*TRIGGERWARNUNG*

Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.

Montag, 10. Juni 2013

Ich liebe euch alle

Ich muss in die klinik für eine zeit. Ich weiss noch nicht wie lang.
Haltet die ohren steif. Ihr seid wunderbar.

Sonntag, 9. Juni 2013

ich will nichts mehr denken, lasst mich für immer schlafen.


It’s not your fault
It’s my own fault
I’m not human at all
I have no heart
Diese Traurigkeit, die Schwere, die Gedanken. Der Nebel in meinem Kopf, in dem ich mich verrannt hab. Ich finde keinen Weg hinaus, ich sehe nichts mehr klar und jeden Tag entferne ich mich weiter von euch. Bis ich vom Auto überfahren werde weil ich nicht mehr auf die Straße achte, welches Lied würde ich hören wenn ich sterbe? Vielleicht etwas von The Cure, ich denke das wäre schön. Hier ist es einsam und kalt, ich bin die Isolation in Person. Keiner kommt an mich ran, ich weiß ja selber nicht mehr wo ich bin. Was ist nur los mit mir? Diagnosen und Tabletten brauch ich nicht, ich will keinen Krieg mehr in meinem Kopf haben. Doch das funktioniert nicht, kann den Scheiß nicht abstellen. Geht euch doch alle vergraben, lasst mich in Ruhe, oder vergrabt einfach mich. Mir egal. Eigentlich nicht, keine Ahnung. 
Hass

Samstag, 8. Juni 2013

BIN TAUB FÜR EUCH WEGEN DEM KRIEG IN MIR SELBST

Chaos
überall um
mich herum
vorhin war
es irgendwie
hell
doch jetzt
ist wieder alles
schwarz
ich versuche
vor mir
wegzulaufen
vor den Gedanken
die mich töten
wollen
ich bin
alleine hier
einsam
verlassen
ist mein Fehler
ich weiß
dann frag ich
mich
was ich
hier mache
was tu
ich nur
was
soll
ich
machen
was
soll
ich
tun
mein Kopf
ist zu voll
ich bin
zu leer
leer
l
e
e
r
.
.
.

.

.


.

Dienstag, 4. Juni 2013

An dem Moment wo dich Willen und Mut verlassen hat.

kämpfe mich
durch jeden Tag
kämpfe mich
durch die
stimmen in
meinem Kopf
jeder Tag wird
dunkler
auch wenn draußen
die sonne scheint
ich versinke
ertrinke
in mir selbst
hass auf mich
umhüllt jeden
einzelnen Gedanken
langsam schleicht
sich eine
säuselnde
liebliche
Stimme in
meinen Kopf
sie spricht von
Frieden
Ruhe
und erlöst
sein
jeden Tag
treten wir uns
näher
bald nehm
ich ihre
Hand
denn hier
ist es zu dunkel
zu laut
zu viel
für mich
hier kann
ich
unmöglich
leben.

Sonntag, 26. Mai 2013

Ich hatte mich doch entschieden nicht mehr dran zu denken, es nie wieder passieren zu lassen

zitternd
und
verängstigt
kauere ich
mich in
die hinterste
Ecke meines
Bettes
ich will
das nicht
was mit
mir geschieht
drehe meinen
Kopf
zur Seite
und fange an
zu weinen
ziehe meine
decke
die gleichzeitig
mein Schutzschild
ist
hoch bis
zum Hals
balle die
kleinen
Hände
zu Fäusten
schlage auf
mein Bein
ein
wo ist die
Berührung?
Eben war
sie doch
noch da
etwas
reißt alles
aus mir raus
lässt mich
zurück
mit schrecklichen
Kopfschmerzen
und wahnsinniger
Übelkeit
und unüberwindbarer
Leere
Ich werde
ausgelacht
drücke die
Zigarette auf
mein Handgelenk
und wiege
mich zitternd
vor und zurück
vor und zurück
vor und zurück
was passiert
nur mit
mir?

Samstag, 25. Mai 2013

dein eigenes kleines Alaska

Untertauchen
den druck
auf den Lungen
spüren
und alles
rausschreien
so laut
und
so lange
es geht
niemand
hört dich
hier
niemand
sieht dein
blut
oder deinen
hass
niemand
schmeckt
das salz
deiner tränen
niemand
sieht dich
laufen,
fliehen vor
dir selbst
vor deinem
kopf
schrei
so laut
du kannst
schrei
einfach
alles
raus.

Freitag, 24. Mai 2013

Zugegeben, kann Ian Curtis mittlerweile gut verstehn.

Nach langer Zeit habe ich einmal versucht im Dunkeln einzuschlafen. Doch kaum war mein Licht aus, war auch ich aus. Die wände haben sich bewegt, Gesichter an den wänden haben mich ausgelacht, Hände kamen auf mich zu, griffen nach mir. Neben mir tauchte ein neues Bild aus dem sumpf auf, alles war schwarzweißgrau und aufeinmal hatte ich schreckliche Angst am nächsten Morgen nicht mehr aufzuwachen. Ich weiß nicht ob es wirklich an der Dunkelheit lag oder an den 4 verschieden Schmerztabletten die ich genommen hatte, keine Ahnung. Heute ist kein guter Tag, doch wenn ich genau drüber nachdenke, frage ich mich wann ich das letzte Mal einen guten Tag hatte. Leider kann ich mich nicht erinnern. Um ehrlich zu sein weiß ich wirklich nicht mehr was ich noch machen soll. Es scheint hier keinen Ausweg zu geben, und anstatt das etwas besser wird, wird alles nur noch schlimmer. Ich gehöre nicht auf diese komische Welt, ich passe hier nicht rein. Ich bin ungewollt weil ich einfach anders bin, wie ein Alien. Ich verstehe langsam wirklich gar nichts mehr und von Tag zu Tag erscheint mir alles nur noch sinnloser und sinnloser und sinnloser, ich glaube ich werde bald total verrückt. Ich kann das nicht beschreiben, aber das ständige Leere  Gefühl in einem und die Gewissheit so unwichtig zu sein lassen mich immer öfter glauben, dass ich gar nicht existiere. Vielleicht bilde ich mir die ganze Welt auch nur ein. Ich weiß es nicht.
Ich weiß gar nichts.
Ich bin gar nichts.