Meine Fingernägel sind lackiert, meine Augen geschminkt und durch mein Blut fließt Koffein.
Jeden Morgen wenn ich aufstehe sperre ich die Schatten in meinem Zimmer ein und versuche sie daran zu hindern mir bis in die Schule zu folgen. Es funktioniert, niemand scheint etwas zu bemerken. Nur wenn ich dann wieder zu Hause bin, fallen sie über mich her schlüpfen in meine Ohren, in meine Gedanken und legen ihre Hände um meinen Hals. Sie wollen mich Tod sehen, sie wollen dass ich sterbe. Ich bin ein wandelnder Widerspruch, meine Stimmung wechselt schneller als die Kurve eines EKGs von jemandem mit dem Puls 180. Meine Gedanken springen, verändern sich, rennen vor mir weg doch ich kann sie immer noch hören. Nur nicht greifen, sie bleiben nie nah genug sodass ich sie aussprechen könnte sie rennen weg und kommen zurück, verändern sich auf ihrem weg etwa alle 10 minuten. Es ist wirklich anstrengend in meinem Kopf zu sein und nicht mit Gefühlen umgehen zu können. Ich kämpfe gegen die Hydra, wenn ich einen Kopf abschlage wächst irgendwoanders ein neuer. Müde
Gedanken können wirklich erdrückend sein.
AntwortenLöschenEs gibt keine Anleitung dafür, wie man seine Gedanken ordnen kann.
Und dies lässt einen beinahe von der Klippe des Verstands fallen.
Man kann jedoch folgendes tun......
Sehe sie nicht als Bedrohung und kämpfe nicht gegen sie an.
Denn wenn es niemandem zum bekämpfen gibt, kann auch kein Krieg statt finden.
Lg
Maroua