*TRIGGERWARNUNG*

Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.

Montag, 14. April 2014

Fremd

"Langsam fragst du dich was hast du hier auf dem Planet zu tun,
denkst ans All und fragst dich wie viele Sterne es da Draußen gibt,
resignierst, und denkst dir du willst nur sterben im Augenblick,
Du tastest deinen Körper ab damit du weißt dass es dich gibt,
Egoperspektive zeigt dir nie das eigene Gesicht,
versuche dich etwas zu beruhigen sonst wirst du wahnsinnig,
du bist dir fremd geworden obwohl du das Kind von damals bist."
- cr7z - Fremd


schwarz/weiß

Ich bin das Ergebnis von zu viel Alkohol und Drogen und gemeinsam aufgebauten Luftschlössern, von denen alle wussten dass sie nicht stabil sind und beim leichtesten Windstoß verschwinden.

Es gibt allerlei Arten von Schmerz und es ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich wie damit umgegangen wird, doch ich weiß nur wie es für mich ist. Ich weiß nicht wie ich alles was passiert ist aufarbeiten soll, ich weiß nicht wie ich mit den Dingen umgehen soll die von Zeit zu Zeit die Oberfläche streichen und mich in grässliche Panik versetzen. Dann wäre da noch das Mobbing, die "Vater"-Geschichte, die Geldprobleme und meine gestörte Selbstwahrnehmung. Ich bin nicht schwach, das weiß ich denn sonst wäre ich niemals hier an dieser Stelle sondern irgendwo unter der Erde. Ich weiß, dass und wie stark ich bin doch manchmal wünsche ich mir von ganzem Herzen dass man mir ansieht wie schwach ich mich trotzdem fühle.  Ich trage alles in mir. Ich bin übersäht von Narben die trotzdem niemals die Instabilität die ich verkörpere ausdrücken könnten. Oft fühle ich mich so einsam auf dieser Welt, weil ich irgendwie merke wie gespalten mein Inneres ist - meine Stimmung, meine Emotionen und Gedanken wechseln rasant von weiß zu schwarz und andersrum ich kann das kein bisschen kontrollieren. Jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen aber ich habe manchmal das Gefühl ich bin mehr Päckchen als Mensch. Ich weiß nicht. Mich mittels Worten auszudrücken ist gerade nicht so möglich wie ihr vielleicht merkt.  

Dienstag, 4. Februar 2014

so fühlt sich langsam sterben an

wieso hört mich niemand
wenn ich schreie
wieso liest niemand
in meinen Augen wies mir geht
warum trocknen
alle meine Tränen
ganz einsam und allein
in dunklen ecken
warum sieht niemand
das blut das unter
meinen fingernägeln klebt
von sünden letzter nacht
wieso reicht mir niemand
seine hand wenn ich
zitternd am boden liege
und friere,
ich erfriere
weil ich hier bin
und ihr dort
fort, hauptsache weit weg
von hier
von mir
hier bin ich ganz alleine
mit den schatten
sie schneiden mir die haut auf
drücken meine kehle zu
bekomm keinen laut raus
bekomme keine luft
keine luft
ich sterbe.

Sonntag, 2. Februar 2014

Kampf gegen die Hydra

Meine Fingernägel sind lackiert, meine Augen geschminkt und durch mein Blut fließt Koffein.
Jeden Morgen wenn ich aufstehe sperre ich die Schatten in meinem Zimmer ein und versuche sie daran zu hindern mir bis in die Schule zu folgen. Es funktioniert, niemand scheint etwas zu bemerken. Nur wenn ich dann wieder zu Hause bin, fallen sie über mich her schlüpfen in meine Ohren, in meine Gedanken und legen ihre Hände um meinen Hals. Sie wollen mich Tod sehen, sie wollen dass ich sterbe. Ich bin ein wandelnder Widerspruch, meine Stimmung wechselt schneller als die Kurve eines EKGs von jemandem mit dem Puls 180. Meine Gedanken springen, verändern sich, rennen vor mir weg doch ich kann sie immer noch hören. Nur nicht greifen, sie bleiben nie nah genug sodass ich sie aussprechen könnte sie rennen weg und kommen zurück, verändern sich auf ihrem weg etwa alle 10 minuten. Es ist wirklich anstrengend in meinem Kopf zu sein und nicht mit Gefühlen umgehen zu können. Ich kämpfe gegen die Hydra, wenn ich einen Kopf abschlage wächst irgendwoanders ein neuer. Müde

Mittwoch, 29. Januar 2014

Wenn ich falle, dann extrem schnell und extrem tief

Mein Körper fühlt sich so schwer an, ich glaube jemand hat Blei in mich geschüttet. Meine Gedanken fliegen, drehen ihre Kreise - sie kommen immer wieder zurück. Ich kann nicht leben, nicht hier auf dieser Welt es ist unmöglich. Ich schaffe es nicht anders zu sein als jetzt, schaffe es nicht unbeschwert zu sein. Ich lebe ausschließlich in meinem Kopf und der Vergangenheit. Da ist so viel in mir, so viele Wortfetzen und Sätze die sich zu Komplexen Gedankengebilden zusammenfügen doch ich kann sie nicht halten, geschweigedenn aussprechen. Es ist so laut in mir, so unglaublich laut wieso hört das niemand? Wieso kann niemand in mich reinhören? Ich bin so neben der Spur und apropos Spur, wurde heute schon wieder zwei Mal fast überfahren weil ich die ganze Zeit mit meinem Kopf darum ringe den Verstand nicht vollkommen zu verlieren. Ich muss und muss und muss und muss, mir ist keine Auszeit gegönnt. Ich will in dieser Welt nicht leben, ich passe hier nicht rein. Ich habe keinen Platz, bin so nichtig und so leicht ersetzbar wie ein Sandkorn im Meer. Schatten flüstern mir Erinnerungen zu Gollum Pickelgesicht abstoßend fett widerlich und ich ertrinke darin, die Worte quellen aus meinen Augen, meiner Nase und meinem Mund. Umgeben von einer schwarzen Wolke die mir die Luft zum Atmen nimmt und meine Sicht verschleiert schlafwandle ich durch jeden Tag, hauptsache weitermachen. Ich will nicht mehr. Ich kann nicht mehr kämpfen. Ich bin so wahnsinnig müde wieso kann ich nicht einfach schlafen, für immer. Das würde keinen Unterschied machen nein nein nein ich kann nicht mehr nein ich will nicht mehr kämpfen ich will aufgeben ich will schwach sein mir wird nie jemand helfen und alleine schaffe ich das nicht mehr lange wieso hört mich niemand?

Montag, 25. November 2013

Expressionistische Blockade

Könnte ich nur Worte finden
für das, was ich für dich empfinde
ich würde niemals wieder
aufhören zu schreiben
doch anstattdessen
ist da nichts
kein
einziges
Wort
welches das beschreibt
was du in mir auslöst
glaub mir, ich würde niemals wieder
aufhören zu schreiben
Könnte ich mich nur malen was Du für mich bist
ich würde neue Farben erfinden
und meine ehemals graue Welt
neu bepinseln
doch anstattdessen
finde ich keine Farbe
die dich beschreibt
glaub mir, ich würde neue Farben
für dich erfinden
Könnte ich dir nur irgendwie mitteilen
wie viel du mir bedeutest
ich liebe dich
wäre da nicht genug
ich könnte niemals wieder aufhören zu reden
So sitze ich hier
ohne Worte
in einer grauen Welt
ganz stumm.

Mittwoch, 6. November 2013

gefühlschaos

Ich wünsche mir einfach nur dass du hier bist, all die Dämonen in meinem Kopf verdrängst. Ich vermisse dich so schrecklich. Du bist der einzige Mensch der die Leere in mir füllen kann, doch ich befürchte ich bin nicht dein Mensch. Du bist mein Mensch, meine verwandte Seele. Heute konnte ich nicht einmal in deine Augen sehen, du konntest mein Licht nicht entzünden; deshalb bin ich heute dunkel, kalt, nicht anwesend. Du fehlst mir so sehr und ich kann nicht aufhören an dich zu denken, und mich zu fragen ob ich dir wohl auch fehle und ob du wohl an mich denkst zwischendurch. Deine Finger fehlen mir zwischen den meinen, unsere verschränkten Hände und die vorsichtigen Küsse. Ich bin von Sinnen, du fehlst mir in jeglicher Hinsicht - dein Anblick, dich zu berühren und deine Berührungen, dein Geruch, deine Stimme. Alles. Ich bin machtlos dir gegenüber, ich habe dir schon jetzt alles was ich habe gegeben. Ich kann kaum atmen ohne dich. Mach mir das existieren einfacher, bitte.
Bitte vermiss mich, bitte denk an mich, bitte sei auf mich angewiesen.

Ich brauche dich.