*TRIGGERWARNUNG*

Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.

Sonntag, 28. Oktober 2012

verwirrt/verloren/hoffnungslos/kalt/eisig/tot

Hat das alles denn noch einen Sinn.? Ich  bin mir da nicht mehr so sicher. Die Gedanken und die Gefühle die ich nicht mehr denke oder fühle. Voll sein, zu voll sein - alles loswerden nur um wieder leer zu sein. Weil der Kopf so voll ist das man nichts mehr denken kann, nichts mehr fühlen kann. Schweigen wir uns an, zu sagen gibt es längst nichts mehr. Wir wissen es, wir wissen nichts. Jeder trägt ein Schloss um seinen Hals, wo die Schlüssel sind weiß keiner. Meiner ist weg. Das Schloss ist eng, es erdrückt mich. Doch irgendwo muss alles raus.! Der Mund ist zu, die Augen mal auf mal zu. Siehst du es? Kannst du es sehen? Wie’s mir geht? Ach Scheiß drauf mittlerweile ist alles egal. Es gibt nichts mehr. Was hält uns hier? Am Ende ist man tot. tot tot tot tot. Interessiert es jemanden? Ja Nein, solange du das tust was sie wollen ist alles gut. Niemand will so ein abgefucktes Mädchen/ schlechte Freundin/ schlechte Tochter/ totes Mädchen. Vorne ist nichts und hier auch nicht. Dunkelheit, Einsamkeit? Hier ist es so vertraut. Eingerollt auf dem Boden, es ist kalt. Die Dunkelheit greift nach mir, eisige Finger streichen über blutende Wunden und alte Narben. Reißen sie auf um mich zu finden, aber mein Körper ist leer. Wo bist du? und wer bist du? oder es oder sie? was hast du getan? warum? wieso? weshalb? Alleine dort, alleine da. Hier und jetzt und damals und dann. Komm, komm zu mir, hier ins Licht. Da ist es so warm, so verlockend endlich wieder was zu sehen, was zu spüren. Setz dich doch zu mir, lass uns zusammen weniger allein sein. Dann lässt du dich wieder fallen weil du es nicht kannst. Was? Was kannst du nicht? Alles. Was kannst du? Nichts. Lichter und Sterne und der Mond. Ist das Sehnsucht? Es ist so still hier, obwohl es so laut ist. Es ist so dunkel obwohl es hell ist. Es ist so kalt hier, obwohl es warm ist.
Eingeschlossen/gefangen/leise/einsam.
Pssst, noch etwas. Verlieren wir, lass uns liegen bleiben auf den Fehlern und den Enttäuschungen, es ist so warm hier im eigenen Blut. 

Samstag, 7. April 2012

Schlaflos

Das Gefühl wenn man weinen muss, der druck auf das Herz und die schwere die auf einem lastet, wenn man nachts wach liegt und an das eigene versagen denkt, wenn man sich hasst so wie man ist, wenn niemand einen kennt und niemand einen versteht.
So fühle ich mich gerade. Schwer lieg ich hier im bett und starre an die decke, hoffe das irgendwann tränen kommen und den druck ein wenig lindern, während dessen läuft die Musik Aus der playlist "broken" und ich warte und warte. Nichts passiert. Sogar zum weinen bin ich zu dumm. Ich hasse es. Ich weiß, ich wollte mich nicht mehr schneiden, doch gerade seh ich nicht wirklich eine alternative. Also setze ich das kühle Metall an meinem linken unterarm an, atme einmal tief ein und wieder aus, und ziehe die klinge langsam mit etwas druck über meinen arm. Langsam bilden sich kleine bluttropfen. Einen halben Zentimeter weiter setze ich wieder an und schneide erneut, diesmal mit mehr druck. Die bluttropfen werden größer und praller, dann verläuft der eine langsam meinen arm runter. Ich atmen einmal tief ein und wieder aus. Ich kann atmen.

Donnerstag, 5. April 2012

Nobody listens, Nobody believes, Nobody cares at all.

Ich bin alleine. Nicht das ich das nicht selber wüsste. Meine Familie meint mich auch noch immer drauf aufmerksam machen zu müssen. Meine Mutter hat einen Freund, meine Brüder haben jeweils eine Freundin und meine jüngere Schwester hat auch einen Freund. Und dann gibts da noch mich. Ich würde mich ja als den Typ von Tochter beschreiben über den man lieber nicht redet am Tisch und vor Freunden, an der stelle kommt meine Schwester ins spiel: sie ist dünn, intelligent, beliebt, sportlich, hübsch, blonde locken, hat einen festen Freund und viele Freundinnen. Selbst wenn ich mal versuche meiner Mutter klar zu machen wie ich mich fühle, nimmt sie das nicht ernst. Sie kommt dann immer damit "du musst dich so akzeptieren wie du bist" und ende. Wenn ich dann schlecht drauf bin fragt sie sich wieso. Wieso nur?
Ich hab mich wieder geschnitten. hab es nicht mehr ausgehalten.. Wenn sich doch nur mal jemand interessieren würde.
Doch wieso,
Wieso sollte sich jemand interessieren
Für jemanden
Wie
Dich
?

Mittwoch, 4. April 2012

Tiefpunkt des Tages?

Ich verstehe so viel nicht. Ich hinterfrage so viel. Ich bekomme nie eine Antwort. Ich verstehe mich selbst ja nicht. Ich würde gerne mal darüber reden, wie ich mich fühle und warum.. aber ich würde es nie einfach so zugeben. Wenn mich jemand fragt wie es mir geht, antworte ich immer damit "mir geht es gut". Ich habe diese Worte schon so oft gesagt, dass sie keine Bedeutung mehr haben. Mein Kopf ist zeitweise so voll, dass ich nicht mehr weiter weiß. Entweder höre ich ganz laut Musik oder ich greife zur Klinge.. Bei der Musik kann ich mich auf die Lieder und die Texte konzentrieren, bei dem Schmerz den ich mit der Klinge verursache, kann ich mich auf den Schmerz konzentrieren. Es erfordert so viel Konzentration, dass alles andere, auch nicht für lange Zeit, ausgeblendet wird. Und nachher geht es einem immer besser. Man fühlt sich frei.

Montag, 2. April 2012

Wenn sie weg sind, ist dann alles wieder gut?

Über Leute die sich selbst verletzen wird oft gesagt dass sie entweder schwere Probleme haben, oder einfach nur Aufmerksamkeit wollen. Wieso sollte man sich sowas antun?
Man tut es, wenn es einem schlecht geht
Wenn man sich überfordert fühlt.
Wenn man das Gewicht der Dinge die auf einem lasten einfach nicht mehr halten kann
Wenn man zusammenbricht.
Dann kann es helfen.
Es wird jedoch nun für jeden sichtbar das es einem nicht gut geht, man macht sich angreifbar. Denn Menschen die glücklich sind und alles haben was sie wollen und brauchen, müssen garnicht erst an so etwas denken und verstehen es nicht. Wenn die Narben langsam verheilen, und immer mehr verblassen, verschwinden dann die Sorgen, Gefühle und Gedanken die hinter den Schnitten stecken? Nein. Nein, ich denke nicht. Vielleicht lernt man mit der Zeit, mit den Gedanken, Sorgen und Gefühlen anders umzugehen. Vielleicht.
Verschwinden werden sie nie.