Das Gefühl wenn man weinen muss, der druck auf das Herz und die schwere die auf einem lastet, wenn man nachts wach liegt und an das eigene versagen denkt, wenn man sich hasst so wie man ist, wenn niemand einen kennt und niemand einen versteht.
So fühle ich mich gerade. Schwer lieg ich hier im bett und starre an die decke, hoffe das irgendwann tränen kommen und den druck ein wenig lindern, während dessen läuft die Musik Aus der playlist "broken" und ich warte und warte. Nichts passiert. Sogar zum weinen bin ich zu dumm. Ich hasse es. Ich weiß, ich wollte mich nicht mehr schneiden, doch gerade seh ich nicht wirklich eine alternative. Also setze ich das kühle Metall an meinem linken unterarm an, atme einmal tief ein und wieder aus, und ziehe die klinge langsam mit etwas druck über meinen arm. Langsam bilden sich kleine bluttropfen. Einen halben Zentimeter weiter setze ich wieder an und schneide erneut, diesmal mit mehr druck. Die bluttropfen werden größer und praller, dann verläuft der eine langsam meinen arm runter. Ich atmen einmal tief ein und wieder aus. Ich kann atmen.
*TRIGGERWARNUNG*
Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.
Samstag, 7. April 2012
Schlaflos
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