es nimmt mir die Luft zum atmen. Ich laufe auf der Straße, in der Hoffnung das mich ein Auto überfährt. Ich muss weinen, doch ich kann nicht. Gleich platze ich. Ich hasse es! Ich hasse alles! Doch am meisten hass ich mich. Schnell, zieh die Vorhänge zu. Mein Schatten lacht mich aus. Ich zerschlage beinahe den Spiegel weil ich das Spiegelbild nicht mehr ertragen kann. Dieses Wrack. Zu nichts nutze. Wo bist du wenn ich dich brauche? Wer bist du überhaupt? Irgendjemand der genau so ein niemand ist wie ich. Nur zu Haus im Niemandsland, verbannt und verloren. Und das Blut läuft hinunter. Das kühle Metall auf der Haut zu spüren, das einzige was mir noch real vorkommt und einen Sinn ergibt. Unzählige Schnitte und Narben zieren meine Haut, alle ein Zeichen für meine Schwäche und mein Versagen. Jetzt bin ich wieder betäubt.
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