*TRIGGERWARNUNG*

Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.

Dienstag, 26. März 2013

It's like you feel homesick for a place that doesn't even exist.

Während ich den steinigen Weg entlanglaufe fühle ich mich immer kleiner. Ich bin ein Zwerg und diese Welt ist viel zu groß, viel zu viel für mich. Ich empfinde diese Welt nicht wirklich als real. Ich bin falsch hier. Aber wäre ich dort, irgendwo anders, fühlte ich mich genau so verloren wie hier. Der Körper friert, ich spüre ihn mal wieder und der Wind weht so stark, dass ich mir wünsche er würde mich Stück für Stück mit sich nehmen. Doch dafür bin ich zu schwer. Zu sichtbar. Ich möchte verschwinden, von Tag zu Tag etwas mehr verblassen. Sodass es keinem anderen Menschen weh tut wenn ich ganz verschwunden bin. Aber das ist verboten, so will darf ich nicht denken. Sonst werde ich eingesperrt. Ich bin krank/geistesgestört/irre. Eine verlorene Seele im falschen Körper. Nichts als Nebel im Kopf, nichts als Leere in mir. Ich zünde die nächste Zigarette an und verliere erneut ein Stück von mir. Verschwinde erneut unter den Schatten die mich jede Nacht gefangen nehmen. Sende stumme Schreie die niemand wahrnimmt. Lasse die gehassten Tränen fallen. Versuche herauszufinden ob ich wirklich noch lebe, verliere mich erneut in dem Chaos in mir. Und Zigarette für Zigarette für Zigarette für Zigarette für Zigarette sterbe ich langsam vor mich hin.
Leise und allein.



4 Kommentare:

  1. und zigarette für zigarette für zigarette versuche ich dir akzeptanz und leben mit den rauch, den ich in die welt ausatme, zu geben. kindischer versuch, ich weiß, aber ich wünsche mir für dich ein Leben was mit Akzeptanz Hand in Hand geht, und die Freiheit vor deinen Füßen liegt und du nur nach ihr greifen musst.
    Ich wünschte, das wär alles keine träumerrei
    sondern pure realität für dich.

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  2. Solange du hier schreibst, stirbst du nicht leise - und auch nicht allein. Und ich hoffe gar nicht :´(

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  3. du schreibst echt sehr schön.
    xxx
    http://talking-to-rainbows.blogspot.de/

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  4. Du erlebst tief, ein wenig zu tief. Du erlebst die ganze Gestörtheit dieser Welt als ... Deine Gestörtheit. Wenn Du hier nicht einen inneren Schnitt zu Stande bringst, dann kann Dich das umbringen. Dies wäre aber dann nicht das Versagen Deiner Umwelt, sondern allein die Folge Deines nicht Aufwachen Wollen für Dich ganz allein. Du bist nicht irre, auch nicht geistesgestört, nur extrem überladen mit Dingen, die nicht zu Dir gehören. Du heftest gegenwärtig, leider, Dein ganzes Sein an das, wie Dich ein kleiner Teil Deiner Umwelt sieht. Letztendlich aber provoziert er mit den „gestörten Haltungen,“ die dort wirken Dich zu Dir selbst. Hör also auf Dir diesen Müll weiter aufladen und Dein Selbstgefühl dadurch übermässig bestimmen zu lassen. „Sei Frau, Du selbst!“
    Wenn Du magst, dann besorge Dir das Buch von Kristin Neff: „Selbstmitgefühl.“ Wie wir uns mit unseren Schwächen versöhnen und uns selbst der beste Freund werden. Aus dem Amerikanischen von Gisela Kretzschmar. Kailash Verlag in der Verlagsgruppe Random House GmbH, 2012. ISBN 978-3-424-63055-8
    Ich grüsse Dich

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