das schon, doch manchmal wünsch ich mir dass es anders wäre. Ich frage mich, ob ich mich zu viel mit mir selbst beschäftige, und zu wenig mit anderen. Eigentlich nicht. Ich bin immer für alle da, biete jedem meine Hilfe an. Wieso hilft mir niemand? Wieso komme ich hier nicht mehr raus. Ich dachte es wird besser, anstatt dessen wird alles nur noch schlimmer. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass das möglich wäre. Wieder was gelernt.
Gestern, als ich alleine durch die Gegend gegeistert bin, habe ich das erste Mal seit längerer Zeit wieder über mein Sterben nachgedacht. Ich finde Sommer ist eine schöne Zeit zum sterben. Ich würde es mit Tabletten und Alkohol machen, mich auf eine Wiese legen und Musik hören. Einerseits gefällt mir diese Vorstellung, andererseits macht es mir Angst, dass ich das wieder ernsthaft in Erwägung ziehe. Ich will nicht wieder in die KJP wenn es nicht klappt. Ich muss zum Praktikum und in die Schule. Ich habe für Depressionen eigentlich gar keine Zeit. Schule ist wichtiger als ich. Denn ich muss in diesem Leben und dieser Gesellschaft leben, deshalb muss ich deren Ansprüchen gerecht werden. Aber ich will nicht. Ich mag die Gesellschaft und die meisten Menschen gar nicht. Überhaupt mag ich nur wenig. Ich nerve mich schon selber mit meinem dummen Gefasel, um ehrlich zu sein bin ich nicht verwundert darüber, dass niemand mehr was mit mir zu tun haben will. Ich bin ein abgefucktes Mädchen, welches es nicht schafft, sich selbst zu finden. Das es nicht schafft normal zu sein, oder gar glücklich. Ich denke zu viel nach und bin zu ängstlich, mein Gedächtnis ist eine Nebelsuppe und ich fühle mich nicht als ob ich ich wäre. Ich bin komisch/seltsam/hässlich/dumm/scheiße. Ich bin negativ eingestellt und Pessimist. Wer will so was? Niemand.
Gestern, als ich alleine durch die Gegend gegeistert bin, habe ich das erste Mal seit längerer Zeit wieder über mein Sterben nachgedacht. Ich finde Sommer ist eine schöne Zeit zum sterben. Ich würde es mit Tabletten und Alkohol machen, mich auf eine Wiese legen und Musik hören. Einerseits gefällt mir diese Vorstellung, andererseits macht es mir Angst, dass ich das wieder ernsthaft in Erwägung ziehe. Ich will nicht wieder in die KJP wenn es nicht klappt. Ich muss zum Praktikum und in die Schule. Ich habe für Depressionen eigentlich gar keine Zeit. Schule ist wichtiger als ich. Denn ich muss in diesem Leben und dieser Gesellschaft leben, deshalb muss ich deren Ansprüchen gerecht werden. Aber ich will nicht. Ich mag die Gesellschaft und die meisten Menschen gar nicht. Überhaupt mag ich nur wenig. Ich nerve mich schon selber mit meinem dummen Gefasel, um ehrlich zu sein bin ich nicht verwundert darüber, dass niemand mehr was mit mir zu tun haben will. Ich bin ein abgefucktes Mädchen, welches es nicht schafft, sich selbst zu finden. Das es nicht schafft normal zu sein, oder gar glücklich. Ich denke zu viel nach und bin zu ängstlich, mein Gedächtnis ist eine Nebelsuppe und ich fühle mich nicht als ob ich ich wäre. Ich bin komisch/seltsam/hässlich/dumm/scheiße. Ich bin negativ eingestellt und Pessimist. Wer will so was? Niemand.
verlorenverlorenverlorenverlorenverlorenverlorenverlorenverlorenverlorenversagt.
Mittwoch, 1. Mai 2013
Die Schatten.
Hörst du sie auch?
Sie flüstern wieder
legen mir all diese
Gedanken in den Kopf
verfolgen mich
überall hin
würgen und
erdrücken mich
machen die Dunkelheit
noch kälter
lassen das Licht
noch düsterer erscheinen
fassen mich an
verbrennen meine Haut
und lassen mich
erfrieren
erstarren
erschrecken mich
schneiden meine Haut auf
und trinken von dem Blut
bis ich leer bin
und sie mich
in der Nacht
bei Regen
in den Straßengraben schmeißen.
Ich habe solche Angst vor den Schatten. Vor meinen Schatten. Ich sehe sie nur manchmal aus den Augenwinkeln, aber spüren tu ich ihre Anwesenheit immer. Wenn sie hinter mir in der Bahn stehen, wenn sie nachts unter meine Bettdecke und in meinen Kopf kriechen. Wenn sie mich verfolgen und mich ergreifen wollen. Sie sind immer da. Sitzen neben mir. Stehen in meinem Zimmer. Ich hasse sie. Flüstern mir Gedanken in den Kopf und zeichnen Bilder hinter meinen Augen. Sie machen mich schwer/leer/gefühlskalt/ängstlich/schreckhaft/unnahbar. Lassen mich stark wirken obwohl ich nur ein Häufchen Elend bin.
Ich fühle mich verloren/einsam/alleine/schwer/leer.
Montag, 29. April 2013
fingerprints all over me
Ich kann das nicht beschreiben. Nichts. Ich mag nicht mehr, ich mag nichts mehr. Ich will nur noch weg von hier. Alles um mich rum stürzt ein. Jeder Tag wird schwieriger zu bewältigen. Ich konnte mich nicht verabschieden. Bald kann ich nicht mehr funktionieren, irgendwann schalt ich aus. Bleib einfach liegen, schau die Sonne und den Mond an. Immer im Wechsel. Ich bleibe einfach liegen, spreche keinen Ton und bewege mich nicht. Tue nichts mehr außer vielleicht atmen, doch irgendwann werde ich auch damit aufhören. Trümmer liegen auf mir, zerdrücken meine Lungen und brechen mir die Knochen. Jeder Atemzug ist anstrengend und schmerzt. Jede Bewegung ist nahezu unmöglich. Ich kann kein Licht mehr sehen, in mir ist alles dunkel. Kälte kriecht in mein Bett und Nachts klettern dunkle Schatten durch mein Fenster und öffnen Türen in meinem Kopf. Türen die zu Gefängnissen führen aus denen ich keinen Ausweg finden kann. Schatten spucken mir Wörter und Sätze in den Kopf, Schatten sind meine täglichen Begleiter. Auf meinem rücken, in meinem Ohr, auf meiner Zunge und hinter mir eine Armee. Sie verfolgen mich und machen mir Angst. Mein bisheriges Leben macht mir Angst und dass ich nichts weiß. Nichts bin. Alles fällt um mich herum, doch ich falle tiefer. Berührungen sind wie Stromschläge und Fingerabdrücke übersähen meinen Körper.
Sonntag, 28. April 2013
Nichts.
Ich war nicht da. Es war sein Abschiedsanruf, und ich war nicht da. Konnte ihm nichts sagen. Konnte nichts für ihn tun. Jetzt schläft er. In einer kalten Metallkiste in irgendeinem Leichenschauhaus. Wer weiß wo seine Seele jetzt ist. Was hat er gedacht? Kurz bevor er sich das Leben nahm. Hat es weh getan? Wieso war ich nicht da, wieso? Vielleicht hätte ich ihm helfen können. vielleicht.
Schwarze Leere
Ich hasse das Gefängnis in dem ich rumlaufe. Ich kann nicht hier drin bleiben. Ich will wegwegweg
Schwarze Leere
das bin ich
blut
tränen
abschaum
das bin ich
ekelerregend
abartig
widerlich
mehr nicht
spiegel zerbrechen
pech!
augen starren
will nur verschwinden
in mir
von außen
nach innen
mich nie wieder
sehen müssen
nie wieder
meinen körper
berühren müssen
nie wieder
versuchen mich
in dieser hülle
zu finden
weder die
klingen
noch die
zigarettenstummel
erzeugen genug
schmerz
um mich
hervorzulocken
ich irre
umher
es ist dunkel
kalt
leer
leer
leer
ich bin
einsam
allein
gefangen
viel zu klein
niemand ist ich
ich bin niemand
verbannt
in einen Augenblick
ohne Vergangenheit
ohne Zukunft
für immer
diese zeit
für immer
kälte
immer
dunkelheit.
Freitag, 26. April 2013
Ich liege wach, bis spät in die Nacht und frage mich, ob es weh tut zu sterben. Sag mir, tut es weh zu sterben?
Kaltes Licht durchflutet die Räume, es wirkt bläulich. Die Wände sind grau und der Boden auch, kalter Beton. Ich werde von etwas verfolgt, ich verspüre Angst. Ich muss hier raus! Ich muss einen Ausgang finden! Aber es gibt keinen Ausweg. Es gibt nur diese drei Räume in denen ich umherirre. Da sehe ich Blut. Und eine Badewanne. Sonst nur Türen die mich in die Irre führen. Ich friere. Anscheinend laufe ich die ganze Zeit im Kreis, ich finde keinen Ausweg. Immer schneller. Meine Lungen werden zusammen gepresst. Ich kann nicht mehr atmen, vielleicht sterbe ich gerade. Dunkelheit. Verwirrt wache ich auf.
Es ist so schön draußen. Alles ist grau und es sind wenige Menschenund Schatten unterwegs. Der Rauch meiner Zigarette tanzt in der Luft und verschwindet langsam mit dem Wind. Wie gern würde ich mitfliegen. Einfach verschwinden. Ich glaube mein Kopf platzt gleich, da sind zu viele Gedanken. Zu viel das mich beschäftigt. Manchmal habe ich auch Angst davor, dass ich keine Angst mehr vor dem Sterben habe. Ist das nicht verrückt? Ich kann mich gar nicht konzentrieren, wie soll das auch funktionieren. Ich habe so viele Fragen und keinerlei Antworten. Keine Antworten darauf was früher war. Keine Antwort darauf, wer ich bin. Es fällt mir sogar schwer ich zu sagen. Ich fühl mich nicht so als wär das ich. In diesem Körper gefangen. Gerade fühle ich mich so widerlich, dass ich glaube gleich aus diesem Körper zu steigen. Ich kauere mich in die hinterste Ecke in mir drin und warte darauf, dass es einigermaßen auszuhalten ist. Auszuhalten hier drin zu sein. Ich würd es am liebsten beenden. Ich muss stark sein.
Es ist so schön draußen. Alles ist grau und es sind wenige Menschen
tot tot tot tot tot tot tot tot tot tot tot tot
leer leer leer leer leer leer leer leer leer leer
taub taub taub taub taub taub taub taub
tot tot tot tot tot tot tot tot tot tot tot tot
Donnerstag, 25. April 2013
Angst und Verwirrung.
Ich habe Angst.
Angst vor meiner Erinnerungslücke.
Angst vor mir selbst.
Angst davor, dass ich zu viel Phantasie habe
und davor, dass es vielleicht doch real ist.
Denn manchmal sind da Bilder. Nur für den Bruchteil einer Sekunde.
Eigentlich ist es ein Bild. Oder ein kurzer Ausschnitt aus einem Film.
Mein Nacken und meine Arme verkrampfen. Manchmal fang ich an zu zittern.
Ich weiß garnichts mehr. Vor allem nicht, was ich tun soll.
Oder was ich denken soll.
Ich bin so verwirrt. Vor ein paar Wochen habe ich auch viel darüber nachgedacht, und gegrübelt was früher war. Aber da ist nichts in meinem Kopf. Ich kann mich nicht erinnern, als hätte jemand diese Jahre gelöscht. Ich hatte beschlossen nicht weiter drüber nachzudenken, da ich mir vielleicht auch nur etwas einbilde. Dann hab ich etwas gesehen, es aber wieder weggeschoben.
Und gestern hat meine Therapeutin mich auf meine Veränderung angesprochen. Sie hatte sich Videos von mir angesehen, als ich etwa 14 war. Ich war viel besser damals. Wir haben besprochen wie ich früher war und wie ich mich verändert habe. Dann hat sie mich auf Erinnerungen von der Zeit der Videos angesprochen, doch da sind keine. Und sie erzählte mir von traumatischen Erfahrungen und dass das Gehirn manchmal Zeiten aus dem Gedächtnis verdrängt. Jetzt ist meine Angst wieder da.
Woher kann ich denn wissen ob ich etwas verdrängt habe oder mir etwas einbilde? Wenn ich mich nicht erinnern kann habe ich keinerlei Gewissheit.. Ich bin so verwirrt.
Ich dachte ich könnte nicht noch schlechter drauf sein, doch es geht noch weiter runter. Ich halte immer alles aus, ich breche nie zusammen auch wenn ich das Gefühl habe jeden Moment umzukippen. Immer weiter, hauptsache funktionieren. Egal wie viele Tonnen auf meinen Schultern lasten, egal wie viele Hände mich runterziehen. laufenredenzuhörenverstehendaseinnormalsein.
Vorgestern, mein Erzeuger war da. Ich hatte ihn 3 Jahre lang nicht mehr gesehen. Schock.
Mein Onkel hat sich umgebracht. Schock.
Und er ist tot, aber wir leben weiter. Machen alles ganz normal, wie immer. Und ich kann nicht aufhören über alles nachzudenken und wie es geht, dass Menschen sterben aber alles ganz normal weiter geht. Aufeinmal ist die Person weg. Für immer.
Ich habe Angst.
Angst vor meinen Erinnerungen oder Einbildungen.
Angst vor allem.
Angst vor den Schatten.
Angst vor mir selbst.
Angst vor meiner Erinnerungslücke.
Angst vor mir selbst.
Angst davor, dass ich zu viel Phantasie habe
und davor, dass es vielleicht doch real ist.
Denn manchmal sind da Bilder. Nur für den Bruchteil einer Sekunde.
Eigentlich ist es ein Bild. Oder ein kurzer Ausschnitt aus einem Film.
Mein Nacken und meine Arme verkrampfen. Manchmal fang ich an zu zittern.
Ich weiß garnichts mehr. Vor allem nicht, was ich tun soll.
Oder was ich denken soll.
Ich bin so verwirrt. Vor ein paar Wochen habe ich auch viel darüber nachgedacht, und gegrübelt was früher war. Aber da ist nichts in meinem Kopf. Ich kann mich nicht erinnern, als hätte jemand diese Jahre gelöscht. Ich hatte beschlossen nicht weiter drüber nachzudenken, da ich mir vielleicht auch nur etwas einbilde. Dann hab ich etwas gesehen, es aber wieder weggeschoben.
Und gestern hat meine Therapeutin mich auf meine Veränderung angesprochen. Sie hatte sich Videos von mir angesehen, als ich etwa 14 war. Ich war viel besser damals. Wir haben besprochen wie ich früher war und wie ich mich verändert habe. Dann hat sie mich auf Erinnerungen von der Zeit der Videos angesprochen, doch da sind keine. Und sie erzählte mir von traumatischen Erfahrungen und dass das Gehirn manchmal Zeiten aus dem Gedächtnis verdrängt. Jetzt ist meine Angst wieder da.
Woher kann ich denn wissen ob ich etwas verdrängt habe oder mir etwas einbilde? Wenn ich mich nicht erinnern kann habe ich keinerlei Gewissheit.. Ich bin so verwirrt.
Ich dachte ich könnte nicht noch schlechter drauf sein, doch es geht noch weiter runter. Ich halte immer alles aus, ich breche nie zusammen auch wenn ich das Gefühl habe jeden Moment umzukippen. Immer weiter, hauptsache funktionieren. Egal wie viele Tonnen auf meinen Schultern lasten, egal wie viele Hände mich runterziehen. laufenredenzuhörenverstehendaseinnormalsein.
Vorgestern, mein Erzeuger war da. Ich hatte ihn 3 Jahre lang nicht mehr gesehen. Schock.
Mein Onkel hat sich umgebracht. Schock.
Und er ist tot, aber wir leben weiter. Machen alles ganz normal, wie immer. Und ich kann nicht aufhören über alles nachzudenken und wie es geht, dass Menschen sterben aber alles ganz normal weiter geht. Aufeinmal ist die Person weg. Für immer.
Ich habe Angst.
Angst vor meinen Erinnerungen oder Einbildungen.
Angst vor allem.
Angst vor den Schatten.
Angst vor mir selbst.
Dienstag, 23. April 2013
jetzt, genau da wo du liegst
zu viel aufeinmal
zu viel
viel zu viel
kann nicht mehr
atmen
nichts
leer
leer
zu viel
viel zu viel
kann nicht mehr
atmen
nichts
leer
leer
Samstag, 20. April 2013
ich bin ein schrecklicher mensch am besten ihr lest diesen post erst garnicht
Einsamkeit
füllt die Leere
in mir
Dunkelheit
ertränkt meine
Augen
Menschen
erdrücken mich
mit ihren
Erwartungen
schnüren mir
dir Kehle zu
und lassen mich
nicht atmen
muss die sein
muss so sein
doch so wie
ich bin
darf ich nicht
sein
bin unscheinbar
unwichtig
so klein
und grau
verblasse
und liege auf
der Straße
damit man
mich überfährt
doch es kommt
kein Auto
muss so denken
muss anders denken
anders sein!
nur nicht du sein!
nur nicht
ich sein
die Stimmen
in meinem Kopf
die lauten Gedanken
schreien mich an
reden mit mir
blockieren die Tür
zur anderen
Welt
der Realität
da Draußen
niemand kann
meine Mauern
durchbrechen
auch wenn ich
manchmal wünschte
ich wäre
wichtig genug
dass es jemand
versuchte
aber niemand kommt
um mich zu retten
niemand kommt
um mich zu halten
ich bin längst
zu weit weg
um wieder
zurückgeholt
zu werden
aber niemand
sieht es
denn meine Mauern
reichen
bis ins
Universum.
Letztendlich ist es meine Schuld, dass niemand zu mir durchdringt. Das würden sie sagen, denke ich. Aber ich kann nicht darüber reden. Mein Kopf ist von Parasiten befallen, oder eher gesagt, er besteht nur noch daraus. Ich kann nicht über all das reden, was in mir ist. Das fällt mir so schwer. Vielleicht sind meine Mauern so hoch, dass ich selbst nicht mehr ihr Ende sehen kann. Ich werde niemals ernst genommen, von niemandem. Ich muss funktionieren in ihrem dummen Spiel. Ich soll mich verändern, positiv denken blablabla. Ich will das gar nicht, wenn ich das mache, bin ich nur noch ein niemand. Denn ich bin nicht positiv. Nichts hier ist positiv. Mir wächst alles über den Kopf, doch weil ich stark bin und nicht heulend zusammenbreche bedeutet das für sie dass es mir anscheinend doch nicht so schlecht geht. Ich will ja auch funktionieren. Ich möchte nicht allen Leuten noch mehr Probleme aufhalsen, ich hasse es. Ich schmeiße mit meinem Kopfchaos nicht durch die Gegend wie Blumenmädchen mit Blumen auf einer Hochzeit. Aber anscheinend sind ja nur solche Leute wirklich krank.egalegalegalegalegalegalegal. Ich brauche bestimmt nur Aufmerksamkeit für meine bescheuerte, jämmerliche Persönlichkeit. Gerade könnte ich mir meine ganze hässliche Visage aufschlitzen. Ich hassemich diesen Mensch so sehr. Wieso kann mich niemand erschießen, totschlagen oder überfahren? Dann wäre ich immerhin nicht für meinen Tod verantwortlich.
Tut mir Leid.
füllt die Leere
in mir
Dunkelheit
ertränkt meine
Augen
Menschen
erdrücken mich
mit ihren
Erwartungen
schnüren mir
dir Kehle zu
und lassen mich
nicht atmen
muss die sein
muss so sein
doch so wie
ich bin
darf ich nicht
sein
bin unscheinbar
unwichtig
so klein
und grau
verblasse
und liege auf
der Straße
damit man
mich überfährt
doch es kommt
kein Auto
muss so denken
muss anders denken
anders sein!
nur nicht du sein!
nur nicht
ich sein
die Stimmen
in meinem Kopf
die lauten Gedanken
schreien mich an
reden mit mir
blockieren die Tür
zur anderen
Welt
der Realität
da Draußen
niemand kann
meine Mauern
durchbrechen
auch wenn ich
manchmal wünschte
ich wäre
wichtig genug
dass es jemand
versuchte
aber niemand kommt
um mich zu retten
niemand kommt
um mich zu halten
ich bin längst
zu weit weg
um wieder
zurückgeholt
zu werden
aber niemand
sieht es
denn meine Mauern
reichen
bis ins
Universum.
Letztendlich ist es meine Schuld, dass niemand zu mir durchdringt. Das würden sie sagen, denke ich. Aber ich kann nicht darüber reden. Mein Kopf ist von Parasiten befallen, oder eher gesagt, er besteht nur noch daraus. Ich kann nicht über all das reden, was in mir ist. Das fällt mir so schwer. Vielleicht sind meine Mauern so hoch, dass ich selbst nicht mehr ihr Ende sehen kann. Ich werde niemals ernst genommen, von niemandem. Ich muss funktionieren in ihrem dummen Spiel. Ich soll mich verändern, positiv denken blablabla. Ich will das gar nicht, wenn ich das mache, bin ich nur noch ein niemand. Denn ich bin nicht positiv. Nichts hier ist positiv. Mir wächst alles über den Kopf, doch weil ich stark bin und nicht heulend zusammenbreche bedeutet das für sie dass es mir anscheinend doch nicht so schlecht geht. Ich will ja auch funktionieren. Ich möchte nicht allen Leuten noch mehr Probleme aufhalsen, ich hasse es. Ich schmeiße mit meinem Kopfchaos nicht durch die Gegend wie Blumenmädchen mit Blumen auf einer Hochzeit. Aber anscheinend sind ja nur solche Leute wirklich krank.egalegalegalegalegalegalegal. Ich brauche bestimmt nur Aufmerksamkeit für meine bescheuerte, jämmerliche Persönlichkeit. Gerade könnte ich mir meine ganze hässliche Visage aufschlitzen. Ich hasse
Tut mir Leid.
Dienstag, 16. April 2013
Weiß nicht mehr was real und was nur eine Phantasie ist.
Es tut mir unendlich leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Ich werde später auch auf eure Kommentare antworten. Ihr seid alle so toll. Jetzt mal ein neuer Post:
Voll. Die Bahn ist zu voll, schon beim Einsteigen erfüllt mich Panik. Ein Schatten steht mir gegenüber und atmet in mein Gesicht. Immer wieder. Die 5 Minuten kommen mir vor wie Stunden Tage. Kneife meine Augen fest zu, versuche mich dort wegzudenken. Bilder in meinem Kopf. Szenen wie aus einem Film. Meine Hände und mein Nacken verkrampfen, ich zittere. Ich bekomme kaum Luft. Als würde ich ertrinken, ertrinken in den Blicken die alle auf mir ruhen. Ertrinken in den Vorstellungen der widerlichen Schatten. Überall nur Schatten und riesige Augen die mich anstarren. lassmichverschwindenlassmichverschwindenlassmichverschwinden!
Ich habe eine komische Phantasie.
Einsam, allein
Still und klein
Hock ich da
Und fliege dort
Der Kopf in den Wolken
Gedämpfte Laute dringen
zu mir durch
Aber es interessiert mich nicht
Denn ich bin ja unsichtbar
Jeden Tag werde ich
Weniger
Damit mich niemand
Mehr ansieht
Damit sich niemand
Mehr etwas vorstellt
Wenn er mich sieht.
Ich habe eine komische Phantasie.
Mittwoch, 3. April 2013
Keine Worte mehr, nur noch Buchstaben die für euch keinen Sinn ergeben.
Letzte Nacht war unbeschreiblich.
Wieder einmal bin ich schwach geworden, habe mich vollgestopft bis es nicht mehr ging. Eigentlich ist es eine ganz strukturierte und mir mittlerweile sehr bekannte Abfolge; fressen, trinken, kotzen. Dann stehe ich da, vor dem Spiegel. Mein Magen ist aufgebläht und überfüllt, ich glaube, gleich platzt er. Ich wage es gar nicht den Körper genauer zu betrachten. Erst noch etwas trinken. Ich krümme mich zusammen und gegen meinen Willen wollen meine Augen wieder weinen. Ich kann das nicht mehr. Das ist zu viel für mich. Ich werde nie etwas schaffen. Ich habe nicht mal eine Zukunft. Ich bedeute niemandem etwas. Ich bin widerlich. Ich bin abstoßend. Ich bin schrecklich. Ich hasse mich. Hass. Hass. HASS. Es muss raus. Also stehe ich auf und beuge mich vor, Zeigefinger und Mittelfinger im Rachen. Der Würgereiz kommt. Ein, zwei, dreimal zuckt der Magen. Aufeinmal stechende Schmerzen, von den Schlüsselbeinen über den Nacken in den Kopf. Mein Herz rast und ich habe das Gefühl zu sterben. Es will nicht langsamer werden deshalb lege ich mich hin. Ich denke ernsthaft darüber nach, dass ich gleich sterben könnte. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, Angst macht es mir nicht. Ich weiß nicht genau wie lang ich dort liege. Mir ist schwindelig und der Magen sticht und fühlt sich so an als würde er jeden Moment reißen. Minutenlang starre ich das kleine Fenster an, es fühlt sich falsch an so voll zu sein obwohl man so leer ist. Das ist absoluter Nonsens. Ich hieve mich wieder hoch. Du bist eine Schande. Du bist wertlos, schau dich doch an. Gezielt vermeide ich es in den Spiegel zu sehen und wanke in mein Zimmer, dort lege ich mich wieder hin. Fühle mich noch schrecklicher, da ich den ganzen Müll nun drin behalten habe. Wieder habe ich dieses Bild vor Augen, wie ich mein ganzes Gesicht mit einer Klinge zerschneide. Schon habe ich die Klinge in der Hand. Setze an, drücke und ziehe sie über den Arm. Es ist nicht mehr genug Schmerz um mich fühlen zu lassen. Ich fühle nichts. Und was heißt schon Ich? Das bin ich nicht. Ich bin nicht ich. Dieser Körper ist nicht ich. Spüre nichts, nur diese innere Unruhe. Bin wahnsinnig müde doch kann nicht schlafen. Dunkle Schatten vergreifen sich an mir, sie sind unheimlich. Ich bin in einer Art Halbschlaf, ich weiß nicht was es ist, ich sehe nur noch diesen Schatten. Ich kann nicht entkommen, bin wie gelähmt und kann nur zusehen bis langsam alles um mich herum dunkel wird.
Dann klingelt mein Wecker und ich wache auf, der nächste viel zu lange Tag steht an. Ich bin müde, ich kann mich kaum bewegen. Wieder wollen meine Augen nass werden, ich lasse es nicht zu. Los, du fettes Stück Dreck. Mach dich auf den Weg. Also gehe ich los und frage mich wie ich den heutigen Tag überstehen soll, wie jeden Tag.
Tut mir Leid für den Mist. Zu mehr bin ich gerade nicht im Stande. Zu verwirrt.
Ich fühle mich gebrochen.
Wieder einmal bin ich schwach geworden, habe mich vollgestopft bis es nicht mehr ging. Eigentlich ist es eine ganz strukturierte und mir mittlerweile sehr bekannte Abfolge; fressen, trinken, kotzen. Dann stehe ich da, vor dem Spiegel. Mein Magen ist aufgebläht und überfüllt, ich glaube, gleich platzt er. Ich wage es gar nicht den Körper genauer zu betrachten. Erst noch etwas trinken. Ich krümme mich zusammen und gegen meinen Willen wollen meine Augen wieder weinen. Ich kann das nicht mehr. Das ist zu viel für mich. Ich werde nie etwas schaffen. Ich habe nicht mal eine Zukunft. Ich bedeute niemandem etwas. Ich bin widerlich. Ich bin abstoßend. Ich bin schrecklich. Ich hasse mich. Hass. Hass. HASS. Es muss raus. Also stehe ich auf und beuge mich vor, Zeigefinger und Mittelfinger im Rachen. Der Würgereiz kommt. Ein, zwei, dreimal zuckt der Magen. Aufeinmal stechende Schmerzen, von den Schlüsselbeinen über den Nacken in den Kopf. Mein Herz rast und ich habe das Gefühl zu sterben. Es will nicht langsamer werden deshalb lege ich mich hin. Ich denke ernsthaft darüber nach, dass ich gleich sterben könnte. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, Angst macht es mir nicht. Ich weiß nicht genau wie lang ich dort liege. Mir ist schwindelig und der Magen sticht und fühlt sich so an als würde er jeden Moment reißen. Minutenlang starre ich das kleine Fenster an, es fühlt sich falsch an so voll zu sein obwohl man so leer ist. Das ist absoluter Nonsens. Ich hieve mich wieder hoch. Du bist eine Schande. Du bist wertlos, schau dich doch an. Gezielt vermeide ich es in den Spiegel zu sehen und wanke in mein Zimmer, dort lege ich mich wieder hin. Fühle mich noch schrecklicher, da ich den ganzen Müll nun drin behalten habe. Wieder habe ich dieses Bild vor Augen, wie ich mein ganzes Gesicht mit einer Klinge zerschneide. Schon habe ich die Klinge in der Hand. Setze an, drücke und ziehe sie über den Arm. Es ist nicht mehr genug Schmerz um mich fühlen zu lassen. Ich fühle nichts. Und was heißt schon Ich? Das bin ich nicht. Ich bin nicht ich. Dieser Körper ist nicht ich. Spüre nichts, nur diese innere Unruhe. Bin wahnsinnig müde doch kann nicht schlafen. Dunkle Schatten vergreifen sich an mir, sie sind unheimlich. Ich bin in einer Art Halbschlaf, ich weiß nicht was es ist, ich sehe nur noch diesen Schatten. Ich kann nicht entkommen, bin wie gelähmt und kann nur zusehen bis langsam alles um mich herum dunkel wird.
Dann klingelt mein Wecker und ich wache auf, der nächste viel zu lange Tag steht an. Ich bin müde, ich kann mich kaum bewegen. Wieder wollen meine Augen nass werden, ich lasse es nicht zu. Los, du fettes Stück Dreck. Mach dich auf den Weg. Also gehe ich los und frage mich wie ich den heutigen Tag überstehen soll, wie jeden Tag.
Tut mir Leid für den Mist. Zu mehr bin ich gerade nicht im Stande. Zu verwirrt.
Ich fühle mich gebrochen.
Donnerstag, 28. März 2013
1, 2, 3. Kühles Metall auf der Haut. Blut. Hallo Körper, auch mal wieder da?
Der Selbsthass umhüllt mich. Er nimmt mir die Luft zum atmen und treibt mir Tränen in die Augen. Lange habe ich mich nicht mehr so gefühlt. Ich war leer, bin es immer noch. Aber ich war taub, gegenüber allem und jedem. Jetzt schließt mich der Selbsthass ein, dringt in jede meiner Poren. Liebkost mich mit eiskalten Fingern und küsst mich bis zum Tod.
Dienstag, 26. März 2013
It's like you feel homesick for a place that doesn't even exist.
Während ich den steinigen Weg entlanglaufe fühle ich mich immer kleiner. Ich bin ein Zwerg und diese Welt ist viel zu groß, viel zu viel für mich. Ich empfinde diese Welt nicht wirklich als real. Ich bin falsch hier. Aber wäre ich dort, irgendwo anders, fühlte ich mich genau so verloren wie hier. Der Körper friert, ich spüre ihn mal wieder und der Wind weht so stark, dass ich mir wünsche er würde mich Stück für Stück mit sich nehmen. Doch dafür bin ich zu schwer. Zu sichtbar. Ich möchte verschwinden, von Tag zu Tag etwas mehr verblassen. Sodass es keinem anderen Menschen weh tut wenn ich ganz verschwunden bin. Aber das ist verboten, so will darf ich nicht denken. Sonst werde ich eingesperrt. Ich bin krank/geistesgestört/irre. Eine verlorene Seele im falschen Körper. Nichts als Nebel im Kopf, nichts als Leere in mir. Ich zünde die nächste Zigarette an und verliere erneut ein Stück von mir. Verschwinde erneut unter den Schatten die mich jede Nacht gefangen nehmen. Sende stumme Schreie die niemand wahrnimmt. Lasse die gehassten Tränen fallen. Versuche herauszufinden ob ich wirklich noch lebe, verliere mich erneut in dem Chaos in mir. Und Zigarette für Zigarette für Zigarette für Zigarette für Zigarette sterbe ich langsam vor mich hin.
Leise und allein.
Leise und allein.
Sonntag, 24. März 2013
Ruf mich nicht an, ich bin tot.
Ich bin eine lebende Tote.. Die Worte wollen mir partout nicht mehr gehorchen, das ist sehr traurig und schwer für mich. Das war der einzige Punkt an dem ich irgendwie etwas handfestes hatte. Durch das Schreiben konnte ich etwas von mir erfahren was ich selbst noch nicht wusste. Doch nun ist mir auch das verwehrt. Nichts verbindet mich mit dem kleinen Mädchen von früher. Es ist so, als wäre sie gestorben und ich wäre entstanden. Es ist ein taubes, wahnsinniges Gedanken und Gefühls wirr warr. Ich kann nicht beschreiben, oder, ich kann es mir und euch nicht erklären wie diese Person (Ich?) zu diesem Körper steht. Wie sie in dieses Leben gerutscht ist. Als wäre kein Band zwischen Körper und Seele. Mein Kopf ist so leer und vernebelt, ich will meinen Schädel zertrümmern und in diesen Körper hinein sehen. Ich bin mir sicher ich bin leer. Nur eine Hülle. Manchmal wünsche ich mir, das Herz dieses Körpers würde aufgeben. Einfach aufhören zu schlagen. Ich wäre erlöst und könnte diesem Gefängnis entkommen. Ich hätte sterben sollen, doch etwas hat mich am Leben gehalten. Nun bin ich hier gefangen und kann nicht entkommen.
Ich weiß nicht wovor ich weglaufe.
Ich weiß nicht was mich immer wieder überfällt.
Ich weiß nicht was früher war.
Ich weiß nicht was oder wer Ich bin.
Ich weiß nicht ob ich den Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen trauen kann.
Ich weiß es nicht.
Ich weiß gar nichts.
Ich weiß gar nichts.
Ich weiß nicht wovor ich weglaufe.
Ich weiß nicht was mich immer wieder überfällt.
Ich weiß nicht was früher war.
Ich weiß nicht was oder wer Ich bin.
Ich weiß nicht ob ich den Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen trauen kann.
Ich weiß es nicht.
Ich weiß gar nichts.
Ich weiß gar nichts.
Mittwoch, 20. März 2013
KOPFCHAOS
Ich hab das Gefühl, jemand anders hätte mein bisheriges Leben gelebt. Es fühlt sich so an als würden in mir drin zwei Personen miteinander kämpfen. Ich glaube ich hasse mich so sehr, dass ich krampfhaft versuche anders zu sein. Manchmal drifte ich weg, dann muss ich mich mit Kälte oder Schmerz zurückholen. Ich kann mich nicht erinnern. Das war doch gar nicht so schlimm. Ich weiß nicht. Nein, ich habe keinen Hunger. Ich glaub ich hab vor allem Angst.
Ich habe das Gefühl irgendwas ist in meinem Kopf, aber ich kann es nicht genau beschreiben. Ich weiß nicht ob es eine Erinnerung oder ein Traum ist, aber es macht mich verrückt zu wissen in meinem Kopf ist etwas auf das ich nicht zugreifen kann. Ich frage mich wie ich jeden Tag überlebe und bewältige, habe jetzt schon Angst vor morgen. Nur Nebel füllt meinen Kopf. Nebel. Grau. Hilflos. Hoffnungslos. Angst. Kaputt.
Ich habe das Gefühl irgendwas ist in meinem Kopf, aber ich kann es nicht genau beschreiben. Ich weiß nicht ob es eine Erinnerung oder ein Traum ist, aber es macht mich verrückt zu wissen in meinem Kopf ist etwas auf das ich nicht zugreifen kann. Ich frage mich wie ich jeden Tag überlebe und bewältige, habe jetzt schon Angst vor morgen. Nur Nebel füllt meinen Kopf. Nebel. Grau. Hilflos. Hoffnungslos. Angst. Kaputt.
Sonntag, 17. März 2013
Bei der Panik helfen nicht mal mehr die Zigaretten.
Auf einmal ist die Flasche leer. Der Alkohol tanzt in meinem Kopf und meine Beine bewegen sich mit dem Takt. Die Musik nimmt mich mit auf eine Reise, die Lichter machen mich froh. Doch plötzlich ist mir alles zu eng. Überall sind Menschen, alle sind mir zu nah, ich werde erdrückt. Dann bin ich wieder weg. Verschwunden. Sitze draußen in der Kälte, kneif mich so fest wie es nur geht und hoffe dass ich wieder komme.. Ich bin unendlich müde. Ich bin so geschafft. Musste zu viel lachen und reden, hatte doch eigentlich gar keine Lust. Wo ist der Boden? Ich will mich hinlegen und die Sterne ansehen. Aber ich falle immer weiter. Immer tiefer. Alles ist nur verschwommen, alles wird unwichtig. Ich will verschwinden, keiner soll mich ansehen. In meinem Kopf herrscht Chaos aber ich bleibe still. Eine einsame Träne rollt meine linke Wange hinunter. Einsames Blut frisst sich durch das Taschentuch. Einsame Gedanken strömen auf Papier. Einsames Mädchen liegt am Boden und ist tot.
tut mir ehrlich so leid, ich würde euch gerne mehr bieten können.. Ich kann kaum einen klaren Gedanken fassen. Es ist so unglaublich Kräfte zehrend für mich diesen Text zu schreiben.. Ihr seid mir alle unglaublich wichtig und ich wünsche euch das aller beste, denn das hat jeder einzelne von euch verdient. Haltet durch, euch wird es besser gehen. Ich denke an euch.
tut mir ehrlich so leid, ich würde euch gerne mehr bieten können.. Ich kann kaum einen klaren Gedanken fassen. Es ist so unglaublich Kräfte zehrend für mich diesen Text zu schreiben.. Ihr seid mir alle unglaublich wichtig und ich wünsche euch das aller beste, denn das hat jeder einzelne von euch verdient. Haltet durch, euch wird es besser gehen. Ich denke an euch.
Mittwoch, 13. März 2013
sorry, I'm a shit daughter.
Sie kann mich nicht mehr ansehen. So weit habe ich es schon geschafft.
Ich bin ihr zu wider. Ich gehöre hier nicht hin. Nicht in diese Familie. Nicht zu den Menschen um mich herum. Nicht auf diese Welt. Sterben ist im Angebot, kostet so um die 10€.
Ich bin Nichts.
Ich bin ihr zu wider. Ich gehöre hier nicht hin. Nicht in diese Familie. Nicht zu den Menschen um mich herum. Nicht auf diese Welt. Sterben ist im Angebot, kostet so um die 10€.
Ich bin Nichts.
Montag, 11. März 2013
Ich falle. Gaube dass ich bald vollkommen durchdrehe. Alles ist so..verschwommen.
Atem steht still
Schnee liegt in der Luft
Er steht nur da
und ich bin vier Wochen zurück
meine stimme klingt gepresst
als ich sage alles sei ok.
rauchen. In der schule total abgedriftet. Ich war nicht anwesend. Gezittert. Den Körper mit Energie in Form von Koffein gefüllt, den Hunger und alle Gedanken mit dem Rauchen vertrieben.
Sie sagt ich sei mager geworden. Du hast abgenommen, oder? Zu viel ist noch an den Knochen dran. Zu viel was da nicht hin gehört. Ich will verschwinden. Fliehen vor den Blicken und den Schatten.
Wer ist das Mädchen in dem Spiegel? Ich kenne sie nicht. Wessen Hände sind das? Das sind nicht meine Hände. Mein Gehirn fühlt sich immer noch benebelt an.
Tut mir Leid für diesen Schrott, aber das ist das einzige was ich über heute schreiben kann.. tut mir leid.
Schnee liegt in der Luft
Er steht nur da
und ich bin vier Wochen zurück
meine stimme klingt gepresst
als ich sage alles sei ok.
rauchen. In der schule total abgedriftet. Ich war nicht anwesend. Gezittert. Den Körper mit Energie in Form von Koffein gefüllt, den Hunger und alle Gedanken mit dem Rauchen vertrieben.
Sie sagt ich sei mager geworden. Du hast abgenommen, oder? Zu viel ist noch an den Knochen dran. Zu viel was da nicht hin gehört. Ich will verschwinden. Fliehen vor den Blicken und den Schatten.
Wer ist das Mädchen in dem Spiegel? Ich kenne sie nicht. Wessen Hände sind das? Das sind nicht meine Hände. Mein Gehirn fühlt sich immer noch benebelt an.
Tut mir Leid für diesen Schrott, aber das ist das einzige was ich über heute schreiben kann.. tut mir leid.
Sonntag, 10. März 2013
verwirrt und durcheinander.. egal egal egal kann es nicht stoppen gerade überkommt es mich. alleine.
Und sie sitzen in der Küche. Essen zu Abend, zusammen. Wie eine perfekte Familie. Ohne mich. Denn ich gehöre nicht dazu. Niemals.
Gerade könnte ich schon wieder weinen, keine Ahnung wieso. Aber ich darf nicht. Weinen ist falsch. Weinen heißt Schwäche zeigen, und ich darf nicht schwach sein. Ichdarf will keine Gefühle zeigen. Ich will nie wieder irgendwas an mich ran lassen. Niemanden einweihen in all die Gedanken und Gefühle die ich selbst noch nicht kenne. Frage mich, wo bei all der Leere die in mir herrscht noch Platz für Gedanken ist. Ich weiß nicht was gerade los ist. Mir ist so kalt. Gänsehaut. Meine Hände zittern. Ich will nur noch irgendwie das rauslassen was in mir ist. Weiß nicht was es ist.. überhaupt weiß ich garnichts. Oft ist da Hass, auf alles. Manchmal Liebe, so überschwänglich dass ich mich selbst nicht mehr Ernst nehmen kann. Der Hass auf mich selbst ist konstant. Tut mir leid für den Müll den ich hier hin schreibe. Ich will rauchen. Bis ich sterbe. Ich will ohne zu gucken über die Straße gehen, bis ich überfahren werde. Wieso lässt man mich nicht gehen? Und wieso mach ich eigentlich weiter? Ich hasse mich dafür, dass ich so denke. Andere Menschen haben viel schlimmeres durchgemacht. Ich habe nicht einmal ein Recht darauf. Der Hunger brennt in mir, doch das ist gerade das beste Gefühl dass ich haben könnte. Ich fühle mich so benebelt. wahnsinning leer. und noch schwerer. ich fühle mich so kalt, obwohl ich nichts fühle. Casper malt in meinem Kopf Alaska. Springe dich frei..
ich merke wieder wie alleine ich bin. einsam. ohne mich. ohne alles. ohne jeden. Überall sind Menschen. Menschen die ich glaube zu kennen, und doch sind sie mir so fremd. Ich bin scheiße zu allen. so verwirrt und verloren wie gerade habe ich mich noch nie gefühlt. ich weiß gerade garnichts. ich bin einfach nur verwirrt. ich will raus, laufen und rauchen und musik in den ohren haben. aber auf anderen straßen. Nicht auf denen hier. ich sitze im schneidersitz auf dem Bett, mir ist kalt, ich zittere und wippe von vorne nach hinten. in meinem kopf sehe ich ihn. Angst. Am nächsten tag, alles wieder normal. Liebe, normal, liebe, normal. Angst, Angst, Angst, Angst. Dann nichts mehr. Er ist weg. Aber jetzt ist er gerade in meinem Kopf. Nebel und er. Und ich hier. Alleine in meinem Zimmer. Alleine.
Alleine.
Nebel
Gerade könnte ich schon wieder weinen, keine Ahnung wieso. Aber ich darf nicht. Weinen ist falsch. Weinen heißt Schwäche zeigen, und ich darf nicht schwach sein. Ich
ich merke wieder wie alleine ich bin. einsam. ohne mich. ohne alles. ohne jeden. Überall sind Menschen. Menschen die ich glaube zu kennen, und doch sind sie mir so fremd. Ich bin scheiße zu allen. so verwirrt und verloren wie gerade habe ich mich noch nie gefühlt. ich weiß gerade garnichts. ich bin einfach nur verwirrt. ich will raus, laufen und rauchen und musik in den ohren haben. aber auf anderen straßen. Nicht auf denen hier. ich sitze im schneidersitz auf dem Bett, mir ist kalt, ich zittere und wippe von vorne nach hinten. in meinem kopf sehe ich ihn. Angst. Am nächsten tag, alles wieder normal. Liebe, normal, liebe, normal. Angst, Angst, Angst, Angst. Dann nichts mehr. Er ist weg. Aber jetzt ist er gerade in meinem Kopf. Nebel und er. Und ich hier. Alleine in meinem Zimmer. Alleine.
Alleine.
Nebel
Sonntag, 3. März 2013
Für euch.
Ich denke zu oft an den Tod, würden normale Menschen sagen. Aber ich habe letzte Woche eine Therapie angefangen, wer weiß ob ich noch gestörter bin als bisher geglaubt. haha. Manchmal habe ich diese Attacken, bei denen ich totale Panik bekomme. Meistens wenn mein Bauch so voll ist. Und ich mich nicht übergeben kann. Dann dreh ich vollkommen durch. Und wenn mir fremde Menschen zu nah kommen. Damit kann ich garnicht umgehen. Meine Gedanken sind verwirrend und verknotet. Aber ich bleibe hier, ich gebe noch nicht auf. Gerade nicht. Ihr seid alle so stark, was ihr durchgemacht habt oder immer noch durchmacht. Das tut mir weh, ihr seid alle so wunderbar und so stark. Ich wünsche euch allen nur das beste. Ich wünsche euch Wärme, ein ehrliches Lachen und Liebe. Alles was ihr verdient. Haltet durch, ihr werdet das schaffen. Ihr könnt mich immer anschreiben, ich werde versuchen immer da zu sein und zu helfen wo ich kann. GEBT NIEMALS AUF. Ich weiß, der Tod ist verlockend. Da ist die Ruhe und.. ja, was sonst? Da ist nichts mehr. Auch wenn euch böse Menschen alles geraubt haben, eure Kindheit und Jugend, eure Freude und Selbstachtung und eure Perspektive und Zukunft. Ihr könnt das schaffen. Versucht an schöne Dinge zu denken, etwas das ihr mögt auf dieser Welt. Es hört sich unmöglich an, aber irgendwas gefällt euch. Irgendwas hält euch hier. Ich zum Beispiel mag Pusteblumen, Seifenblasen, Wolken, Luftballons. Ehrliches lachen und wenn Menschen lächeln. Kaffee und Kaugummis. Vielleicht lösche ich diesen Post später, aber irgendwie wollte ich euch mal etwas geben, beziehungsweise versuchen euch etwas zu geben.
Ihr seid wunderbar. Ihr verdient so viel mehr als ihr denkt. Ihr seid Unschuldskinder die alles mit sich selbst ausmachen. Ihr habt es verdient auch schöne Dinge zu erleben. Bleibt hier. Ihr bedeutet was.
PANIK
immer wieder
versucht
versucht
gebetet
wurde angeschrien
immer wieder
finger
in den hals
es kam nichts
nichts
nichts
nichts
jetzt kommt die panik
die mich überflutet
muss raus
raus
raus
raus
hier
aus allem
ich will den
mist hier nicht mehr
ich kann nicht mehr
nein nein nein nein
ich bin so am ende ich hasse alles
alles
alles
alles
auf dieser beschissenen erde
doch am meisten
hasse ich mich
ich würde mich am liebsten grün und blau prügeln
erwürgen
aufschlitzen
ich hasse
hasse
hasse
mich
die schwäche
die tränen
ich kann diesen kampf nicht mehr lange aushalten
jeden tag
jede stunde
jede minute
gegen sich anzukämpfen
vielleicht wäre es doch besser
einfach aufzugeben
einfach zu sterben
vielleicht ist es heute nacht soweit.
versucht
versucht
gebetet
wurde angeschrien
immer wieder
finger
in den hals
es kam nichts
nichts
nichts
nichts
jetzt kommt die panik
die mich überflutet
muss raus
raus
raus
raus
hier
aus allem
ich will den
mist hier nicht mehr
ich kann nicht mehr
nein nein nein nein
ich bin so am ende ich hasse alles
alles
alles
alles
auf dieser beschissenen erde
doch am meisten
hasse ich mich
ich würde mich am liebsten grün und blau prügeln
erwürgen
aufschlitzen
ich hasse
hasse
hasse
mich
die schwäche
die tränen
ich kann diesen kampf nicht mehr lange aushalten
jeden tag
jede stunde
jede minute
gegen sich anzukämpfen
vielleicht wäre es doch besser
einfach aufzugeben
einfach zu sterben
vielleicht ist es heute nacht soweit.
Ich sage zu oft einfach, vielleicht um zu verstecken wie schwer mir alles fällt.
Ich kann keinerlei Bezug zu diesem Körper und diesem Menschen herstellen. Andere nennen mich Inka, doch was heißt das schon. Ich bin was ich denke, oder bin ich das was ihr seht? Ich kenne diese Person nicht, das bin nicht ich. Und was oder wer ist ich überhaupt? Es fällt mir so schwer das zu sagen. Ich. Ich. Ich. Das ist nur die Hülle. Das Fett, das Fleisch, die Muskeln, die Haut und hier und da vielleicht ein Knochen. Der verzweifelte Versuch diesem Gefängnis, andere nennen es Körper, zu entfliehen indem ich es einfach töte. Alle gucken mich an, egal wo ich bin. Ich spüre jeden Blick auf mir. Ich will doch einfach nur verschwinden. Unsichtbar sein, niemandem mehr auffallen und niemandem mehr Sorgen bereiten. Ich fühle mich als wäre ich zu Besuch in diesem Körper. Falsch. Ich bin falsch hier. In diesem Moment erscheint mir das Leben wieder einmal so sinnlos. Ich will bitte nicht mehr gestört werden, vergesst mich, ich bin tot. Wie ich nächste Woche überstehen soll ist mir unklar. Muss den Alltag überstehen, muss mit dem Strom schwimmen. Mich von der Zeit verhöhnen lassen und auf stundenlange Folter vorbereiten. So tun, als wären deren Sorgen die meinen. Als wären ihre Werte mit meinen zu vergleichen. Nein nein nein. Dieser Text ist wirr, doch das ist irgendwie gut so. Ich bin auch wirr, also die Gedanken sind es. Ich spüre diesen Körper nicht. Weiß nicht wie er sich bewegt, auf wessen Befehl hin er das tut. Mir ist kalt, mir ist heiß. Ich denke oft drüber nach, dass ich vieles gar nicht mehr empfinde, sondern mich an die Zeit erinnere in der ich so fühlte. Also empfinde ich nicht mehr, ich erinnere mich. Doch ich kann mich nicht für immer erinnern. Ich vergesse, vergesse alles. An die Vergangenheit kann ich mich kaum erinnern oder ich bin mir nicht sicher ob es ein Traum oder die Realität war. Allgemein erscheint mir zurzeit alles unreal. Woher weiß ich, dass alles echt ist? Woher weiß ich, dass das alles keine Halluzination oder ein Alptraum ist? Ich bin leer. Ich bin ausgelaugt. Ich habe Narben und Schnitte bluten, also kann ich nicht tot sein. irgendwie. Essen geht rein und sofort wieder raus, versuche vergeblich mit dem Essen auch ein paar Kilo Gefühle loszuwerden. Mit dem was ich gerade aufgeschrieben habe, habe ich nur ganz sachte an der Oberfläche gekratzt. Ich bin verwirrt. Ich bin müde. Der Körper ist betäubt und es rauscht in meinen Ohren. Ich bin ein Nichts, ich bin eine Halluzination. Ihr bildet euch nur ein, ich sei da. Ihr habt mich an diesen Ort verbannt, an dem ich selbst keinerlei Bedeutung habe, sondern nur in euren Leben.
Die Gedanken sind ein riesiger Knoten, nachdenken ist so anstrengend. Ich bin tot.
Die Gedanken sind ein riesiger Knoten, nachdenken ist so anstrengend. Ich bin tot.
Samstag, 2. März 2013
Blogaward
Ich habe 2 Blogawards bekommen, danke an the-dream-is-still-alive und Feenscheiße !
Ich freue mich und bin dankbar, da irgendwem meine Wortkotze gefällt. Ich selber weiß manchmal nicht mehr wie ein Text zu stande gekommen ist. Und ich nutze die Chance, mich bei euch allen zu bedanken. Das ihr kommentiert und meinen Blog lest. Und es tut mir ehrlich Leid, dass ich so selten kommentiere. Ich lese und denke mir meinen Teil, hab manchmal keine Wörter mehr.
Regeln:
1. Verlinke den Blogger, der dir den Award verliehen hat.2. Beantworte die 11 Fragen des Awards.3. Verleihe den Award an 20 weitere Blogger mit weniger als 200 Lesern.
11 Fragen:
Was magst du beim kochen lieber: Nachtisch oder deftige Gerichte?
Ich habe eine komische Beziehung zum Essen. Ich wünsche mir, ich müsste nie wieder irgendwas essen.
Was ist dir wichtiger bei einer Person: Die Erscheinung oder die Persönlichkeit?
Ich kann diese Frage einfach nicht beantworten. Wenn mir jemand sympathisch ist, dann finde ich die Personen wunderschön.
Wann hast du den Blog eröffnet?
Am 19.03.2012 habe ich das erste Mal etwas gepostet, aber intensiv führe ich den Blog seit Oktober 2012.
Welche Person hat Dich bisher inspiriert, in dieser Welt, mit etwas Neuem anzufangen?
Irgendjemand in mir. Ich kenne diese Person nicht gut, aber manchmal kommt sie zum Vorschein und macht irgendwas, ganz spontan.
Verfolgst Du viele Blogs?
Nicht so viele, regelmäßig lese ich so 5 Blogs.
Kochst Du lieber selbst, oder lässt Du Dich lieber bekochen?
Ich will nicht bekocht werden und selber kann ich garnicht kochen.
Welches Buch liest Du momentan?
Ich wünsche mir so sehr, dass ich mich bald genug konzentrieren kann um wieder zu lesen! Ich vermisse es so sehr. Ich werde dann als erstes "Touching from a distance - Ian Curtis and Joy Division" von Deborah Curtis lesen.
Welches Kleidungsstück aus Deinem Schrank hat bisher am längsten überlebt?
Eine Mütze.
Was ist Dein Lieblingsrezept?
Das Kaffee Rezept meiner Mutter.
Welche Eigenschaften einer Person sind Dir in einer Freundschaft wichtig?
Ich wünsche mir nichts mehr als bedingungsloses Vertrauen. Das scheitert an mir, da ich niemandem wirklich vertraue, aber der Wunsch nach so einem Vertrauen wird bleiben.
Was ist Dein Lieblingsfilm?
Zurzeit würde ich aufjedenfall "Vanilla Sky" sagen.
und ich vergebe den Award an:
Madame Traumtänzerin weil ich die Art und Weise mag wie sie schreibt, die Verbindung zwischen Nacherzählung und ihren eigenen Empfindungen und weil sie mir so sympathisch ist.
Nana ja ich weiß, sie hat mehr als 200 Leser und es ist gegen die Regeln. Aber das ist mir egal. Ich will ihr den Blogaward geben weil ihr mein Blog aufgefallen ist und sie einen extra Post für mich gemacht hat, und weil ihre Texte so unbeschreiblich gut geschrieben sind. In jedem Satz stecken so viele Gedanken und Gefühle, irgendwie versteckt.
N.† weil ihre Texte so unglaublich traurig sind, somit auch ihre Erfahrungen, und sie selber doch so stark ist. Weil sie meine Texte immer kommentiert, und ich jedes mal lächeln muss wenn ich sehe dass sie ein Kommentar dagelassen hat. Sie hat selber so viele negative Gedanken und Gefühle und nimmt sich trotzdem die Zeit und Kraft sich mit denen von anderen zu beschäftigen.
Miri weil sie zu jung ist, um sich so zu fühlen. Weil sie zu jung ist, um solche Texte zu schreiben. Weil ihre Texte ihre Gedanken und Gefühle so gut darstellen..Und weil es mich unfassbar traurig macht, dass sie sich trotz allem so schlecht fühlt.
Cloé ich lese den Blog schon etwas länger, ihre Geschichte hat mich sehr berührt und ich mag die Vielfältigkeit in ihren Posts.
Tut mir Leid, aber mehr Blogs bekomm ich nicht zusammen.
Danke nochmal, dass ihr meinen Blog so geehrt habt!
Ich freue mich und bin dankbar, da irgendwem meine Wortkotze gefällt. Ich selber weiß manchmal nicht mehr wie ein Text zu stande gekommen ist. Und ich nutze die Chance, mich bei euch allen zu bedanken. Das ihr kommentiert und meinen Blog lest. Und es tut mir ehrlich Leid, dass ich so selten kommentiere. Ich lese und denke mir meinen Teil, hab manchmal keine Wörter mehr.
Regeln:
1. Verlinke den Blogger, der dir den Award verliehen hat.2. Beantworte die 11 Fragen des Awards.3. Verleihe den Award an 20 weitere Blogger mit weniger als 200 Lesern.
11 Fragen:
Was magst du beim kochen lieber: Nachtisch oder deftige Gerichte?
Ich habe eine komische Beziehung zum Essen. Ich wünsche mir, ich müsste nie wieder irgendwas essen.
Was ist dir wichtiger bei einer Person: Die Erscheinung oder die Persönlichkeit?
Ich kann diese Frage einfach nicht beantworten. Wenn mir jemand sympathisch ist, dann finde ich die Personen wunderschön.
Wann hast du den Blog eröffnet?
Am 19.03.2012 habe ich das erste Mal etwas gepostet, aber intensiv führe ich den Blog seit Oktober 2012.
Welche Person hat Dich bisher inspiriert, in dieser Welt, mit etwas Neuem anzufangen?
Irgendjemand in mir. Ich kenne diese Person nicht gut, aber manchmal kommt sie zum Vorschein und macht irgendwas, ganz spontan.
Verfolgst Du viele Blogs?
Nicht so viele, regelmäßig lese ich so 5 Blogs.
Kochst Du lieber selbst, oder lässt Du Dich lieber bekochen?
Ich will nicht bekocht werden und selber kann ich garnicht kochen.
Welches Buch liest Du momentan?
Ich wünsche mir so sehr, dass ich mich bald genug konzentrieren kann um wieder zu lesen! Ich vermisse es so sehr. Ich werde dann als erstes "Touching from a distance - Ian Curtis and Joy Division" von Deborah Curtis lesen.
Welches Kleidungsstück aus Deinem Schrank hat bisher am längsten überlebt?
Eine Mütze.
Was ist Dein Lieblingsrezept?
Das Kaffee Rezept meiner Mutter.
Welche Eigenschaften einer Person sind Dir in einer Freundschaft wichtig?
Ich wünsche mir nichts mehr als bedingungsloses Vertrauen. Das scheitert an mir, da ich niemandem wirklich vertraue, aber der Wunsch nach so einem Vertrauen wird bleiben.
Was ist Dein Lieblingsfilm?
Zurzeit würde ich aufjedenfall "Vanilla Sky" sagen.
und ich vergebe den Award an:
Madame Traumtänzerin weil ich die Art und Weise mag wie sie schreibt, die Verbindung zwischen Nacherzählung und ihren eigenen Empfindungen und weil sie mir so sympathisch ist.
Nana ja ich weiß, sie hat mehr als 200 Leser und es ist gegen die Regeln. Aber das ist mir egal. Ich will ihr den Blogaward geben weil ihr mein Blog aufgefallen ist und sie einen extra Post für mich gemacht hat, und weil ihre Texte so unbeschreiblich gut geschrieben sind. In jedem Satz stecken so viele Gedanken und Gefühle, irgendwie versteckt.
N.† weil ihre Texte so unglaublich traurig sind, somit auch ihre Erfahrungen, und sie selber doch so stark ist. Weil sie meine Texte immer kommentiert, und ich jedes mal lächeln muss wenn ich sehe dass sie ein Kommentar dagelassen hat. Sie hat selber so viele negative Gedanken und Gefühle und nimmt sich trotzdem die Zeit und Kraft sich mit denen von anderen zu beschäftigen.
Miri weil sie zu jung ist, um sich so zu fühlen. Weil sie zu jung ist, um solche Texte zu schreiben. Weil ihre Texte ihre Gedanken und Gefühle so gut darstellen..Und weil es mich unfassbar traurig macht, dass sie sich trotz allem so schlecht fühlt.
Cloé ich lese den Blog schon etwas länger, ihre Geschichte hat mich sehr berührt und ich mag die Vielfältigkeit in ihren Posts.
Tut mir Leid, aber mehr Blogs bekomm ich nicht zusammen.
Danke nochmal, dass ihr meinen Blog so geehrt habt!
Mittwoch, 27. Februar 2013
My body has never been a part of myself.
taub
und
leer
dafür dass ich
tot bin
denk ich ganz schön viel
meine Knochen
sind aus stahl
deshalb fühl
ich mich so
schwer
spüre den Körper
kein bisschen
mehr
wenn das kühle
metall
die Hülle öffnet
spüre
ich für diese
eine Sekunde
etwas
mich?
es ist zu leicht
vielleicht zu
kurz
es ist kein
Schmerz
sondern eine
Erlösung
zu wissen
dass ich doch
nicht tot bin
so wie es sich anfühlt
dann läuft
das blut heraus
damit ein paar der
gedanken
die mich so schrecklich
schwer machen
die Vergangenheit
holt mich ein
die Gegenwart
erstickt mich
und die Zukunft
macht mir Angst
dafür dass ich
tot bin
denk ich ganz schön viel.
und
leer
dafür dass ich
tot bin
denk ich ganz schön viel
meine Knochen
sind aus stahl
deshalb fühl
ich mich so
schwer
spüre den Körper
kein bisschen
mehr
wenn das kühle
metall
die Hülle öffnet
spüre
ich für diese
eine Sekunde
etwas
mich?
es ist zu leicht
vielleicht zu
kurz
es ist kein
Schmerz
sondern eine
Erlösung
zu wissen
dass ich doch
nicht tot bin
so wie es sich anfühlt
dann läuft
das blut heraus
damit ein paar der
gedanken
die mich so schrecklich
schwer machen
die Vergangenheit
holt mich ein
die Gegenwart
erstickt mich
und die Zukunft
macht mir Angst
dafür dass ich
tot bin
denk ich ganz schön viel.
Dienstag, 26. Februar 2013
Love, love, love. What is it good for? Absolutely nothing.
Du warst ein Funke, doch ebenso schnell wie du aufgetaucht bist, bist du auch schon wieder verschwunden. Hast mich zurückgelassen, weil ich ein Nichts bin, weil ich unwichtig bin.
Ich kann es nicht in Worte fassen. Ich könnte nicht sagen, dass ich dich liebe, dazu kennen wir uns zu wenig. Aber ich will dich kennen lernen. Wieso gibst du mir keine Chance? Du könntest mich leichter machen, du könntest mich heller machen, du könntest mich zum lachen bringen, doch ebenso kannst du mich in den Tod stürzen.
Sonntag, 24. Februar 2013
End Credits
When the blood dries in my vains and my
Heart feels no more pain
I know, I'll be on my way,
To heavens door,
I know when I'm not,
i'll be hoping i don't drop,
To a place where I will rise, like before,
I know when I'm not,
i'll be hoping i don't drop,
To a place where I will rise, like before,
I can feel, something happening
that I've never felt before
Hopeless dreaming will start,
Dragging me away from heavens door
I can feel, something happening
that I've never felt before
Hopeless dreaming will start,
Dragging me away from heavens door
When my mind stops thinking,
My eyes stop blinking,
I hope
Somebodys there.
And my heart stops beating
and my lungs stop breathing
in air,
I hope somebody cares,
When the blood dries in my veins and my
Heart feels no more pain
I know, I'll be on my way,
To heavens door,
I know when I'm not,
i'll be hoping i don't drop,
To a place where I will rise, like before,
I know when I'm not,
i'll be hoping i don't drop,
To a place where I will rise, like before,
I can feel, something happening
that I've never felt before
Hopeless dreams will start,
Dragging me away from heavens door
When my mind stops thinking,
My eyes stop blinking,
I hope
Somebodys there.
And my heart stops beating
and my lungs stop breathing
in air,
I hope somebody cares,
When my mind stops thinking
My eyes stop blinking
I know
At the end.
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