"Ich brauche Energie. Wieso hast du Energie und ich nicht, gib mir was von deiner ab."
Du drehst dich zu mir hin und legst deine Hand und deinen Kopf an meinen lass es für immer so sein Mein Herz dreht durch, dann setzt du dich wieder auf und es hat tatsächlich geklappt. Du hast mir etwas von deiner Energie gegeben.
Ich liege mit dem Rücken zu dir, bin schon im Halbschlaf, du legst eine Wärmflasche an meinen Rücken und fragst mich ob es okay so ist, oder zu heiß. Es ist perfekt sage ich, spüre deinen warmen Körper neben mir und höre dich an deiner Zigarette ziehen.
Wir sitzen auf deinem Sofa zusammen unter der Decke, dicht nebeneinander, Bein an Bein, Arm an Arm. Draußen rast ein Güterzug durch den Bahnhof und man spürt den Boden vibrieren, das spreche ich aus und du verlangst von mir es nochmal zu sagen. "Wieso?" frage ich dich, "Das hat mir schon gereicht. Deine Nase wackelt beim sprechen" sagst du mit einem lachen in der Stimme; Ich muss grinsen und ziehe die Decke über meine Nase. Du hast mich angeschaut, du schaust mich an wenn ich rede.
Neben dir liegen im warmen Bett, einzuschlafen wenn du noch eine rauchst, aufzuwachen und deinen Atem zu hören. Das wünsche ich mir. Ich will zu dir.
zu dir
*TRIGGERWARNUNG*
Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.
Montag, 7. Oktober 2013
Sonntag, 6. Oktober 2013
where is my mind?
"darf ich sie sehen? deine narben?"
"ja"
wie Elektroschocks jagen deine Berührungen durch meinen Körper und mein Herz springt fast aus der Brust. Ich frage mich ob du es gespürt hast, ob du meinen Herzschlag gefühlt hast? Du bist warm. Du bist so warm. Mit dir im Bett unter den Decken ist die Welt so sicher, alles draußen ist so fern. Neben dir ist schlafen so leicht und leben so schön.
"ja"
wie Elektroschocks jagen deine Berührungen durch meinen Körper und mein Herz springt fast aus der Brust. Ich frage mich ob du es gespürt hast, ob du meinen Herzschlag gefühlt hast? Du bist warm. Du bist so warm. Mit dir im Bett unter den Decken ist die Welt so sicher, alles draußen ist so fern. Neben dir ist schlafen so leicht und leben so schön.
Mittwoch, 2. Oktober 2013
zwei wochen lang keine therapie und ich habe immer wieder öfter gedanken darüber mein essverhalten kontrollieren zu müssen
ICH
WILL
DAS
NICHT
ICH WILL DAS NICHT ICH WILL DAS NICHT ICH WILL DAS NICHT NEIN NEIN NEIN
hungern ist scheiße
kotzen ist scheiße
essen ist gut
essen ist gut
essen ist gut
der hunger fühlt sich zu gut an
kann mich jemand schlagen?
danke
ICH
WILL
DAS
NICHT
ICH WILL DAS NICHT ICH WILL DAS NICHT ICH WILL DAS NICHT NEIN NEIN NEIN
hungern ist scheiße
kotzen ist scheiße
essen ist gut
essen ist gut
essen ist gut
der hunger fühlt sich zu gut an
kann mich jemand schlagen?
danke
Sonntag, 29. September 2013
Neuland
Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll, mir fallen keine Worte dafür ein. Die letzten 2 Jahre habe ich mich nur mit meinen psychischen Problemen beschäftigt, ich konnte nichts anderes sehen weil mein Hirn so zerfressen war. Jetzt, wo es langsam wieder beginnt zu heilen, kann ich wieder schöne Dinge sehen, fühlen und spüren. Ich war letzte Woche auf Klassenfahrt in Polen, vorher ist er mir auch schon aufgefallen. Ich habe eine Art Verbindung zwischen uns gespürt, eine starke Anziehung zu ihm. Zusammen unter der Decke, Bein an Bein und seine Wärme und Nähe war einfach so gut und angenehm. Es war nicht einengend sondern eher vervollständigend, es war ist so richtig.
Und jetzt sitze ich hier und frage mich ob es mehr werden könnte, wie ich damit umgehen würde und wie wunderschön das wäre. Ich bin die ganze Zeit am träumen und Vorstellungen zusammenknüpfen. Ich frage mich, ob wir uns einmal treffen - außerhalb der Schule, nur wir beide. Einfach reden. Wärme spüren. Nähe. Ich glaube ich habe einen Teil meines Herzens vergeben, ich hoffe ich bekomme einen Teil seines Herzens zurück.
Und jetzt sitze ich hier und frage mich ob es mehr werden könnte, wie ich damit umgehen würde und wie wunderschön das wäre. Ich bin die ganze Zeit am träumen und Vorstellungen zusammenknüpfen. Ich frage mich, ob wir uns einmal treffen - außerhalb der Schule, nur wir beide. Einfach reden. Wärme spüren. Nähe. Ich glaube ich habe einen Teil meines Herzens vergeben, ich hoffe ich bekomme einen Teil seines Herzens zurück.
Freitag, 6. September 2013
gut
Ich war ganz unten. Ich glaubte für immer und ewig in der Dunkelheit verloren zu sein, einsam, frierend und emotionslos. Ich sah kein Licht mehr, habe so oft drüber nachgedacht allem ein Ende zu setzen. Versuchte es sogar, ich wollte mein so junges und frisches Leben beenden. Niemand konnte mir helfen, ich fühlte mich so verloren und einsam. Habe meine Haut aufgeschnitten um zu merken, dass ich noch lebe. Um mir bewusst zu machen, dass es kein Albtraum ist aus dem ich in jeder Sekunde wieder aufwachen kann. Ich war so tief in meinen Gedankenkreisen verrannt, dass niemand mehr an mich ran kam. Habe Literweise Tränen geweint, bis ich irgendwann ganz und gar leer war und nichts mehr gefühlt habe. Ich wollte verschwinden, konnte das alles nicht mehr ertragen. Wenn die Panik mir mal wieder den Atem genommen hat und ich die Kontrolle über meinen Körper verlor, wenn ich beinahe überfahren wurde und nicht einmal mit der Wimper zuckte, wenn ich die Klinge über meinen Arm zog und den Schmerz nicht mehr gespürt habe. Dann glaubte ich mich so verloren, vollkommen hoffnungslos. Doch ich habe niemals aufgegeben, ich habe immer weiter gemacht. Und nun bin ich hier, habe heute einen guten Tag und kann ehrlich lachen und wieder so albern sein wie früher. Ich bekomme Hilfe, von den Menschen um mich herum und einem Medikament. Klar, ich habe auch noch Tage an denen es mir schrecklich geht, aber mittlerweile weiß ich dass es mir auch gut gehen kann. Und es ist das beste Gefühl auf der Welt, sich gut zu fühlen. Das ist es wert, Leben ist es wert! Gebt niemals auf, egal wie schlecht es euch geht. Ihr könnt das schaffen wenn ihr euch Hilfe sucht. Ich kann wieder lachen.
Ich kann endlich wieder lachen.
Donnerstag, 22. August 2013
Asche.
Überall liegt Asche, als sei mein ganzes Zimmer abgebrannt. Das ist es aber nicht. Es ist die Asche von ehemaligen Hoffnungen die ich verbrannt habe, die Asche von Erinnerungen die ich mehrmals versucht habe mit Feuer zu vernichten. Nur weil etwas verbrannt ist, ist es doch nicht weg. Was zurückbleibt ist Asche, Hoffnungen und Erinnerungen in einem anderen Zustand. Man kann nichts vernichten denn alles währt ewig, ob es nun auf der Welt existiert oder bloß in meinem Kopf. Es ist vergeblich zu versuchen etwas zu vernichten, etwas wird immer zurückbleiben.
Immer.
Ihr lieben Menschen hinter euren Synonymen, meine lieben Leser. Bitte verzeiht mir, dass ich nicht mehr so viel poste. Ich schreibe nicht mehr so viel, meistens wenn es mir nicht gut geht. Also ist das doch ein gutes Zeichen oder nicht? Ich weiß nicht, ich würde nicht behaupten dass es mir gut geht, aber besser als vor einigen Monaten. Ihr habt alle lesen können wie es mir ging und was ich durchgemacht habe, und ich danke euch allen so sehr für eure Kommentare und Unterstützung! Ich weiß manchmal wirklich nicht ob ich sonst noch hier wäre, hätte ich nicht euch gehabt die mich verstanden haben. Ich werde versuchen wieder öfter zu posten und eure Texte wieder zu lesen. Ihr seid so wunderbare Menschen ich wünsche euch allen dass irgendwann die Sonne für euch scheint. Wirklich, das wünsche ich euch von ganzem Herzen.
Donnerstag, 8. August 2013
Manchmal zerreißt mich die Stille
Eingesperrt
in Ketten
und Regeln
mein Kopf
ist ein einziger
Teufelskreis
ich kann
nicht ausbrechen
ich kann
das nicht
schaffen
meinen Krankheiten
nicht nachzugeben
sie nehmen
mich immer noch
ein
sie bestimmen
immer noch
mein Denken
und Handeln
die Einsamkeit
frisst mich
auf
ich fühle
mich so
abgeschottet
von der
Welt und
anderen Menschen
ich weiß
dass ich nichts
weiß
ich kenne
nur das Gefühl
gähnender Leere
und
stechender Einsamkeit
losgelöst von
der Realität.
in Ketten
und Regeln
mein Kopf
ist ein einziger
Teufelskreis
ich kann
nicht ausbrechen
ich kann
das nicht
schaffen
meinen Krankheiten
nicht nachzugeben
sie nehmen
mich immer noch
ein
sie bestimmen
immer noch
mein Denken
und Handeln
die Einsamkeit
frisst mich
auf
ich fühle
mich so
abgeschottet
von der
Welt und
anderen Menschen
ich weiß
dass ich nichts
weiß
ich kenne
nur das Gefühl
gähnender Leere
und
stechender Einsamkeit
losgelöst von
der Realität.
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