Kaltes Licht durchflutet die Räume, es wirkt bläulich. Die Wände sind grau und der Boden auch, kalter Beton. Ich werde von etwas verfolgt, ich verspüre Angst. Ich muss hier raus! Ich muss einen Ausgang finden! Aber es gibt keinen Ausweg. Es gibt nur diese drei Räume in denen ich umherirre. Da sehe ich Blut. Und eine Badewanne. Sonst nur Türen die mich in die Irre führen. Ich friere. Anscheinend laufe ich die ganze Zeit im Kreis, ich finde keinen Ausweg. Immer schneller. Meine Lungen werden zusammen gepresst. Ich kann nicht mehr atmen, vielleicht sterbe ich gerade. Dunkelheit. Verwirrt wache ich auf.
Es ist so schön draußen. Alles ist grau und es sind wenige Menschen
und Schatten unterwegs. Der Rauch meiner Zigarette tanzt in der Luft und verschwindet langsam mit dem Wind.
Wie gern würde ich mitfliegen. Einfach verschwinden. Ich glaube mein Kopf platzt gleich, da sind zu viele Gedanken. Zu viel das mich beschäftigt. Manchmal habe ich auch Angst davor, dass ich keine Angst mehr vor dem Sterben habe. Ist das nicht verrückt? Ich kann mich gar nicht konzentrieren, wie soll das auch funktionieren. Ich habe so viele Fragen und keinerlei Antworten. Keine Antworten darauf was früher war. Keine Antwort darauf, wer ich bin. Es fällt mir sogar schwer ich zu sagen. Ich fühl mich nicht so als wär das ich. In diesem Körper gefangen. Gerade fühle ich mich so widerlich, dass ich glaube gleich aus diesem Körper zu steigen. Ich kauere mich in die hinterste Ecke in mir drin und warte darauf, dass es einigermaßen auszuhalten ist. Auszuhalten hier drin zu sein.
Ich würd es am liebsten beenden. Ich muss stark sein.
tot tot tot tot tot tot tot tot tot tot tot tot
leer leer leer leer leer leer leer leer leer leer
taub taub taub taub taub taub taub taub
tot tot tot tot tot tot tot tot tot tot tot tot
hier kommt ein ausschnitt aus dem buch, was ich gerade gelesen hab. ich finde es passt sehr gut zu dir:
AntwortenLöschen"Ich glaube das wir manchmal selbst nicht spüren, was wir sind, sagte sie. "Aber andere können es spüren. Ich spüre deine Stärke."
Ich glaube nicht, dass du dir einreden musst, dass du stark bist. Ich finde du bist stark, auch wenn es die stärker hinter den dunklen loch in dir versteckt. Ich glaube an dich, und deine stärke.