*TRIGGERWARNUNG*

Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.

Sonntag, 19. April 2020

Hate Poem for my Stepfather

I'm tethered to my darkness
and I don't know which parts of it belong to me
and how much of you is still in me.

I never wanted you in my life, no less inside of me, but you came (in me) anyway
and you broke down doors and crushed all my hopes and dreams, annihilated all that I was supposed to be. Created this ravished ghost inside, an eternal reminder of what you did to me. (Was it me?) A ghost that is me. A ghost that haunts me even while awake. 
Sometimes it feels like all of my early life led up to you, preparing the perfect victim for your sick and twisted mind.
Like I was wearing a target mark instead of clothes size 7.
As if a Mulan themed nightgown was some sort of lingerie.
How far can you count at 8 or 9 years old? I can't remember. All you left is a big black hole in my biography, each memory of you hurts more than all the blades I used to slash my skin. Remembering is me walking over shards of glass.
I want you dead. I want to read your obituary in the newspaper and piss on your grave. I hate you. But I feel like parts of you will forever be on the inside of my ribcage where you forced yourself in and emptied me out. You made me believe I was a something rather than a someone. [...] You killed the me I was supposed to be. Your marks will forever be etched into my skin. You ripped out my heart all those years ago and I don't know what it is that's been pumping blood through my veins ever since. 
If you get lung cancer think of me. I want to be the poison in your blood, I want to suffocate you slowly, I want to watch you rot and cause you so much pain.
This is my hate and I love it. 
Hating you means putting the blame where it belongs.
Hating you means I get to realize that I did nothing wrong.   You did.

Samstag, 18. April 2020

Samstagabend 20 Uhr

ich spüre, dass du fehlst wie einen Bienenstich im Herzen.
süßes Gift fließt zäh wie Honig durch meine Venen,
es schmerzt wo du warst und nicht mehr bist
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Ich trinke mein Frühstück um 19 Uhr und es ist eine Flasche Krombacher alkoholfrei. Ich bin den Tränen seltsam nah und weiß nicht genau wieso, ich fühle mich seit ein paar Tagen so komisch, die Leere versucht sich wieder zurück in mich zu schleichen und flacht alle Emotionen ab. Auch wenn ich das Gefühl habe, wenn jetzt irgendwas besonders gutes oder schlechtes passieren würde, zöge meine Laune komplett mit. Ich stehe also gewissermaßen auf des Messers Schneide, trinke mein Bier und warte darauf dass etwas passiert. Mit jeder Stunde die vergeht in der du mir nicht schreibst, frag ich mich öfter und ängstlicher ob sich in den letzten 7 Tagen nicht doch irgendwas verändert hat. Wie können in einem Menschen, in diesem kleinen Körper, so viele verschiedene und widersprüchliche Gedanken und Gefühle gefangen sein? Meine Nervenbahnen laufen heiß und drohen zu überhitzen denn alles in mir überschlägt sich und meine Gedanken entgleisen gleich wenn du dich nicht meldest. Ich weiß auch, dass es meine Verantwortung ist mich nicht verrückt zu machen aber ich bin emotional schreckhaft wie ein Reh. Und andauernd seh ich dieses Bild vor meinem inneren Auge, eine Sekunde lang blitzt ein Reh in der durch die Scheinwerfer erleuchteten Dunkelheit auf. Was kommt danach? Der Aufprall, zerbrochene Frontscheibe, Scherben, verkeiltes Metall, Notarzteinsatz? Oder kann es doch noch ausweichen? Schnell über die Leitplanke hüpfen und wieder in die schützende Dunkelheit des Waldes fliehen? 
Seit du mir am Dienstag geschrieben hast, dass du ab heute wieder in der Stadt bist habe ich mich daran festgehalten. Ich konnte so gut einschlafen zu der Vorstellung, dass du dich meldest und mich direkt bei dir haben willst. Aber es ist eben nur das: eine Vorstellung, ein Traum, vielleicht auch aktuell mein größter Wunsch. Und ich weiß wie doof und lächerlich es ist, doch gerade macht es mich so traurig dass du dich immer noch nicht gemeldet hast, nicht mal ein "hey, bin wieder in der Stadt" damit ich weiß dass du mir nah und sicher angekommen bist. Mein Schutzmechanismus greift jetzt schon und bereitet sich darauf vor wieder das Ruder in die Hand zu nehmen wenn du es dir mit mir doch nochmal anders überlegt hast, die Ängste wieder verletzt und liegen gelassen zu werden nehmen mich ein. Ich weiß was in mir passiert, ich denke du bist vielleicht noch auf dem Weg oder schon hier aber triffst dich mit Freunden oder bist anderweitig beschäftigt und denkst dir garnichts böses und nichtsdestotrotz zerfalle ich gerade zu einem Häufchen Elend und fühle mich unendlich allein gelassen. Zusätzlich gab es gestern ein Missverständnis mit einer sehr guten Freundin die mich seitdem ignoriert, was die ganzen tiefen Ängste überhaupt erst ausgelöst hat die sich nun auch wieder auf dich beziehen - denn es passt so gut. Es ist 19:50 Uhr und du hast immer noch nicht geschrieben. Vielleicht weiß ich ja doch warum es mir so seltsam geht, aber diese Erkenntnis bringt mich keinen Deut weiter, denn ich stehe immer noch auf der Klinge des Messers und weiß mir selbst nicht hier runter zu helfen. Meine Flasche ist leer, ich lasse sie fallen und es geht so tief in den Abgrund, dass ich den Aufprall und das Zersplittern kaum wahrnehmen kann. Das Echo durchfährt mich wie leichte elektrische Stöße und ich bete zu irgendeiner höheren Macht, dass du kommst und mir deine Hand reichst. Erlös mich von diesen Ängsten und zeig mir, dass sich nichts geändert hat. Entscheid dich für mich.

Montag, 13. April 2020

a lot of holes and a little healing

I.  I have lost count of all the men I slept with, and I didn't even sleep with all of them because they left right after. Like I was a buffet; they came by, used me and then took off not bothering what they left behind.  As if I was a car wreck, captivating at first but when you come closer you get sick from all the carnage.

II.  I was always good for the taking, a quick booty call after the girl he really liked gave him a pass or a one night stand when the party's over and all the pretty girls are already gone and I'm blackout drunk and feel so terribly alone.  I was a submissive heating device, soft lips that wanted to share so much but were quickly reduced to do the sucking, hands wherever they were needed,  holes -- so many holes.

III.  I was so scared and lost, trying to fill the hole without realizing that salvation wouldn't come in the shape of a penis.  or by being held in restless arms after being fucked by yet another guy who didn't see anything but holes in me. So many men have taken from this body, so many hands have traced these lines but none of them were yours.

IV.  You -- you make me feel seen.

V.  You touch me and it feels like it's the first time ever, I'm suddenly not 8 anymore and your hands don't remind me of my stepfather.
    You touch me and it's almost like my neurons are rewiring, finding new ways to understand the act of touching -- and it no longer translates to ache,
                                                     not if it's with you.


Donnerstag, 2. April 2020

At Dawn

Touch me
warm me up
           like the sun does when she cradles my skin.
     count the goosebumps I get
     when I realize you (touch) me and I don't
                                                          flinch

Freitag, 27. März 2020

Hallo, ich lebe noch // Hallo, ich will schon wieder sterben

Das Leben ist wie eine Achterbahnfahrt die du nicht machen wolltest.
Wie Forrest Gump schon sagte ist es auch wie eine Pralinenschachtel, denn du weißt tatsächlich nie was du bekommst.

Es gibt unendlich viele Metaphern, so viele Worte und doch reicht nichts davon aus um mein Inneres angemessen zu beschreiben. In letzter Zeit habe ich mich so oft gefühlt wie in einem Film, genauer gesagt wie in der Truman Show - habe darauf gewartet endlich die Stufen in den Himmel zu finden und damit auch den Ausgang zum Set. Das Empfinden hat sich mittlerweile zum Glück etwas gelegt - doch was dich angeht fühle ich mich immer noch wie in einem Traum gefangen. Ist das alles so passiert wie ich mich erinnere? Ist es überhaupt passiert?
Hast du wirklich lachend deinen Kopf an meine Schulter gelehnt und danach meine Hand genommen und unsere Finger miteinander verschränkt? Saßen wir am nächsten morgen wirklich Kaffee trinkend auf der Parkbank in der Sonne und haben uns geküsst, während du nach Schokolade schmecktest und ich nach Zigaretten? Hast du es wirklich erwidert, als ich meinte, dass ich mich gerade wie ein Teenager fühle? Hast du vor ein paar Tagen beim Verabschieden über FaceTime wirklich gesagt, dass es schön war mein Gesicht zu sehen und meine Stimme zu hören? Hast du mich heute morgen wirklich angerufen?
Es ist für mich sehr schwer nachzuvollziehen so gemocht zu werden, nicht weil du mich ficken und dann wieder fallen lassen willst, sondern weil du mich als Person schätzt und magst. Mich. Mich? Schwer begreifbar. Und ganz glaube ich auch noch nicht daran, dafür ist unser letztes Treffen zu viele Tage her. Auch wenn deine Anrufe und Nachrichten mir sehr viel bedeuten und mir ein kleines Gefühl von Sicherheit geben, da gibt es noch so viel was ich von dir wissen will und so viel von mir das du noch nicht kennst. Habe heute auch durch mein Tagebuch geblättert und bin über den Satz Zeit war nie so zäh wie warten drauf dich wiederzusehen (Prinz Pi - Du bist) gestolpert und nun. Es stimmt immer noch, oder eher wieder. Es kribbelt überall und mir wird leicht schwindelig wenn ich daran denke dir wieder nah zu sein, an deine flüchtigen Berührungen wenn ich in der Küche oder sonst wo im Weg rumstehe, deine Küsse, deine Blicke, deinen Witz und dein Lachen. Oder dass du mir wieder Klavier vorspielst und ich mich endlos darin verlieren könnte dabei zuzuschauen wie deine Hände über das Keyboard fliegen.

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Ich weiß schon nicht mehr wann ich den oberen text geschrieben habe, war es gestern? vor 5 Tagen? vor 2 Wochen? Zeit ist durch die Krise zu einem noch viel seltsameren Konzept für mich geworden. Die Tage verschwimmen miteinander, die Farben verlieren an Intensität und alles färbt sich grau.

We shouldn't have met up last week
I wish you still were just my dream
just my dream

Denn hätten wir uns nicht gesehen wüsste ich nicht wie sicher du dich anfühlst und wie leicht alles mit dir scheint.

Du bist der einzige mit dem ich gerade reden will, die einzige Stimme die ich hören will, der einzige auf dem Display aufblitzende Name der mich glücklich macht. Aber ich habe zu viel davon den ganzen Tag auf mein Handy zu starren, mich daran zu klammern wie an die letzten Stücke Treibholz die vom untergegangenen Boot übrig geblieben sind. Das Display ist die Grenze die uns trennt und diese Erkenntnis werde ich gerade nicht mehr los. Die Distanz macht mich krank. Ich habe das letzte Mal vor 10 Tagen jemanden berührt. Dich berührt. Und die Erinnerung verblasst und ich werde von meinen Ängsten überfallen und frage mich ob ich genug Zeit hatte mich in dein Herz zu schleichen bevor ich wieder in mich zusammenfalle und mich einfach nur noch wimmernd an dich klammern will. Ich brauche niemanden der mich repariert, ich bin schon ganz so wie ich bin, ich brauche jemanden der bleibt und mich festhält wenn ich falle. Catch me if you can. Oder catch me if you want to. Aber was wenn nicht? Was ist, wenn du wiederkommst und mich nicht mehr sehen willst weil ich dich mit meinem zu-viel-sein schon verjagt habe? Ich will dich auch nicht nochmal fragen wann du wiederkommst - denn beim letzten Mal hast du schon gesagt dass du mich auf dem Laufenden hältst.

Ich wär so gerne Grund genug für dich zurückzukommen. (on repeat)

Habe dir von Tag zu Tag weniger zu erzählen wenn du dich Abends meldest um von deinem Tag zu erzählen, denn du hast in R gerade ein Leben und ich bin hier in K gefangen in mir selbst. Heute könnte ich dir erzählen wie ich mit meiner Betreuerin mit Mundschutz und 2 Meter Abstand im Park in der Sonne saß und wie sehr ich geweint habe nachdem sie gegangen war. Dass es mich fertig macht umgeben von Menschen zu sein und doch so allein. Ich könnte dir erzählen dass ich danach weinend im Bett lag und 2 Novaminsulfon auf leeren Magen genommen habe in der Hoffnung dass sie die Kopfschmerzen beenden und mich endlich betäuben. (Hat übrigens nicht funktioniert)
Aber gerade weiß ich nicht ob ich dir überhaupt irgendwas davon erzählen soll, deswegen schreibe ich es lieber auf. Ich fließe auf Papier und Display's, schreie in die Leere und erwarte trotzdem eine Antwort.
Ich presse mein Handy an meine Brust und denke ganz fest an dich, in der kindischen Hoffnung dass du es merkst und auch an mich denkst. Wünsche mir nichts mehr als dass du die Person bist die mich sieht und trotzdem bleibt.
Bitte komm zurück.

Donnerstag, 8. März 2018

Problematik

1. Emotionaler Rückzug von therapeutischer Beziehung, da es zu gefährlich erscheint jemandem weiterhin so sehr zu vertrauen/ sich auf jemanden zu verlassen der "nicht mehr für mich da ist"

2. Es fühlt sich an als sei meine Problematik nicht schlimm genug, sonst würde die Krankenkasse weiterhin Therapie bewilligen.

3. Darauf folgend: Gedanken/ Gefühle des allein gelassen werdens, "egal/ nicht wichtig" zu sein (Kleine). Selbsthass/ Drang zur Selbstzerstörung um mir a) Schaden zuzufügen und b) therapeutische Unterstützung zu erzwingen (Teenagerin) (Trotz!!!!)
Starke Spaltung/ Schwankung zwischen Teenagerin und Gesunder Erwachsener

4. (Unabhängig davon?) Extremer Fokus auf Trauma, Teenagerin schreit nach triggern damit es mir schlechter geht, Erwachsene kann noch einigermaßen gut standhalten wird allerdings schwächer

Ich fühle mich immer noch komisch und leer
Zweifle daran, dass es jemals besser wird
Durch quasi Therapiepause stell ich meine ganzen positiven Gedanken/ Ziele/ Entwicklungen in Frage. Wofür versuchen wenn es am Ende doch nicht mehr schlimm genug ist um Unterstützung zu bekommen?
"Ich werde das alles eh nicht schaffen"
"Warum versuchen wenn mir mein Leben immer wieder Steine in den Weg legt?"
"Ich bin nicht stark!!!!! Warum sieht nie jemand wie schwach ich eigentlich bin und wie schlecht es mir geht?"
"Keiner versteht mich wirklich"
"Niemand nimmt mich und meine Probleme ernst"


Eintrag in mein Tagebuch. Dokumentation von Gefühls-/ Gedankenprozessen als Reaktion darauf, dass mir die Krankenkasse vorerst keine weiteren Therapiestunden bewilligt. Meine Therapeutin versucht zu beantragen mich 3 mal im Quartal sehen zu können.
(Ich habe jedoch die Befürchtung irgendwann die Kontrolle ganz zu verlieren und mir etwas anzutun)

Dienstag, 21. November 2017

core beliefs

Manchmal fühle ich mich wie in einem dieser Filme, wo jemand stirbt es aber nicht weiß und dann umherirrt und nach Hilfe fragt doch die Leute laufen einfach nur durch. Es hört mich keiner und niemand schaut richtig hin während ich innerlich zu Grunde gehe. Ich fühle mich so unbedeutend, dass es mir den Atem raubt.