"darf ich sie sehen? deine narben?"
"ja"
wie
Elektroschocks jagen deine Berührungen durch meinen Körper und mein Herz
springt fast aus der Brust. Ich frage mich ob du es gespürt hast, ob du
meinen Herzschlag gefühlt hast? Du bist warm. Du bist so warm. Mit dir
im Bett unter den Decken ist die Welt so sicher, alles draußen ist so
fern. Neben dir ist schlafen so leicht und leben so schön.
*TRIGGERWARNUNG*
Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.
Sonntag, 6. Oktober 2013
Mittwoch, 2. Oktober 2013
zwei wochen lang keine therapie und ich habe immer wieder öfter gedanken darüber mein essverhalten kontrollieren zu müssen
ICH
WILL
DAS
NICHT
ICH WILL DAS NICHT ICH WILL DAS NICHT ICH WILL DAS NICHT NEIN NEIN NEIN
hungern ist scheiße
kotzen ist scheiße
essen ist gut
essen ist gut
essen ist gut
der hunger fühlt sich zu gut an
kann mich jemand schlagen?
danke
ICH
WILL
DAS
NICHT
ICH WILL DAS NICHT ICH WILL DAS NICHT ICH WILL DAS NICHT NEIN NEIN NEIN
hungern ist scheiße
kotzen ist scheiße
essen ist gut
essen ist gut
essen ist gut
der hunger fühlt sich zu gut an
kann mich jemand schlagen?
danke
Sonntag, 29. September 2013
Neuland
Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll, mir fallen keine Worte dafür ein. Die letzten 2 Jahre habe ich mich nur mit meinen psychischen Problemen beschäftigt, ich konnte nichts anderes sehen weil mein Hirn so zerfressen war. Jetzt, wo es langsam wieder beginnt zu heilen, kann ich wieder schöne Dinge sehen, fühlen und spüren. Ich war letzte Woche auf Klassenfahrt in Polen, vorher ist er mir auch schon aufgefallen. Ich habe eine Art Verbindung zwischen uns gespürt, eine starke Anziehung zu ihm. Zusammen unter der Decke, Bein an Bein und seine Wärme und Nähe war einfach so gut und angenehm. Es war nicht einengend sondern eher vervollständigend, es war ist so richtig.
Und jetzt sitze ich hier und frage mich ob es mehr werden könnte, wie ich damit umgehen würde und wie wunderschön das wäre. Ich bin die ganze Zeit am träumen und Vorstellungen zusammenknüpfen. Ich frage mich, ob wir uns einmal treffen - außerhalb der Schule, nur wir beide. Einfach reden. Wärme spüren. Nähe. Ich glaube ich habe einen Teil meines Herzens vergeben, ich hoffe ich bekomme einen Teil seines Herzens zurück.
Und jetzt sitze ich hier und frage mich ob es mehr werden könnte, wie ich damit umgehen würde und wie wunderschön das wäre. Ich bin die ganze Zeit am träumen und Vorstellungen zusammenknüpfen. Ich frage mich, ob wir uns einmal treffen - außerhalb der Schule, nur wir beide. Einfach reden. Wärme spüren. Nähe. Ich glaube ich habe einen Teil meines Herzens vergeben, ich hoffe ich bekomme einen Teil seines Herzens zurück.
Freitag, 6. September 2013
gut
Ich war ganz unten. Ich glaubte für immer und ewig in der Dunkelheit verloren zu sein, einsam, frierend und emotionslos. Ich sah kein Licht mehr, habe so oft drüber nachgedacht allem ein Ende zu setzen. Versuchte es sogar, ich wollte mein so junges und frisches Leben beenden. Niemand konnte mir helfen, ich fühlte mich so verloren und einsam. Habe meine Haut aufgeschnitten um zu merken, dass ich noch lebe. Um mir bewusst zu machen, dass es kein Albtraum ist aus dem ich in jeder Sekunde wieder aufwachen kann. Ich war so tief in meinen Gedankenkreisen verrannt, dass niemand mehr an mich ran kam. Habe Literweise Tränen geweint, bis ich irgendwann ganz und gar leer war und nichts mehr gefühlt habe. Ich wollte verschwinden, konnte das alles nicht mehr ertragen. Wenn die Panik mir mal wieder den Atem genommen hat und ich die Kontrolle über meinen Körper verlor, wenn ich beinahe überfahren wurde und nicht einmal mit der Wimper zuckte, wenn ich die Klinge über meinen Arm zog und den Schmerz nicht mehr gespürt habe. Dann glaubte ich mich so verloren, vollkommen hoffnungslos. Doch ich habe niemals aufgegeben, ich habe immer weiter gemacht. Und nun bin ich hier, habe heute einen guten Tag und kann ehrlich lachen und wieder so albern sein wie früher. Ich bekomme Hilfe, von den Menschen um mich herum und einem Medikament. Klar, ich habe auch noch Tage an denen es mir schrecklich geht, aber mittlerweile weiß ich dass es mir auch gut gehen kann. Und es ist das beste Gefühl auf der Welt, sich gut zu fühlen. Das ist es wert, Leben ist es wert! Gebt niemals auf, egal wie schlecht es euch geht. Ihr könnt das schaffen wenn ihr euch Hilfe sucht. Ich kann wieder lachen.
Ich kann endlich wieder lachen.
Donnerstag, 22. August 2013
Asche.
Überall liegt Asche, als sei mein ganzes Zimmer abgebrannt. Das ist es aber nicht. Es ist die Asche von ehemaligen Hoffnungen die ich verbrannt habe, die Asche von Erinnerungen die ich mehrmals versucht habe mit Feuer zu vernichten. Nur weil etwas verbrannt ist, ist es doch nicht weg. Was zurückbleibt ist Asche, Hoffnungen und Erinnerungen in einem anderen Zustand. Man kann nichts vernichten denn alles währt ewig, ob es nun auf der Welt existiert oder bloß in meinem Kopf. Es ist vergeblich zu versuchen etwas zu vernichten, etwas wird immer zurückbleiben.
Immer.
Ihr lieben Menschen hinter euren Synonymen, meine lieben Leser. Bitte verzeiht mir, dass ich nicht mehr so viel poste. Ich schreibe nicht mehr so viel, meistens wenn es mir nicht gut geht. Also ist das doch ein gutes Zeichen oder nicht? Ich weiß nicht, ich würde nicht behaupten dass es mir gut geht, aber besser als vor einigen Monaten. Ihr habt alle lesen können wie es mir ging und was ich durchgemacht habe, und ich danke euch allen so sehr für eure Kommentare und Unterstützung! Ich weiß manchmal wirklich nicht ob ich sonst noch hier wäre, hätte ich nicht euch gehabt die mich verstanden haben. Ich werde versuchen wieder öfter zu posten und eure Texte wieder zu lesen. Ihr seid so wunderbare Menschen ich wünsche euch allen dass irgendwann die Sonne für euch scheint. Wirklich, das wünsche ich euch von ganzem Herzen.
Donnerstag, 8. August 2013
Manchmal zerreißt mich die Stille
Eingesperrt
in Ketten
und Regeln
mein Kopf
ist ein einziger
Teufelskreis
ich kann
nicht ausbrechen
ich kann
das nicht
schaffen
meinen Krankheiten
nicht nachzugeben
sie nehmen
mich immer noch
ein
sie bestimmen
immer noch
mein Denken
und Handeln
die Einsamkeit
frisst mich
auf
ich fühle
mich so
abgeschottet
von der
Welt und
anderen Menschen
ich weiß
dass ich nichts
weiß
ich kenne
nur das Gefühl
gähnender Leere
und
stechender Einsamkeit
losgelöst von
der Realität.
in Ketten
und Regeln
mein Kopf
ist ein einziger
Teufelskreis
ich kann
nicht ausbrechen
ich kann
das nicht
schaffen
meinen Krankheiten
nicht nachzugeben
sie nehmen
mich immer noch
ein
sie bestimmen
immer noch
mein Denken
und Handeln
die Einsamkeit
frisst mich
auf
ich fühle
mich so
abgeschottet
von der
Welt und
anderen Menschen
ich weiß
dass ich nichts
weiß
ich kenne
nur das Gefühl
gähnender Leere
und
stechender Einsamkeit
losgelöst von
der Realität.
Donnerstag, 11. Juli 2013
was für ein grauer, leerer, einsamer Tag.
Das Gefühl
zu ertrinken
ersticken
nach Luft ringen
und doch
nicht atmen können
hände die
ich greifen
könnte
doch ich
bin zu schwach
zu schwer
ich versinke
in der
Dunkelheit
in der
Kälte
hier gibt es
kein Licht
keine Wärme
keine
Hoffnung
mehr.
zu ertrinken
ersticken
nach Luft ringen
und doch
nicht atmen können
hände die
ich greifen
könnte
doch ich
bin zu schwach
zu schwer
ich versinke
in der
Dunkelheit
in der
Kälte
hier gibt es
kein Licht
keine Wärme
keine
Hoffnung
mehr.
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