*TRIGGERWARNUNG*

Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.

Montag, 29. Oktober 2012

Ruhen wir uns aus. Hier auf den Scherben, auf dem Trümmerhaufen unseres Selbst. Wir bluten, aber wir fühlen.

Es regnet. Meine Beine bewegen sich, immer ein Fuß vor den anderen. Warum lebst du noch? Keiner braucht dich hier. Du bist fett. Du bist hässlich, egoistisch und dumm. Du stiehlst anderen die Luft zum atmen. Du nimmst zu viel Platz weg. Du enttäuschst doch immer alle, tu ihnen einen Gefallen und erlöse sie von der Last die du bist. Jeden Morgen, jeden Abend, jeden Tag. In meinem Kopf. Da bin ich eingesperrt mit den Gedanken und Stimmen.  Ich bin gefangen. Jetzt ist es schon egal geworden was man spürt, Hauptsache irgendwas. Der Schmerz im Inneren wird dadurch erst real. Kann man Gedanken fühlen? Ich weiß es nicht. Wie bin ich so geworden? Früher war doch alles anders, alles gut.  Bis sie angefangen haben mich anzugreifen, Messer nach mir geworfen haben dich ich irgendwann genommen habe und damit meine Haut öffnete. Da ist reden verboten und schweigen erlaubt. Versinke, ertrinke, ersticke und sterbe an deinen selbstgeknüpften Stricken die an deiner Zimmerdecke hängen. Glücklich sein ist ausverkauft, die Quelle ist versiegt. Für die Verlorenen die langsam aber sicher verblassen, für die anderen und sich selbst. Sind wir unsichtbar? Sind wir überhaupt noch da? Ist das hier das Leben oder bloß ein schlechter Traum? Ich will aufwachen. Aufwachen aus dieser Starre, diesem eingefrorenen Zustand. Ich bin erfroren, das Herz ist kalt und die Wärme ist leer. Brauchen Drogen, brauchen Alkohol. Manipuliert uns! Lasst uns wieder etwas fühlen/spüren. Schreie werden eingefangen und versteckt. Niemand wird sie je finden, habt ihr gut gemacht. Sie sind verloren. Ihr seid verloren.
Ich bin verloren.
verloren
weg

schluss/ende/verloren/weg

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