*TRIGGERWARNUNG*

Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Wortlos, Kopflos, Lebensmüde wandere ich durch ewige Dunkelheit auf der Suche nach nicht vorhandenem Licht.

ertappe mich
beim grübeln
ertappe mich
beim denken an den tod
ertappe mich in
der angst
vor mir selbst
laufe ziellos
an den straßen
entlang
mein kopf
steht wieder
an der schwelle
von überleben
und sterben
warte
auf ein Ereignis
das mir irgendwas
beweist
doch ich schrumpfe
werde immer
kleiner
die stimmen
werden lauter
bewegung
ist kaum
möglich
da die welt
auf mir liegt
kann kaum
mehr einen klaren
gedanken fassen
alles ist so zäh
jeder tag ist
ewig
verliere alles
an mir selbst
verliere
verliere
habe endgültig
verloren.

Ich bin kraftlos. Ich bräuchte eine Auszeit. Eine Pause von allem, doch das ist im Leben nicht möglich. Und das was ich tue, würde man schon lange nicht mehr leben nennen; es ist ein Kampf ums überleben. Aber ich weiß gar nicht mehr warum ich kämpfe. Wo ist da der Sinn? Von Tag zu Tag werde ich kleiner, nichtiger. Ich verabscheue mich selbst. Ich weiß nicht was ich schreiben soll, mein Kopf ist zu voll oder zu leer. Ich weiß es nicht.

Ich darf nicht vor den Zug springen, nein. Das darfst du nicht..
Springe dich frei!

Montag, 20. Mai 2013

Ich bin nicht da.


Es ist komisch zu wissen, dass ich am 25. Mai letzten Jahres bereit war alles zu beenden. Es ist komisch, dass bald wieder dieses Datum sein wird, nur ein Jahr später. 
Ich schaue Serien und Filme oder ich lese, flüchte mich in andere Welten und Geschichten um bloß nicht über mein Leben und mich nachdenken zu müssen. Ich will vor mir weglaufen, vor den ganzen Schatten die mich verfolgen. Doch es geht nicht. Egal was ich tue, sie sind immer da. Und jetzt gerade greifen sie mich wieder an. Schwarze kalte Schattenkrallen greifen nach mir, lassen mich frieren und erzittern. Machen mir das atmen schwer und malen Bilder in meinen Kopf. Ich falle in mich rein und werde immer kleiner, kann den Körper nicht mehr bewegen. Hilflos. Ausgeliefert. Gefangen. Ich will das nicht.. Ich bin alleine in der Dunkelheit. Alleine in der Kälte. Ich will zusammenbrechen und aufhören, doch erlaube es mir nicht. Ich bin so müde. Tut mir ehrlich leid. Mir fehlen gerade einfach die Worte, es gibt keine Worte um das zu beschreiben was in mir vorgeht. Ich wünschte ich hätte jemanden der mich versteht. Ich will schreien, schreien so laut und lang es geht. Vielleicht würden die Leute das besser verstehen als das Schweigen und rum stottern. Ich frage mich, wieso ich immer weiter mache. Ich bin so unwichtig, das sage ich nicht aus Selbstmitleid oder ähnlichem, es ist eine Tatsache. Ich bin schlicht und ergreifend ein nichts, ein niemand. Die ganzen Worte die hier stehen, können leider trotzdem nicht beschreiben oder erklären wie ich mich gerade fühle. Zwischen Verdrängung und Panik, ich weiß selber nicht was ich glauben soll. Und ich weiß nicht wovor ich mehr Angst habe, davor dass es Wahr ist, oder davor dass ich mir all das nur zusammen spinne. 


Taubheit
umhüllt den Körper
lässt mich
innerlich
schreien
weinen
und wüten
äußerlich
erstarre ich
ich bin gar nicht da
ich bin gerade woanders
fliege
irgendwohin
wo es schön ist
solang es nicht
hier ist
doch da bin ich
und hier bin 
ich auch
weit weg
weit weit weg
hauptsache woanders
nur nicht hier.

Sonntag, 19. Mai 2013

I'm not alive but breathing

Mir fehlen zurzeit einfach die Worte. Ich weiß nicht was ich sagen oder schreiben soll, ich fühle mich täglich irgendwie benebelt. Als wäre die Zeit die Sekunde für Sekunde verstreicht einfach nur ein Film. Etwas irreales. Ich tue alles um nicht zu viel nachzudenken, weil ich Angst vor meinem Kopf habe. Ich verabscheue meinen Körper und mich selbst jeden Tag mehr. Der Blick in den Spiegel wird so unerträglich dass ich mein bestes tue mich niemals ansehen zu müssen. Ich habe immer diese Vorstellung mir mein ganzes Gesicht aufzuschlitzen, ich werde es zwar niemals tun aber irgendwie ist die Vorstellung alleine schon befriedigend. Gerade zittere ich und mir ist kotzübel. Hass auf mich umhüllt mich, sodass ich an nichts denken kann, als mir den ganzen Körper aufzuschneiden, doch selbst das wäre nicht genug. Ich würde mich gerne selbst aus mir rauskotzen. Ich bin müde

Freitag, 10. Mai 2013

Kann man Leere eigentlich fühlen? Im Grunde ist Leere nichts, und nichts kann man nicht fühlen. Weil wenn man sagt, man fühle sich leer dann fühlt man ja etwas aber man kann nichts fühlen was nicht da ist, oder?

hilflos
gänsehaut
zittern
verkrampfen
kann kaum
atmen
ich will das nicht
was ist nur los
mit mir
tränen
wollen raus
aber ich lasse
sie nicht
sacke zusammen
ich bin ausgeliefert
weiß nicht
was ich tun soll
schüttel meinen Kopf
schlage mich
ich will keines
der bilder sehen
die nun vor meinen
augen liegen
weiß nicht
wie ich damit
umgehen soll
mir ist übel
fühl mich klein
als wär ich 
in mich reingefallen
jetzt sind alle
emotionen
aus meinem Gesicht
verschwunden
ich bin kalt
ich bin hart
ich halte das aus
mach dir keine
sorgen mehr,
inka
Ich passe auf dich auf.




Mittwoch, 8. Mai 2013

Übelkeit

Eigentlich
wollte ich sie so
begrüßen
"tut mir leid, 
ich bin gerade nicht da."
denn so war es auch
seine Nähe hat mich
erdrückt
erstickt
und dann gelöscht
weggeschlossen
fuß vor fuß
immer dasselbe
einatmen
ausatmen
buchstabe für buchstabe
wie ein roboter
aufsagen
antworten
wer ist inka?
Niemand
gerade tot,
aufjedenfall.

Ich war jemand anders. Stark, vielleicht. Bis eine Träne die die linke Wange hinunterlief, wieder die sonst, mehr oder weniger, anwesende Person hervorgelockt hat. Zum Ende hin, fragte ich sie woher ich wissen sollte, ob eine Erinnerung real sei oder Einbildung. Sie fragte Hast du zurzeit Erinnerungen, bei denen du dir nicht sicher bist ob sie real sind oder nicht? Ich antwortete Ich weiß nicht, vielleicht. Daraufhin sagte sie, dass sie das nicht zwischen Tür und Angel klären könne und das wir darüber nächste Woche sprechen würden. 
Wenigstens war ich danach etwas mehr in meinem Körper als vor den 50 Minuten Therapie.
Ob das gut oder schlecht ist, weiß ich nicht.

Donnerstag, 2. Mai 2013

I just feel so alone right now

Meine augen schwarz verkleistert
damit ich älter ausseh
als ich bin
und tabak holen kann
zu müde
um den kleister wieder zu entfernen
deshalb laufen jetzt
schwarze tränen
mein gesicht hinab
bilden graue flecken
auf dem Taschentuch
tränen kommen 
und kommen
gehen nicht mehr
hass
weil weinen
schwäche bedeutet
und ich nicht 
schwach sein darf.
wieder hat jemand
blei in meine
Knochen gegossen
die welt grau
gemalt
und mich leer
gemacht
will bluten
bis kein blut
mehr fließen kann
will doch nur
das endlich alles
aufhört
der dumpfe schmerz
nachlässt
ich mich hinlegen kann
und dann verschwinde
ich will weg
ich will weg
ich will weg
ich will weg
ich will weg
ich will weg.

Ich wollte reden. Ich wollte unbedingt mit jemandem sprechen, das war das erste und letzte mal zugleich. Denn sofort hab ich meine Lektion gelernt; niemand interessiert sich für mich. Ich bin unwichtig, und ja, ich weiß das. Ich weiß das schon, doch manchmal wünsch ich mir dass es anders wäre. Ich frage mich, ob ich mich zu viel mit mir selbst beschäftige, und zu wenig mit anderen. Eigentlich nicht. Ich bin immer für alle da, biete jedem meine Hilfe an. Wieso hilft mir niemand? Wieso komme ich hier nicht mehr raus. Ich dachte es wird besser, anstatt dessen wird alles nur noch schlimmer. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass das möglich wäre. Wieder was gelernt.
Gestern, als ich alleine durch die Gegend gegeistert bin, habe ich das erste Mal seit längerer Zeit wieder über mein Sterben nachgedacht. Ich finde Sommer ist eine schöne Zeit zum sterben. Ich würde es mit Tabletten und Alkohol machen, mich auf eine Wiese legen und Musik hören. Einerseits gefällt mir diese Vorstellung, andererseits macht es mir Angst, dass ich das wieder ernsthaft in Erwägung ziehe. Ich will nicht wieder in die KJP wenn es nicht klappt. Ich muss zum Praktikum und in die Schule. Ich habe für Depressionen eigentlich gar keine Zeit. Schule ist wichtiger als ich. Denn ich muss in diesem Leben und dieser Gesellschaft leben, deshalb muss ich deren Ansprüchen gerecht werden. Aber ich will nicht. Ich mag die Gesellschaft und die meisten Menschen gar nicht. Überhaupt mag ich nur wenig. Ich nerve mich schon selber mit meinem dummen Gefasel, um ehrlich zu sein bin ich nicht verwundert darüber, dass niemand mehr was mit mir zu tun haben will. Ich bin ein abgefucktes Mädchen, welches es nicht schafft, sich selbst zu finden. Das es nicht schafft normal zu sein, oder gar glücklich. Ich denke zu viel nach und bin zu ängstlich, mein Gedächtnis ist eine Nebelsuppe und ich fühle mich nicht als ob ich ich wäre. Ich bin komisch/seltsam/hässlich/dumm/scheiße. Ich bin negativ eingestellt und Pessimist. Wer will so was? Niemand.

verlorenverlorenverlorenverlorenverlorenverlorenverlorenverlorenverlorenversagt.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Die Schatten.

Hörst du sie auch?
Sie flüstern wieder
legen mir all diese
Gedanken in den Kopf
verfolgen mich
überall hin
würgen und
erdrücken mich
machen die Dunkelheit 
noch kälter
lassen das Licht
noch düsterer erscheinen
fassen mich an
verbrennen meine Haut
und lassen mich 
erfrieren
erstarren
erschrecken mich
schneiden meine Haut auf
und trinken von dem Blut
bis ich leer bin
und sie mich
in der Nacht
bei Regen
in den Straßengraben schmeißen.

Ich habe solche Angst vor den Schatten. Vor meinen Schatten. Ich sehe sie nur manchmal aus den Augenwinkeln, aber spüren tu ich ihre Anwesenheit immer. Wenn sie hinter mir in der Bahn stehen, wenn sie nachts unter meine Bettdecke und in meinen Kopf kriechen. Wenn sie mich verfolgen und mich ergreifen wollen. Sie sind immer da. Sitzen neben mir. Stehen in meinem Zimmer. Ich hasse sie. Flüstern mir Gedanken in den Kopf und zeichnen Bilder hinter meinen Augen. Sie machen mich schwer/leer/gefühlskalt/ängstlich/schreckhaft/unnahbar. Lassen mich stark wirken obwohl ich nur ein Häufchen Elend bin. 
Ich fühle mich verloren/einsam/alleine/schwer/leer.