*TRIGGERWARNUNG*

Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.

Dienstag, 4. Februar 2014

so fühlt sich langsam sterben an

wieso hört mich niemand
wenn ich schreie
wieso liest niemand
in meinen Augen wies mir geht
warum trocknen
alle meine Tränen
ganz einsam und allein
in dunklen ecken
warum sieht niemand
das blut das unter
meinen fingernägeln klebt
von sünden letzter nacht
wieso reicht mir niemand
seine hand wenn ich
zitternd am boden liege
und friere,
ich erfriere
weil ich hier bin
und ihr dort
fort, hauptsache weit weg
von hier
von mir
hier bin ich ganz alleine
mit den schatten
sie schneiden mir die haut auf
drücken meine kehle zu
bekomm keinen laut raus
bekomme keine luft
keine luft
ich sterbe.

Sonntag, 2. Februar 2014

Kampf gegen die Hydra

Meine Fingernägel sind lackiert, meine Augen geschminkt und durch mein Blut fließt Koffein.
Jeden Morgen wenn ich aufstehe sperre ich die Schatten in meinem Zimmer ein und versuche sie daran zu hindern mir bis in die Schule zu folgen. Es funktioniert, niemand scheint etwas zu bemerken. Nur wenn ich dann wieder zu Hause bin, fallen sie über mich her schlüpfen in meine Ohren, in meine Gedanken und legen ihre Hände um meinen Hals. Sie wollen mich Tod sehen, sie wollen dass ich sterbe. Ich bin ein wandelnder Widerspruch, meine Stimmung wechselt schneller als die Kurve eines EKGs von jemandem mit dem Puls 180. Meine Gedanken springen, verändern sich, rennen vor mir weg doch ich kann sie immer noch hören. Nur nicht greifen, sie bleiben nie nah genug sodass ich sie aussprechen könnte sie rennen weg und kommen zurück, verändern sich auf ihrem weg etwa alle 10 minuten. Es ist wirklich anstrengend in meinem Kopf zu sein und nicht mit Gefühlen umgehen zu können. Ich kämpfe gegen die Hydra, wenn ich einen Kopf abschlage wächst irgendwoanders ein neuer. Müde