*TRIGGERWARNUNG*

Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.

Samstag, 29. Dezember 2012

hab mich vom Leben abgewandt, deshalb hält der Tod jetzt meine Hand.


Es ist so schrecklich kalt hier
keine augen
und kein herz
ihr wollt mich verändern
doch was ist so verkehrt?
weil ich mit dem tod tanz'
und nicht mit dem leben?
weil ich mir die haut aufschneid'
ist es das gewesen?
ihr meint ich sei anders
ich sei falsch
doch woher nehmt ihr diese Ansicht
woher nehmt ihr euch das recht?
mir dinge einzupflanzen
mich zu manipuliern
ohne dran zu denken
dass ihr mich so vertreibt
ich hab mich schon verloren
doch auch an das gewöhnt
was von mir geblieben
schatten meines alten selbst
doch das bin nun ich
jetzt wollt ihr mich verbiegen
weil ich mit dem tod tanz
und nicht mit dem leben.

zu dunkel zu dunkel zu dunkel zu dunkel.

würd gern wieder was fühlen
wär gerne irgendwer
würd mich nicht alles so betrüben
wär das wohl nicht so schwer
doch all das dunkle
all das schwere
all das traurige
die ganze Leere
verzehren sich nach mir
zerren mich mit kalter hand
nisten sich ein
setzen sich fest
bis ich sie nicht mehr
loswerden kann.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Tausend Scherben
mein lachen
meine Freude
mein Mut
meine Kraft
mein Lebenswille
Blutüberströmt
hände
arme
beine
Tränen
augen
wangen
boden
Gedanken
überall
Böse
überall
Traurigkeit
überall
Schatten
überall
Dunkelheit
überall.

Montag, 24. Dezember 2012

der Vorhang fällt/fällt nicht

lachen/umarmen/freuen/spaß
Gedanken und Wörter sammeln sich in den Ecken des Wohnzimmers
tun so als ginge es meinem Opa gut
tun so als ginge es mir gut, als wär da nie was gewesen
als wär ich immer noch das kleine, moppelige, blonde mädchen von damals
ohne Narben, ohne traurige Augen, ohne stetig leeren Magen
die unausgesprochenen Worte stapeln sich in den Ecken
meine Lügen bilden Türme
wie ein Theaterstück kommt mir dieses Weihnachten vor
niemand ist wirklich er selbst
alle wollen verschleiern, was ich kaputt gemacht habe
es einfach verdrängen, wieder vergessen
also lache ich obwohl ich weinen will
verdecke meinen Arm und die Beine damit ihr nicht die Schnitte seht
nehme Abführmittel damit ich für euch essen kann
irgendwann drohen die Gebilde aus Worten jedoch einzustürzen
irgendwann werden die Berge brechen und ihr werdet die Wahrheit hören
irgendwann fällt der Vorhang und euer Theaterstück ist vorbei
sagt mir, was werdet ihr dann tun?
wenn ihr kein Drehbuch mehr habt an das ihr euch halten könnt?
wenn ich euch die Masken runter reiß'
wenn ich dort liege
irgendwann
das schwöre ich
werde ich euer Theaterstück beenden.

Samstag, 22. Dezember 2012

gläser klirren
stimmen wirren
lachen bricht
licht erlischt
dunkelheit wird aufgetaut
um danach wieder zu erfrieren
in ihr

barfuß über Scherben laufen tut weh.

barfuß laufe ich
im Regen der Tränen
auf Scherben der zerschmetterten Hoffnungen
im Wind der ungesagten Worte
im Blut der traurigen
die Kälte, sie dringt ein
durchfährt meinen ganzen Körper
spürst du es..
ich will weg
weg von allem
ich will rennen
doch rennen hilft schon lang nicht mehr
bin gefangen
in mir drin
in einer Stadt die ich nicht kenn
barfuß laufe ich
im Regen der Tränen
auf Scherben der zerschmetterten Hoffnungen
im Wind der ungesagten Worte
im Blut der traurigen
ich fühle mich verloren
keiner spricht die meine Sprache
keiner versteht die Worte die ich sag
niemand liest in meinen Augen
dass ich alles nicht mehr mag
ein Sturm zieht auf
ein Sturm zieht auf
mittlerweile jede Nacht
der mich mitreißen will
Hände reißen sich nach mir
ich könnte wenn ich wollte
ich wollte wenn ich könnte
barfuß laufe ich
im Regen der Tränen
auf Scherben der zerschmetterten Hoffnungen
im Wind der ungesagten Worte
im Blut der traurigen.

Dienstag, 18. Dezember 2012

56.5/Todeswunsch/Ja/Nein/Ja/Ja/Ja

und sie läuft
ein langer
dunkler Weg
es rauscht
die Bewegungen
sie tun weh
die Menschen rauschen
alle rennen
hin und her
und sie steht nur dort
steht einfach da
jede Bewegung
jeder Atemzug
in Zeitlupe
tut weh
die Menschen sind zu laut
alle schreien
durcheinander
und sie steht nur dort
steht einfach da
versucht wieder zu atmen
versucht wieder zu reden
versucht wieder zu essen
am lautesten ist sie selbst
die Stimmen
im Kopf
sie sind zu laut
sie ist zu leise
auf der Straße
Regen tropft
Tropfen fallen
will abspringen
will einfach weg
und legt sich hin
auf die Straße
Dunkelheit
dann grelles Licht
ein schriller Ton
dann
ewige Stille.

glücklich/heile Welt/unglücklich/kaputt/ Alkohol/Vater/nein, Erzeuger/was auch immer.

und er trinkt und trinkt
ertränkt alles
in dem Gebräu
all die Sorgen, all den Stress
baut seine eigene Welt im Suff
doch wieso hast du das getan?
wurdest süchtig
warst nicht mehr du selbst
und aufeinmal warst du weg
bist einfach gegangen
nicht mal zurückgeschaut
hast mich alleine gelassen
ich hätte dich auch mal gebraucht
zwei Filme
zwei Dinge, an die ich mich noch erinnern kann
hast mich weinen lassen
hast mir Angst gemacht
gelacht
Du hast mich so schwach gemacht.

Freitag, 14. Dezember 2012

regen/tränen/blut/dunkelheit/blind

Ich weiß nicht mehr
welcher Tag heute ist
weil es egal ist
weil es nur eine Zahl ist
wie absurd
wie sinnlos alles ist
ja, es war schön
ein paar Momente war es
irgendwie gut
aber jetzt
nicht mehr
weil jetzt
alles wieder real wird
es wird schlimmer
alles wird wieder klar
alles schreckliche
wird wieder wahr
und ich sitze hier
in der Bahn
Wände ziehen an mir
vorbei
da sind Lichter
Sterne und Wolken
wieder verschwimmt es
will ich wirklich alles sehen?
was will ich eigentlich
ich laufe
und eine Armee von Schatten
verfolgt mich
mit jedem Schritt kommen sie
näher
bis ich schließlich selbst
der Schatten bin
obwohl ich nicht weiß
ob man es Schatten nennen kann
denn da wo Schatten sind
muss es auch Licht geben
doch hier gibt es kein Licht
hier ist alles dunkel
wohin fahre ich?
nach hause
ich weiß nicht
wo ist denn zu hause?
wo ist mein Ziel?
alles dreht sich
immer schneller
alles wird schlimmer
schneller
schneller
schneller
alles
verschwimmt
verschwimmt
verschwimmt
Regen
Tränen
Blut
Dunkelheit
Ich seh nichts
mehr.

will wollen kann können muss müssen lassen.

Ich will rennen
Ich will nichts mehr
Ich will Blut sehen
Ich will wissen ob ich lebe
oder schon lange tot bin
Ich will atmen können
Ich will das alles loswerden
Ich will alles loslassen

Nervosität

zu voll
will leer sein
alles muss raus
es muss einfach alles wieder raus
Finger in den Rachen
alles muss raus

120912

Ich stehe im Regen damit es bloß keiner sieht
wie ich weine
wie ich schwach bin
doch warte
ist es süß oder salzig
süße Melancholie
oder
salzige Schwäche?
sie hangeln sich hinunter
an meinen Wimpern
fallen aus meinen Augen
um im nächsten Moment zu zersplittern
ist es der Regen
oder
sind es die Tränen?

Donnerstag, 13. Dezember 2012

120712

und ihr habt es mir wieder gestohlen
das letzte bisschen Wärme
den letzten Hauch eines Lächelns
ihr habt es genommen
und einfach kaputt gemacht
zerbrochen
weggeworfen
verschwunden.

Montag, 10. Dezember 2012

sinnlos/sinnlos/sinnlos/sinnlos

warum
such ich immer nach dem Sinn
bei allem
bei jedem
ich versuche immer einen Grund zu finden
und es macht mich krank
krank
krank
das es keinen Sinn gibt
und keinen Grund
das alles so schrecklich sinnlos ist
das sich keiner dafür interessiert wie es mir geht
das ich unsichtbar bin
das ich jeden tag mehr verblasse
das ich kotze
das ich mich verletze
das ich mich hasse
hasse
hasse
das ich fertig bin
das ich nichts mehr will
und doch ist alles sinnlos
also
wieso mach ich weiter
wieso halt ich alles fest
ich will loslassen
alles loslassen
ich will frei sein
frei.