*TRIGGERWARNUNG*

Viele, wenn nicht sogar alle Posts auf diesem Blog könnten triggernd sein also seid vorsichtig beim lesen. Hier geht es hauptsächlich um mein Leben, meine Erfahrungen und wie ich.. überlebe, mit dem was von mir übrig geblieben ist.

Freitag, 4. Januar 2013

ich habe Lebensrhytmusstörungen.

blutverschmierte Hände
der Geruch von Erbrochenem
Blut auf dem Boden
Essen im Klo
Tränen
Versagerin
Versagerin
Versagerin
du bist so schwach
weiter machen
immer
weiter machen
Finger rein
Essen raus
Klinge
von links
nach rechts
ziehen
ziehen
ziehen
immer wieder
alles rot
rot
rot
rot
pochendes Herz
dummes Herz
so fühlt es
sich an
langsam
zu sterben.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Ich dachte, ich wäre schon auf dem Boden aufgeschlagen, doch ich falle immer tiefer .

ja oder nein
schwarz oder weiß

ein paar Minuten
einfach verschwunden
Nichts
gestern ist nichts
und morgen ist
nichtmal vorhanden
die Dunkelheit
die mich verfolgt
panik
nervosität
schneller
laufen
schneller
das herz
jetzt ist die
Dunkelheit wieder bei mir
hat mich wieder umhüllt
liegen
sitzen
unfähig zu bewegen
ein Punkt
sehe ich
einen Punkt starre
ich an
Nichts
die welt ist
Nichts
keine erinnerung mehr
ich weiß es nicht
ihr seid mir egal
lasst mich in ruhe
ich kann nicht mehr reden
nicht mehr denken
ich kann
Nichts
mehr
die Welt ist nichts
und ich
bin auch
Nichts.

wieso ist der Tod mein täglicher Begleiter wenn ich lebe?

Ein Schritt
Ein Schnitt
Ein Schluck
könnte alles beenden
all den schmerz
würde die Kälte erträglich machen
den Kopfkrieg für immer beenden
mir die Schuld nehmen
ein Schritt
ein Schnitt
ein Schluck
würde die Erinnerungen loslassen
die Stimmen verstummen
die Dunkelheit verschwände
die Narben heilen
ließe mich verhungern
ein Schritt
ein Schnitt
ein Schluck
würde alles irgendwie
gut machen.

Mittwoch, 2. Januar 2013

soll ich Angst haben oder nicht?

Jeder Gedanke
Jedes Gefühl
ist so schwer
drückt mich runter
Ich stütze meinen Kopf
mit meinen Händen
er ist zu voll
mir ist schlecht
ich habe Kopfschmerzen
mir ist kalt
ich zittere
werde ich es heute tun
werde ich gleich gehen?
ich spüre das ich abschweife
in eine andere Welt
Tunnelblick
der tod flüstert mir ins Ohr
komm mit
ich weiß du willst es
schon so lange.

verwirrt/zu viel/Gedankenchaos/suizidal/ was bleibt mir noch bis auf den Tod?

bin unfähig mich zu bewegen
liege dort
sitze da
die Dunkelheit wird dunkler
fällt über mich her
die Stille wird noch leiser
(die Stille wird noch lauter)
die Stimmen schrei'n mich an
stehe vor dem Spiegel
erkenn mich selbst nicht mehr
wer bist du
wer bist du
wende mich ab
es ist so dunkel
mir ist so kalt
eine komische welt
in der alles nur noch dunkel ist
zu dunkel um licht sehen zu können
zu leise um zu sprechen
zu leer um noch zu fühlen
zu einsam um allein zu sein
woher weiß ich
dass ich noch lebe?
schneiden
schneiden
das zeigt mir ein wenig
lebendigkeit
gefühle
wärme
die klingen sind kalt
die klingen sind stumpf
die schnitte zu sanft
die schnitte zu gut
zärtlich streicht er mir über den Kopf
zärtlich wandert seine Hand zu meiner
er will mich mitnehmen
er sagt
er hilft mir
er sagt
er hilft mir für immer zu schlafen
er geht
ich gehe mit.

für Irem.

Oh mein kleiner Schmetterling
wieso bist du nur so grau?
früher warst du noch so bunt
wer klaute dir die Farben?
malst dich bunt an
um zu verschleiern
wie grau du jetzt
geworden bist
doch was sie nicht sehen
das sehe ich
unter all den Farben
klares grau
was du jetzt bist
ich will dir helfen  
wieder bunt zu werden
du musst doch endlich fliegen
kleiner Schmetterling.

Dienstag, 1. Januar 2013

Halt die Welt an ich will abspringen.

Silvester. Die Nacht, in der sich alle auf ein tolles neues Jahr freuen. Nichts ist jetzt gut. Nichts wird sich ändern. Vorgestern waren die Stimmen in meinem Kopf wieder so laut. Ich war dem Tod wieder so nahe. Als säße er auf meinem Schultern. In meinem Kopf. Ich habe immer genug Tabletten dabei, um alles zu beenden. Ich habe immer eine Klinge in meinem Portemonnaie. Ich will dieses Jahr garnicht überleben. In dieser ignoranten Gesellschaft. Diesem dreckigen Leben. Ich will das alles nicht mehr. Ich bin ausgelaugt. Ich weiß nicht wie andere das überstehen, all die Gedanken, die Tränen und das Blut. Das gemeine Essen und das Selbstverletzen. Ich würde mich gerne in den Rauch lehnen und endlich verschwinden. Einfach weg sein, verschwinden. Graue graue graue Welt. Keine Farben, wer hat sie mir gestohlen? dummes dummes dummes Mädchen. fett. hass. abstoßend. dumm. dumm. naiv. feige. wann dürfen wir gehen, wann ist es erlaubt auszusteigen? wann dürfen wir abspringen? kann mir das bitte jemand sagen. wo muss ich aussteigen, wo ist mein Ziel?