*TRIGGERWARNUNG*
Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.
Montag, 29. April 2013
fingerprints all over me
Ich kann das nicht beschreiben. Nichts. Ich mag nicht mehr, ich mag nichts mehr. Ich will nur noch weg von hier. Alles um mich rum stürzt ein. Jeder Tag wird schwieriger zu bewältigen. Ich konnte mich nicht verabschieden. Bald kann ich nicht mehr funktionieren, irgendwann schalt ich aus. Bleib einfach liegen, schau die Sonne und den Mond an. Immer im Wechsel. Ich bleibe einfach liegen, spreche keinen Ton und bewege mich nicht. Tue nichts mehr außer vielleicht atmen, doch irgendwann werde ich auch damit aufhören. Trümmer liegen auf mir, zerdrücken meine Lungen und brechen mir die Knochen. Jeder Atemzug ist anstrengend und schmerzt. Jede Bewegung ist nahezu unmöglich. Ich kann kein Licht mehr sehen, in mir ist alles dunkel. Kälte kriecht in mein Bett und Nachts klettern dunkle Schatten durch mein Fenster und öffnen Türen in meinem Kopf. Türen die zu Gefängnissen führen aus denen ich keinen Ausweg finden kann. Schatten spucken mir Wörter und Sätze in den Kopf, Schatten sind meine täglichen Begleiter. Auf meinem rücken, in meinem Ohr, auf meiner Zunge und hinter mir eine Armee. Sie verfolgen mich und machen mir Angst. Mein bisheriges Leben macht mir Angst und dass ich nichts weiß. Nichts bin. Alles fällt um mich herum, doch ich falle tiefer. Berührungen sind wie Stromschläge und Fingerabdrücke übersähen meinen Körper.
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Stelle mir die Frage, was ich dir sagen könnte. Doch es macht so sprachlos. Bleibt nur, dir Kraft zu wünschen, die Kraft, die du brauchst, das durchzustehen. Fühl dich gedrückt!
AntwortenLöschenich bin jedes mal erleichtert
AntwortenLöschenwenn ich merke
das du wieder ein text veröffentlicht hast.
es zeigt mir das du noch atmest
das du noch irgendwo auf dieser welt
um her geistert.
ich bin erleichtert das es dich gibt
ich bin froh das es dich gibt.
lauter Armes
in dieser welt.
sie sind unsichtbar
nur für unseren kopf sichtbar.
leuten zeichnen uns
deswegen
als verrückte
doch wir irren weiter
auf der suche
nach vollendung
nach dem großen ende.
doch wir verlaufen uns
bis unsere füße uns nicht mehr tragen.
wir zerfallen in kraftlosigkeit.
und denken wir bald wie diese Armes sind;
nur in den köpfen anderer leute
und niemals mehr sichtbar.
ich wünschte
ich könnte deine arme
in die hölle verfrachten
dort können sie mit dem teufel pocker spielen
und dich in frieden lassen.
Doch. Es wird sich ändern. Es muss sich ändern. "Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende". Vielleicht kannst du an diesen Spruch glauben, auch wenn er ein wenig naiv ist.
AntwortenLöschenWie schon gesagt, am liebsten würde ich deine Hand nehmen und mit dir wegfahren. Weit,weit,weg oder einfach nur um die Ecke gehen, aber hauptsache,niemand sonst weiß wo wir sind.
Meine Eltern betonen immer wieder, dass sie sich nicht vorstellen können dass irgendwas passiert ist damals. Dass nichts passiert sein kann. Das mein Verhalten heute wahrscheinlich daher kommt, dass in derSchule nicht immer alle nett zu mir waren.
Ich hasse es, dass ich dir immer nur leere Worte schicken kann. es tut weh, dass ich hier festsitze und nichts tun kann. Ich möchte dich befreien aus den Trümmern, alles was dich festhält zerschlagen und wie Superman mit dir in den himmel fliegen. Doch das kann ich nicht. Und ich hasse es. Aber wenn ich irgendetwas tun könnte, dann sag es mir bitte.
Halte durch, du bist mir zu wichtig als das du dir irgendwas antun darfst.