Es regnet. Meine Beine bewegen sich, immer ein Fuß vor den anderen. Warum lebst du noch? Keiner braucht dich hier. Du bist fett. Du bist hässlich, egoistisch und dumm. Du stiehlst anderen die Luft zum atmen. Du nimmst zu viel Platz weg. Du enttäuschst doch immer alle, tu ihnen einen Gefallen und erlöse sie von der Last die du bist. Jeden Morgen, jeden Abend, jeden Tag. In meinem Kopf. Da bin ich eingesperrt mit den Gedanken und Stimmen. Ich bin gefangen. Jetzt ist es schon egal geworden was man spürt, Hauptsache irgendwas. Der Schmerz im Inneren wird dadurch erst real. Kann man Gedanken fühlen? Ich weiß es nicht. Wie bin ich so geworden? Früher war doch alles anders, alles gut. Bis sie angefangen haben mich anzugreifen, Messer nach mir geworfen haben dich ich irgendwann genommen habe und damit meine Haut öffnete. Da ist reden verboten und schweigen erlaubt. Versinke, ertrinke, ersticke und sterbe an deinen selbstgeknüpften Stricken die an deiner Zimmerdecke hängen. Glücklich sein ist ausverkauft, die Quelle ist versiegt. Für die Verlorenen die langsam aber sicher verblassen, für die anderen und sich selbst. Sind wir unsichtbar? Sind wir überhaupt noch da? Ist das hier das Leben oder bloß ein schlechter Traum? Ich will aufwachen. Aufwachen aus dieser Starre, diesem eingefrorenen Zustand. Ich bin erfroren, das Herz ist kalt und die Wärme ist leer. Brauchen Drogen, brauchen Alkohol. Manipuliert uns! Lasst uns wieder etwas fühlen/spüren. Schreie werden eingefangen und versteckt. Niemand wird sie je finden, habt ihr gut gemacht. Sie sind verloren. Ihr seid verloren.
Ich bin verloren.
verloren
weg
schluss/ende/verloren/weg
*TRIGGERWARNUNG*
Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.
Montag, 29. Oktober 2012
gefangen/taub/schmerz/trauer/dunkelheit/schwach
es nimmt mir die Luft zum atmen. Ich laufe auf der Straße, in der Hoffnung das mich ein Auto überfährt. Ich muss weinen, doch ich kann nicht. Gleich platze ich. Ich hasse es! Ich hasse alles! Doch am meisten hass ich mich. Schnell, zieh die Vorhänge zu. Mein Schatten lacht mich aus. Ich zerschlage beinahe den Spiegel weil ich das Spiegelbild nicht mehr ertragen kann. Dieses Wrack. Zu nichts nutze. Wo bist du wenn ich dich brauche? Wer bist du überhaupt? Irgendjemand der genau so ein niemand ist wie ich. Nur zu Haus im Niemandsland, verbannt und verloren. Und das Blut läuft hinunter. Das kühle Metall auf der Haut zu spüren, das einzige was mir noch real vorkommt und einen Sinn ergibt. Unzählige Schnitte und Narben zieren meine Haut, alle ein Zeichen für meine Schwäche und mein Versagen. Jetzt bin ich wieder betäubt.
Sonntag, 28. Oktober 2012
verwirrt/verloren/hoffnungslos/kalt/eisig/tot
Hat das alles denn noch einen Sinn.? Ich bin mir da nicht mehr so sicher. Die Gedanken und die Gefühle die ich nicht mehr denke oder fühle. Voll sein, zu voll sein - alles loswerden nur um wieder leer zu sein. Weil der Kopf so voll ist das man nichts mehr denken kann, nichts mehr fühlen kann. Schweigen wir uns an, zu sagen gibt es längst nichts mehr. Wir wissen es, wir wissen nichts. Jeder trägt ein Schloss um seinen Hals, wo die Schlüssel sind weiß keiner. Meiner ist weg. Das Schloss ist eng, es erdrückt mich. Doch irgendwo muss alles raus.! Der Mund ist zu, die Augen mal auf mal zu. Siehst du es? Kannst du es sehen? Wie’s mir geht? Ach Scheiß drauf mittlerweile ist alles egal. Es gibt nichts mehr. Was hält uns hier? Am Ende ist man tot. tot tot tot tot. Interessiert es jemanden? Ja Nein, solange du das tust was sie wollen ist alles gut. Niemand will so ein abgefucktes Mädchen/ schlechte Freundin/ schlechte Tochter/ totes Mädchen. Vorne ist nichts und hier auch nicht. Dunkelheit, Einsamkeit? Hier ist es so vertraut. Eingerollt auf dem Boden, es ist kalt. Die Dunkelheit greift nach mir, eisige Finger streichen über blutende Wunden und alte Narben. Reißen sie auf um mich zu finden, aber mein Körper ist leer. Wo bist du? und wer bist du? oder es oder sie? was hast du getan? warum? wieso? weshalb? Alleine dort, alleine da. Hier und jetzt und damals und dann. Komm, komm zu mir, hier ins Licht. Da ist es so warm, so verlockend endlich wieder was zu sehen, was zu spüren. Setz dich doch zu mir, lass uns zusammen weniger allein sein. Dann lässt du dich wieder fallen weil du es nicht kannst. Was? Was kannst du nicht? Alles. Was kannst du? Nichts. Lichter und Sterne und der Mond. Ist das Sehnsucht? Es ist so still hier, obwohl es so laut ist. Es ist so dunkel obwohl es hell ist. Es ist so kalt hier, obwohl es warm ist.
Eingeschlossen/gefangen/leise/einsam.
Pssst, noch etwas. Verlieren wir, lass uns liegen bleiben auf den Fehlern und den Enttäuschungen, es ist so warm hier im eigenen Blut.
Eingeschlossen/gefangen/leise/einsam.
Pssst, noch etwas. Verlieren wir, lass uns liegen bleiben auf den Fehlern und den Enttäuschungen, es ist so warm hier im eigenen Blut.
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