Im Nachhinein fühle ich mich so dumm, dass ich es nicht ein mal umschreiben könnte. Wie zur Hölle konnte ich bloß so naiv sein, zu glauben dass ich ein normales Leben führen könnte, in dem es mir gut geht? Ein kleiner Teil in mir wusste immer dass es nicht geht, doch er hat sich versteckt und mich von dem schönen Leben kosten lassen - und es mir jetzt endgültig genommen.
Ich muss heute rausgehen und in die Nachbarstadt fahren um mit einer Kommilitonin an einer Hausarbeit zu schreiben. Der bloße Gedanke daran, alleine rauszugehen und auch noch mit dem Zug zu fahren versetzt mich in betäubende Panik. Prophylaktisch werde ich nichts essen und mir alles aufschlitzen, sodass ich vielleicht für den Horror da draußen taub bin. Anders weiß ich mir nicht zu helfen und das ist so erbärmlich. Ich fühle mich so unendlich alleine und würde meinen Schmerz so gerne hinausschreien, sodass mir jemand hilft doch mein Mund wird mir zugehalten, denn ich bin für immer zum schweigen verdammt.
Andauernd habe ich diese Vorstellungen im Kopf, wie ich mir mein Hirn wegschieße oder Arterien öffne was mir eine scheiß Angst macht. Kennt ihr das, wenn ihr zwar suizidal seid aber euch nicht umbringen wollt? Das ist bestimmt dumm, aber ich habe Angst irgendwann die Kontrolle zu verlieren und mir dann die Arme längs aufzuschlitzen sodass der Horror ein Ende hat. Zumindest für mich.
Alles in mir schreit vor Schmerzen und jeder Blick brennt mir Löcher in die Haut, ich verirre mich immer tiefer im dunklen Wald und es ist so schrecklich kalt und dunkel. Ich würd mich so gern wieder zu Hause fühlen. Tut mir leid für den Quatsch
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