*TRIGGERWARNUNG*

Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.

Samstag, 20. April 2013

ich bin ein schrecklicher mensch am besten ihr lest diesen post erst garnicht

Einsamkeit
füllt die Leere
in mir
Dunkelheit
ertränkt meine
Augen
Menschen
erdrücken mich
mit ihren
Erwartungen
schnüren mir
dir Kehle zu
und lassen mich
nicht atmen
muss die sein
muss so sein
doch so wie
ich bin
darf ich nicht
sein
bin unscheinbar
unwichtig
so klein
und grau
verblasse
und liege auf
der Straße
damit man
mich überfährt
doch es kommt
kein Auto
muss so denken
muss anders denken
anders sein!
nur nicht du sein!
nur nicht
ich sein
die Stimmen
in meinem Kopf
die lauten Gedanken
schreien mich an
reden mit mir
blockieren die Tür
zur anderen
Welt
der Realität
da Draußen
niemand kann
meine Mauern
durchbrechen
auch wenn ich
manchmal wünschte
ich wäre
wichtig genug
dass es jemand
versuchte
aber niemand kommt
um mich zu retten
niemand kommt
um mich zu halten
ich bin längst
zu weit weg
um wieder
zurückgeholt
zu werden
aber niemand
sieht es
denn meine Mauern
reichen
bis ins
Universum.

Letztendlich ist es meine Schuld, dass niemand zu mir durchdringt. Das würden sie sagen, denke ich. Aber ich kann nicht darüber reden. Mein Kopf ist von Parasiten befallen, oder eher gesagt, er besteht nur noch daraus. Ich kann nicht über all das reden, was in mir ist. Das fällt mir so schwer. Vielleicht sind meine Mauern so hoch, dass ich selbst nicht mehr ihr Ende sehen kann. Ich werde niemals ernst genommen, von niemandem. Ich muss funktionieren in ihrem dummen Spiel. Ich soll mich verändern, positiv denken blablabla. Ich will das gar nicht, wenn ich das mache, bin ich nur noch ein niemand. Denn ich bin nicht positiv. Nichts hier ist positiv. Mir wächst alles über den Kopf, doch weil ich stark bin und nicht heulend zusammenbreche bedeutet das für sie dass es mir anscheinend doch nicht so schlecht geht. Ich will ja auch funktionieren. Ich möchte nicht allen Leuten noch mehr Probleme aufhalsen, ich hasse es. Ich schmeiße mit meinem Kopfchaos nicht durch die Gegend wie Blumenmädchen mit Blumen auf einer Hochzeit. Aber anscheinend sind ja nur solche Leute wirklich krank.egalegalegalegalegalegalegal. Ich brauche bestimmt nur Aufmerksamkeit für meine bescheuerte, jämmerliche Persönlichkeit. Gerade könnte ich mir meine ganze hässliche Visage aufschlitzen. Ich hasse mich diesen Mensch so sehr. Wieso kann mich niemand erschießen, totschlagen oder überfahren? Dann wäre ich immerhin nicht für meinen Tod verantwortlich.
Tut mir Leid.

3 Kommentare:

  1. Wenn ich könnte, würde ich über deine Mauer klettern. Und wenn sie so hoch ist wie der Himalaya. Ist mir egal. Ich möchte das Wesen das dort allein und verängstig sitzt in den Arm nehmen, denn du hast es verdient, dass sich jemand um dich kümmert. Du könntest mich anschreien, mir all die Gedanken in deinem Kopf entgegenschleudern, ich würde trotzdem bleiben. In meinen Augen, bist du verdammt wertvoll und ich wünschte, ich könnte dir ein bisschen Sonnenschein und Wärme in den Kopf bringen.

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  2. Du bist kein schrecklicher Mensch. Die anderen Menschen sind viel schrecklicher als du. Weißt du warum? Weil sie dich vernachlässigen und sich niemand die verdammte Mühe gibt, die Mauer zu erklimmen, sie notfalls zum Einsturz zu bringen. das liegt nicht nur an dir. Jede Mauer würde seine Pforten irgendwann öffnen, aber dafür muss man das richtig anstellen. Vertrauensvoll und gutherzig. Und wenn das niemand versuchst, bist nicht du der schreckliche Mensch. Das bist du sowieso nicht, du bist wundervoll.

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  3. manchmal sind die mauer ganz gut
    sie schützen einen vor den grausigen menschen da draußen.
    wenn ich dürfte
    wenn ich könnte
    würde ich deine mauer gern bemalen.
    ich kann nicht malen
    deswegen würde ich sie vollschreiben
    mit songtexten
    die in deinen herzen gespeichert sind.

    du bist von bedeutung
    von großer bedeutung,
    für mich
    und für andere menschen dort draußen,
    wirklich.

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