*TRIGGERWARNUNG*

Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.

Dienstag, 16. April 2013

Weiß nicht mehr was real und was nur eine Phantasie ist.

Es tut mir unendlich leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Ich werde später auch auf eure Kommentare antworten. Ihr seid alle so toll. Jetzt mal ein neuer Post:

Einsam, allein
Still und klein
Hock ich da
Und fliege dort
Der Kopf in den Wolken
Gedämpfte Laute dringen 
zu mir durch
Aber es interessiert mich nicht
Denn ich bin ja unsichtbar
Jeden Tag werde ich 
Weniger
Damit mich niemand
Mehr ansieht
Damit sich niemand
Mehr etwas vorstellt
Wenn er mich sieht.

Voll. Die Bahn ist zu voll, schon beim Einsteigen erfüllt mich Panik. Ein Schatten steht mir gegenüber und atmet in mein Gesicht. Immer wieder. Die 5 Minuten kommen mir vor wie Stunden Tage. Kneife meine Augen fest zu, versuche mich dort wegzudenken. Bilder in meinem Kopf. Szenen wie aus einem Film. Meine Hände und mein Nacken verkrampfen, ich zittere. Ich bekomme kaum Luft. Als würde ich ertrinken, ertrinken in den Blicken die alle auf mir ruhen. Ertrinken in den Vorstellungen der widerlichen Schatten. Überall nur Schatten und riesige Augen die mich anstarren. lassmichverschwindenlassmichverschwindenlassmichverschwinden! 
Ich habe eine komische Phantasie.  


Mittwoch, 3. April 2013

Keine Worte mehr, nur noch Buchstaben die für euch keinen Sinn ergeben.

Letzte Nacht war unbeschreiblich.
Wieder einmal bin ich schwach geworden, habe mich vollgestopft bis es nicht mehr ging. Eigentlich ist es eine ganz strukturierte und mir mittlerweile sehr bekannte Abfolge; fressen, trinken, kotzen. Dann stehe ich da, vor dem Spiegel. Mein Magen ist aufgebläht und überfüllt, ich glaube, gleich platzt er. Ich wage es gar nicht den Körper genauer zu betrachten. Erst noch etwas trinken. Ich krümme mich zusammen und gegen meinen Willen wollen meine Augen wieder weinen. Ich kann das nicht mehr. Das ist zu viel für mich. Ich werde nie etwas schaffen. Ich habe nicht mal eine Zukunft.  Ich bedeute niemandem etwas. Ich bin widerlich. Ich bin abstoßend. Ich bin schrecklich. Ich hasse mich. Hass. Hass. HASS. Es muss raus. Also stehe ich auf und beuge mich vor, Zeigefinger und Mittelfinger im Rachen. Der Würgereiz kommt. Ein, zwei, dreimal zuckt der Magen. Aufeinmal stechende Schmerzen, von den Schlüsselbeinen über den Nacken in den Kopf. Mein Herz rast und ich habe das Gefühl zu sterben. Es will nicht langsamer werden deshalb lege ich mich hin. Ich denke ernsthaft darüber nach, dass ich gleich sterben könnte. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, Angst macht es mir nicht. Ich weiß nicht genau wie lang ich dort liege. Mir ist schwindelig und der Magen sticht und fühlt sich so an als würde er jeden Moment reißen. Minutenlang starre ich das kleine Fenster an, es fühlt sich falsch an so voll zu sein obwohl man so leer ist. Das ist absoluter Nonsens. Ich hieve mich wieder hoch. Du bist eine Schande. Du bist wertlos, schau dich doch an. Gezielt vermeide ich es in den Spiegel zu sehen und wanke in mein Zimmer, dort lege ich mich wieder hin. Fühle mich noch schrecklicher, da ich den ganzen Müll nun drin behalten habe. Wieder habe ich dieses Bild vor Augen, wie ich mein ganzes Gesicht mit einer Klinge zerschneide. Schon habe ich die Klinge in der Hand. Setze an, drücke und ziehe sie über den Arm. Es ist nicht mehr genug Schmerz um mich fühlen zu lassen. Ich fühle nichts. Und was heißt schon Ich? Das bin ich nicht. Ich bin nicht ich. Dieser Körper ist nicht ich. Spüre nichts, nur diese innere Unruhe. Bin wahnsinnig müde doch kann nicht schlafen. Dunkle Schatten vergreifen sich an mir, sie sind unheimlich. Ich bin in einer Art Halbschlaf, ich weiß nicht was es ist, ich sehe nur noch diesen Schatten. Ich kann nicht entkommen, bin wie gelähmt und kann nur zusehen bis langsam alles um mich herum dunkel wird.
Dann klingelt mein Wecker und ich wache auf, der nächste viel zu lange Tag steht an. Ich bin müde, ich kann mich kaum bewegen. Wieder wollen meine Augen nass werden, ich lasse es nicht zu. Los, du fettes Stück Dreck. Mach dich auf den Weg.  Also gehe ich los und frage mich wie ich den heutigen Tag überstehen soll, wie jeden Tag.
Tut mir Leid für den Mist. Zu mehr bin ich gerade nicht im Stande. Zu verwirrt.
Ich fühle mich gebrochen.

Donnerstag, 28. März 2013

1, 2, 3. Kühles Metall auf der Haut. Blut. Hallo Körper, auch mal wieder da?


Der Selbsthass umhüllt mich. Er nimmt mir die Luft zum atmen und treibt mir Tränen in die Augen. Lange habe ich mich nicht mehr so gefühlt. Ich war leer, bin es immer noch. Aber ich war taub, gegenüber allem und jedem. Jetzt schließt mich der Selbsthass ein, dringt in jede meiner Poren. Liebkost mich mit eiskalten Fingern und küsst mich bis zum Tod.

Dienstag, 26. März 2013

It's like you feel homesick for a place that doesn't even exist.

Während ich den steinigen Weg entlanglaufe fühle ich mich immer kleiner. Ich bin ein Zwerg und diese Welt ist viel zu groß, viel zu viel für mich. Ich empfinde diese Welt nicht wirklich als real. Ich bin falsch hier. Aber wäre ich dort, irgendwo anders, fühlte ich mich genau so verloren wie hier. Der Körper friert, ich spüre ihn mal wieder und der Wind weht so stark, dass ich mir wünsche er würde mich Stück für Stück mit sich nehmen. Doch dafür bin ich zu schwer. Zu sichtbar. Ich möchte verschwinden, von Tag zu Tag etwas mehr verblassen. Sodass es keinem anderen Menschen weh tut wenn ich ganz verschwunden bin. Aber das ist verboten, so will darf ich nicht denken. Sonst werde ich eingesperrt. Ich bin krank/geistesgestört/irre. Eine verlorene Seele im falschen Körper. Nichts als Nebel im Kopf, nichts als Leere in mir. Ich zünde die nächste Zigarette an und verliere erneut ein Stück von mir. Verschwinde erneut unter den Schatten die mich jede Nacht gefangen nehmen. Sende stumme Schreie die niemand wahrnimmt. Lasse die gehassten Tränen fallen. Versuche herauszufinden ob ich wirklich noch lebe, verliere mich erneut in dem Chaos in mir. Und Zigarette für Zigarette für Zigarette für Zigarette für Zigarette sterbe ich langsam vor mich hin.
Leise und allein.



Sonntag, 24. März 2013

Ruf mich nicht an, ich bin tot.

Ich bin eine lebende Tote.. Die Worte wollen mir partout nicht mehr gehorchen, das ist sehr traurig und schwer für mich. Das war der einzige Punkt an dem ich irgendwie etwas handfestes hatte. Durch das Schreiben konnte ich etwas von mir erfahren was ich selbst noch nicht wusste. Doch nun ist mir auch das verwehrt. Nichts verbindet mich mit dem kleinen Mädchen von früher. Es ist so, als wäre sie gestorben und ich wäre entstanden. Es ist ein taubes, wahnsinniges Gedanken und Gefühls wirr warr. Ich kann nicht beschreiben, oder, ich kann es mir und euch nicht erklären wie diese Person (Ich?) zu diesem Körper steht. Wie sie in dieses Leben gerutscht ist. Als wäre kein Band zwischen Körper und Seele. Mein Kopf ist so leer und vernebelt, ich will meinen Schädel zertrümmern und in diesen Körper hinein sehen. Ich bin mir sicher ich bin leer. Nur eine Hülle. Manchmal wünsche ich mir, das Herz dieses Körpers würde aufgeben. Einfach aufhören zu schlagen. Ich wäre erlöst und könnte diesem Gefängnis entkommen. Ich hätte sterben sollen, doch etwas hat mich am Leben gehalten. Nun bin ich hier gefangen und kann nicht entkommen.
Ich weiß nicht wovor ich weglaufe.
Ich weiß nicht was mich immer wieder überfällt.
Ich weiß nicht was früher war.
Ich weiß nicht was oder wer Ich bin.
Ich weiß nicht ob ich den Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen trauen kann. 
Ich weiß es nicht.
Ich weiß gar nichts.
Ich weiß gar nichts.

Mittwoch, 20. März 2013

KOPFCHAOS

Ich hab das Gefühl, jemand anders hätte mein bisheriges Leben gelebt. Es fühlt sich so an als würden in mir drin zwei Personen miteinander kämpfen. Ich glaube ich hasse mich so sehr, dass ich krampfhaft versuche anders zu sein. Manchmal drifte ich weg, dann muss ich mich mit Kälte oder Schmerz zurückholen. Ich kann mich nicht erinnern. Das war doch gar nicht so schlimm. Ich weiß nicht. Nein, ich habe keinen Hunger. Ich glaub ich hab vor allem Angst.
Ich habe das Gefühl irgendwas ist in meinem Kopf, aber ich kann es nicht genau beschreiben. Ich weiß nicht ob es eine Erinnerung oder ein Traum ist, aber es macht mich verrückt zu wissen in meinem Kopf ist etwas auf das ich nicht zugreifen kann. Ich frage mich wie ich jeden Tag überlebe und bewältige, habe jetzt schon Angst vor morgen. Nur Nebel füllt meinen Kopf. Nebel. Grau. Hilflos. Hoffnungslos. Angst. Kaputt.

Sonntag, 17. März 2013

Bei der Panik helfen nicht mal mehr die Zigaretten.

Auf einmal ist die Flasche leer. Der Alkohol tanzt in meinem Kopf und meine Beine bewegen sich mit dem Takt. Die Musik nimmt mich mit auf eine Reise, die Lichter machen mich froh. Doch plötzlich ist mir alles zu eng. Überall sind Menschen, alle sind mir zu nah, ich werde erdrückt. Dann bin ich wieder weg. Verschwunden. Sitze draußen in der Kälte, kneif mich so fest wie es nur geht und hoffe dass ich wieder komme.. Ich bin unendlich müde. Ich bin so geschafft. Musste zu viel lachen und reden, hatte doch eigentlich gar keine Lust. Wo ist der Boden? Ich will mich hinlegen und die Sterne ansehen. Aber ich falle immer weiter. Immer tiefer. Alles ist nur verschwommen, alles wird unwichtig. Ich will verschwinden, keiner soll mich ansehen. In meinem Kopf herrscht Chaos aber ich bleibe still. Eine einsame Träne rollt meine linke Wange hinunter. Einsames Blut frisst sich durch das Taschentuch. Einsame Gedanken strömen auf Papier. Einsames Mädchen liegt am Boden und ist tot.

tut mir ehrlich so leid, ich würde euch gerne mehr bieten können.. Ich kann kaum einen klaren Gedanken fassen. Es ist so unglaublich Kräfte zehrend für mich diesen Text zu schreiben.. Ihr seid mir alle unglaublich wichtig und ich wünsche euch das aller beste, denn das hat jeder einzelne von euch verdient. Haltet durch, euch wird es besser gehen. Ich denke an euch.