Die Schatten kratzen an meiner Fassade und lachen hämisch aus jeglichen Ecken in meinem Zimmer. Kann nicht mehr weg, nicht weiter laufen, die Dunkelheit hüllt mich ein und erdrückt mich mit Dingen aus längst vergangenen Tagen die nur darauf warten wiedererlebt zu werden. Ich fütter sie mit Angst und Panik und sie wachsen; wachsen mir über den Kopf und in meinem Kopf und alles droht zu zersplittern und im Endeffekt bin ich wieder klein oder immernoch und liege weinend alleine in der Dunkelheit. Und hier ist nichts warm und niemand der mich hält, bloß böswillige Schatten die all meine Leichen wieder ausgraben um mir meine eigene Geschichte vorzulesen.