Ist jetzt schon wieder was her, dass ich geschrieben habe.
Heute hatte ich das Erstgespräch bei der neuen Therapeutin. Es war wirklich seltsam nach 3 Jahren mit jemand anderem über alles zu reden. Ich bin schlecht bei ersten Eindrücken. Und ich bin auch schlecht darin, mich zu öffnen. Und ich hab Angst, dass sie denkt, dass es mir zurzeit nicht schlecht genug dafür geht, dass ich die Trauma Therapie anfangen kann. Zurzeit gehts mir auch wirklich ok, ich fühl mich die meiste Zeit bloß etwas neben mir aber so kann ich einigermaßen leben und Flashbacks hatte ich seit ein paar Wochen nicht mehr. Was mich irgendwie beunruhigt. Nicht, weil es gut oder schön ist, Flashbacks zu haben sondern weil es alle Zweifel wieder hochkommen lässt. Ist mir überhaupt etwas passiert? Meiner alten Therapeutin konnte ich in den letzten Wochen aber mehr über die Situation schildern und sie wird sich mit der neuen Therapeutin austauschen, ich denke das wird die nächste Sitzung leichter machen.
Ich bin wie ein funktionierender Junkie. Nur, dass ich keine Drogen nehme sondern eben psychisch krank bin und trotzdem meistens funktioniere. Ach, keine Ahnung. Mir fällt es so schwer zu erzählen wie ich mich wirklich fühle weil ich immer versuche es zu verharmlosen. Vielleicht liegt das auch an dem Teil in mir, der das Trauma immer noch verdrängen will. Aber dieses (nicht-)wissen immer im Hinterkopf zu haben ist schlimm. Alles ist so wirr in mir und ich blick einfach nicht mehr durch. Meine Gedanken springen im Dreieck, mir wird schwindelig und ich will mich einfach nur hinlegen und Jahre im Schlaftablettenschlaf verbringen.
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