*TRIGGERWARNUNG*

Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.

Sonntag, 3. März 2013

Für euch.

Ich denke zu oft an den Tod, würden normale Menschen sagen. Aber ich habe letzte Woche eine Therapie angefangen, wer weiß ob ich noch gestörter bin als bisher geglaubt. haha. Manchmal habe ich diese Attacken, bei denen ich totale Panik bekomme. Meistens wenn mein Bauch so voll ist. Und ich mich nicht übergeben kann. Dann dreh ich vollkommen durch. Und wenn mir fremde Menschen zu nah kommen. Damit kann ich garnicht umgehen. Meine Gedanken sind verwirrend und verknotet. Aber ich bleibe hier, ich gebe noch nicht auf. Gerade nicht. Ihr seid alle so stark, was ihr durchgemacht habt oder immer noch durchmacht. Das tut mir weh, ihr seid alle so wunderbar und so stark. Ich wünsche euch allen nur das beste. Ich wünsche euch Wärme, ein ehrliches Lachen und Liebe. Alles was ihr verdient. Haltet durch, ihr werdet das schaffen. Ihr könnt mich immer anschreiben, ich werde versuchen immer da zu sein und zu helfen wo ich kann. GEBT NIEMALS AUF. Ich weiß, der Tod ist verlockend. Da ist die Ruhe und.. ja, was sonst? Da ist nichts mehr. Auch wenn euch böse Menschen alles geraubt haben, eure Kindheit und Jugend, eure Freude und Selbstachtung und eure Perspektive und Zukunft. Ihr könnt das schaffen. Versucht an schöne Dinge zu denken, etwas das ihr mögt auf dieser Welt. Es hört sich unmöglich an, aber irgendwas gefällt euch. Irgendwas hält euch hier. Ich zum Beispiel mag Pusteblumen, Seifenblasen, Wolken, Luftballons. Ehrliches lachen und wenn Menschen lächeln. Kaffee und Kaugummis. Vielleicht lösche ich diesen Post später, aber irgendwie wollte ich euch mal etwas geben, beziehungsweise versuchen euch etwas zu geben.

Ihr seid wunderbar. Ihr verdient so viel mehr als ihr denkt. Ihr seid Unschuldskinder die alles mit sich selbst ausmachen. Ihr habt es verdient auch schöne Dinge zu erleben. Bleibt hier. Ihr bedeutet was.

PANIK

immer wieder
versucht
versucht
gebetet
wurde angeschrien
immer wieder
finger
in den hals
es kam nichts
nichts
nichts
nichts
jetzt kommt die panik
die mich überflutet
muss raus
raus
raus
raus
hier
aus allem
ich will den
mist hier nicht mehr
ich kann nicht mehr
nein nein nein nein
ich bin so am ende ich hasse alles
alles
alles
alles
auf dieser beschissenen erde
doch am meisten
hasse ich mich
ich würde mich am liebsten grün und blau prügeln
erwürgen
aufschlitzen
ich hasse
hasse
hasse
mich
die schwäche
die tränen
ich kann diesen kampf nicht mehr lange aushalten
jeden tag
jede stunde
jede minute
gegen sich anzukämpfen
vielleicht wäre es doch besser
einfach aufzugeben
einfach zu sterben
vielleicht ist es heute nacht soweit.

Ich sage zu oft einfach, vielleicht um zu verstecken wie schwer mir alles fällt.

Ich kann keinerlei Bezug zu diesem Körper und diesem Menschen herstellen. Andere nennen mich Inka, doch was heißt das schon. Ich bin was ich denke, oder bin ich das was ihr seht? Ich kenne diese Person nicht, das bin nicht ich. Und was oder wer ist ich überhaupt? Es fällt mir so schwer das zu sagen. Ich. Ich. Ich. Das ist nur die Hülle. Das Fett, das Fleisch, die Muskeln, die Haut und hier und da vielleicht ein Knochen. Der verzweifelte Versuch diesem Gefängnis, andere nennen es Körper, zu entfliehen indem ich es einfach töte. Alle gucken mich an, egal wo ich bin. Ich spüre jeden Blick auf mir. Ich will doch einfach nur verschwinden. Unsichtbar sein, niemandem mehr auffallen und niemandem mehr Sorgen bereiten. Ich fühle mich als wäre ich zu Besuch in diesem Körper. Falsch. Ich bin falsch hier. In diesem Moment erscheint mir das Leben wieder einmal so sinnlos. Ich will bitte nicht mehr gestört werden, vergesst mich, ich bin tot. Wie ich nächste Woche überstehen soll ist mir unklar. Muss den Alltag überstehen, muss mit dem Strom schwimmen. Mich von der Zeit verhöhnen lassen und auf stundenlange Folter vorbereiten. So tun, als wären deren Sorgen die meinen. Als wären ihre Werte mit meinen zu vergleichen. Nein nein nein. Dieser Text ist wirr, doch das ist irgendwie gut so. Ich bin auch wirr, also die Gedanken sind es. Ich spüre diesen Körper nicht. Weiß nicht wie er sich bewegt, auf wessen Befehl hin er das tut. Mir ist kalt, mir ist heiß. Ich denke oft drüber nach, dass ich vieles gar nicht mehr empfinde, sondern mich an die Zeit erinnere in der ich so fühlte. Also empfinde ich nicht mehr, ich erinnere mich. Doch ich kann mich nicht für immer erinnern. Ich vergesse, vergesse alles. An die Vergangenheit kann ich mich kaum erinnern oder ich bin mir nicht sicher ob es ein Traum oder die Realität war. Allgemein erscheint mir zurzeit alles unreal. Woher weiß ich, dass alles echt ist? Woher weiß ich, dass das alles keine Halluzination oder ein Alptraum ist? Ich bin leer. Ich bin ausgelaugt. Ich habe Narben und Schnitte bluten, also kann ich nicht tot sein. irgendwie. Essen geht rein und sofort wieder raus, versuche vergeblich mit dem Essen auch ein paar Kilo Gefühle loszuwerden. Mit dem was ich gerade aufgeschrieben habe, habe ich nur ganz sachte an der Oberfläche gekratzt. Ich bin verwirrt. Ich bin müde. Der Körper ist betäubt und es rauscht in meinen Ohren. Ich bin ein Nichts, ich bin eine Halluzination. Ihr bildet euch nur ein, ich sei da. Ihr habt mich an diesen Ort verbannt, an dem ich selbst keinerlei Bedeutung habe, sondern nur in euren Leben.
Die Gedanken sind ein riesiger Knoten, nachdenken ist so anstrengend. Ich bin tot.

Samstag, 2. März 2013

Blogaward

Ich habe 2 Blogawards bekommen, danke an the-dream-is-still-alive und Feenscheiße !
Ich freue mich und bin dankbar, da irgendwem meine Wortkotze gefällt. Ich selber weiß manchmal nicht mehr wie ein Text zu stande gekommen ist. Und ich nutze die Chance, mich bei euch allen zu bedanken. Das ihr kommentiert und meinen Blog lest. Und es tut mir ehrlich Leid, dass ich so selten kommentiere. Ich lese und denke mir meinen Teil, hab manchmal keine Wörter mehr.

Regeln:

1. Verlinke den Blogger, der dir den Award verliehen hat.2. Beantworte die 11 Fragen des Awards.3. Verleihe den Award an 20 weitere Blogger mit weniger als 200 Lesern. 

11 Fragen:

Was magst du beim kochen lieber: Nachtisch oder deftige Gerichte?
Ich habe eine komische Beziehung zum Essen. Ich wünsche mir, ich müsste nie wieder irgendwas essen. 
Was ist dir wichtiger bei einer Person: Die Erscheinung oder die Persönlichkeit?
Ich kann diese Frage einfach nicht beantworten. Wenn mir jemand sympathisch ist, dann finde ich die Personen wunderschön. 
Wann hast du den Blog eröffnet?
Am 19.03.2012 habe ich das erste Mal etwas gepostet, aber intensiv führe ich den Blog seit Oktober 2012.
Welche Person hat Dich bisher inspiriert, in dieser Welt, mit etwas Neuem anzufangen?
Irgendjemand in mir. Ich kenne diese Person nicht gut, aber manchmal kommt sie zum Vorschein und macht irgendwas, ganz spontan.
Verfolgst Du viele Blogs?
Nicht so viele, regelmäßig lese ich so 5 Blogs.
Kochst Du lieber selbst, oder lässt Du Dich lieber bekochen?
Ich will nicht bekocht werden und selber kann ich garnicht kochen.
Welches Buch liest Du momentan?
Ich wünsche mir so sehr, dass ich mich bald genug konzentrieren kann um wieder zu lesen! Ich vermisse es so sehr. Ich werde dann als erstes "Touching from a distance - Ian Curtis and Joy Division" von Deborah Curtis lesen. 
Welches Kleidungsstück aus Deinem Schrank hat bisher am längsten überlebt?
Eine Mütze.
Was ist Dein Lieblingsrezept?
Das Kaffee Rezept meiner Mutter.
Welche Eigenschaften einer Person sind Dir in einer Freundschaft wichtig?
Ich wünsche mir nichts mehr als bedingungsloses Vertrauen. Das scheitert an mir, da ich niemandem wirklich vertraue, aber der Wunsch nach so einem Vertrauen wird bleiben.
Was ist Dein Lieblingsfilm?
Zurzeit würde ich aufjedenfall "Vanilla Sky" sagen. 

und ich vergebe den Award an:
Madame Traumtänzerin weil ich die Art und Weise mag wie sie schreibt, die Verbindung zwischen Nacherzählung und ihren eigenen Empfindungen und weil sie mir so sympathisch ist.
Nana ja ich weiß, sie hat mehr als 200 Leser und es ist gegen die Regeln. Aber das ist mir egal. Ich will ihr den Blogaward geben weil ihr mein Blog aufgefallen ist und sie einen extra Post für mich gemacht hat, und weil ihre Texte so unbeschreiblich gut geschrieben sind. In jedem Satz stecken so viele Gedanken und Gefühle, irgendwie versteckt. 
N.† weil ihre Texte so unglaublich traurig sind, somit auch ihre Erfahrungen, und sie selber doch so stark ist. Weil sie meine Texte immer kommentiert, und ich jedes mal lächeln muss wenn ich sehe dass sie ein Kommentar dagelassen hat. Sie hat selber so viele negative Gedanken und Gefühle und nimmt sich trotzdem die Zeit und Kraft sich mit denen von anderen zu beschäftigen. 
Miri weil sie zu jung ist, um sich so zu fühlen. Weil sie zu jung ist, um solche Texte zu schreiben. Weil ihre Texte ihre Gedanken und Gefühle so gut darstellen..Und weil es mich unfassbar traurig macht, dass sie sich trotz allem so schlecht fühlt. 
Cloé ich lese den Blog schon etwas länger, ihre Geschichte hat mich sehr berührt und ich mag die Vielfältigkeit in ihren Posts.

Tut mir Leid, aber mehr Blogs bekomm ich nicht zusammen. 
Danke nochmal, dass ihr meinen Blog so geehrt habt! 

Mittwoch, 27. Februar 2013

My body has never been a part of myself.

taub
und
leer
dafür dass ich
tot bin
denk ich ganz schön viel
meine Knochen
sind aus stahl
deshalb fühl
ich mich so
schwer
spüre den Körper
kein bisschen
mehr
wenn das kühle
metall
die Hülle öffnet
spüre
ich für diese
eine Sekunde
etwas
mich?
es ist zu leicht
vielleicht zu
kurz
es ist kein
Schmerz
sondern eine
Erlösung
zu wissen
dass ich doch
nicht tot bin
so wie es sich anfühlt
dann läuft
das blut heraus
damit ein paar der
gedanken
die mich so schrecklich
schwer machen
die Vergangenheit
holt mich ein
die Gegenwart
erstickt mich
und die Zukunft
macht mir Angst
dafür dass ich
tot bin
denk ich ganz schön viel.

Dienstag, 26. Februar 2013

Love, love, love. What is it good for? Absolutely nothing.

Du warst ein Funke, doch ebenso schnell wie du aufgetaucht bist, bist du auch schon wieder verschwunden. Hast mich zurückgelassen, weil ich ein Nichts bin, weil ich unwichtig bin. 
Ich kann es nicht in Worte fassen. Ich könnte nicht sagen, dass ich dich liebe, dazu kennen wir uns zu wenig. Aber ich will dich kennen lernen. Wieso gibst du mir keine Chance? Du könntest mich leichter machen, du könntest mich heller machen, du könntest mich zum lachen bringen, doch ebenso kannst du mich in den Tod stürzen.

Sonntag, 24. Februar 2013

End Credits


When the blood dries in my vains and my
Heart feels no more pain
I know, I'll be on my way,
To heavens door,

I know when I'm not,
i'll be hoping i don't drop,
To a place where I will rise, like before,

I know when I'm not,
i'll be hoping i don't drop,
To a place where I will rise, like before,

I can feel, something happening
that I've never felt before
Hopeless dreaming will start,
Dragging me away from heavens door

I can feel, something happening
that I've never felt before
Hopeless dreaming will start,
Dragging me away from heavens door

When my mind stops thinking,
My eyes stop blinking,
I hope
Somebodys there.

And my heart stops beating
and my lungs stop breathing
in air,
I hope somebody cares,

When the blood dries in my veins and my
Heart feels no more pain
I know, I'll be on my way,
To heavens door,

I know when I'm not,
i'll be hoping i don't drop,
To a place where I will rise, like before,

I know when I'm not,
i'll be hoping i don't drop,
To a place where I will rise, like before,

I can feel, something happening
that I've never felt before
Hopeless dreams will start,
Dragging me away from heavens door

When my mind stops thinking,
My eyes stop blinking,
I hope
Somebodys there.

And my heart stops beating
and my lungs stop breathing
in air,
I hope somebody cares,

When my mind stops thinking
My eyes stop blinking
I know
At the end.