*TRIGGERWARNUNG*

Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.

Freitag, 4. Januar 2013

Das Innere meines Kopfes auf Papier. Wörter.

Mein Kopf tut weh. Schmerzen und zu viele Gedanken die die Schmerzen noch schlimmer machen. Mein Magen ist leer, nur eine Kopfschmerztablette füllt ihn. Ich liege im Bett und mir ist schwindelig. Mache die Augen zu. Liege dort. Eingerollt.
Alleine und noch einsamer als das.

Immer alleine, überall alleine. Doch wenn andere um mich rum sind, ist es am schlimmsten. Überall Menschen, die irgendwie zusammen gehören. Doch ich bin allein. Bin irgendwie sauer auf die, die ihre frischen Schnitte allen anderen zeigen. Als seien sie stolz darauf, als wollten sie Aufmerksamkeit. Bin irgendwie sauer auf die, die reden. Über ihre Probleme, Gedanken und Gefühle. Bin irgendwie sauer auf die, die dünn sind, die schön sind und einfach perfekt. Bin irgendwie sauer auf die, die beachtet werden und für die sich Andere interessieren. Eigentlich bin ich nur sauer auf mich selbst. Zu dumm zum Leben, zu dumm für alles.

Meine Schnitte sind nicht tief genug, nicht schlimm genug.
Ich spüre garnichts mehr, mein Körper fühlt sich fremd an.
Als würde ich in einer Leiche wohnen.
Ich frage mich, ob ich schon längst tot bin.
Und wenn nicht, wann es endlich soweit sein wird.

Ich würde gerne jemandem alles erzählen, einfach alles sagen. Ich kann und will mit niemandem reden. Es ist nicht wichtig, nicht schlimm genug. Außerdem fehlen mir die Worte dafür, mein Mund lässt andauernd andere Worte frei, die ich garnicht frei lassen wollte. Automatisch. Ich bin schon so dran gewöhnt. Sie fliegen einfach raus und automatisch lächle ich mein Gegenüber an.

Das durchsichtige Wasser, es sieht so unschuldig, so schön aus. so sauber. so rein. Jetzt färbt es sich rot. Das rote Wasser fließt. Es fließt einfach in den Abfluss und ist weg, einfach verschwunden. Ich möchte Wasser sein. Einfach irgendwo verschwinden.

Ein leerer Magen, das beste Gefühl was ich mittlerweile kenne. Voll sein ist falsch. Ekelhaft diesen Klumpen essen mit sich rumzutragen, später wird es ansetzen und man wird  noch speckiger. Essen macht mich krank, das Essen macht alles nur noch viel schlimmer.

Zigarette für Zigarette Zigarette für Zigarette Zigarette für Zigarette Zigarette für Zigarette Zigarette für Zigarette Zigarette für Zigarette Zigarette für Zigarette Zigarette für Zigarette. Lunge mit Rauch füllen und ihn in die Luft pusten. Stelle mir vor, wie es sein würde im Rauch zu verschwinden. Eins mit dem Rauch zu sein. Elegant fliegt der Rauch durch die Luft, nach ein paar Sekunden ist er verschwunden. Fortgetragen worden vom Wind. Bei den Sternen und dem Mond. Da wo es schön ist.

DEINE SCHULD, nein meine Schuld. Alles meine Schuld. meine Schuld. Schuld. Schuld. Schuld. Überall und immer.

1 Kommentar:

  1. Es ist nicht deine Schuld. Es ist die Schuld von dieser verdreckten Gesellschaft, dass die meisten sich hassen. Es ist die Schuld von jedem da draußen, aber nicht nur deine.

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